Archiv des Autors: Gabryon

Über Gabryon

Ich male mir mein Leben bunt. Wie der Wind… Vom Sternzeichen bin ich Wassermann und somit ein Luftzeichen. Ich bin praktisch und kreativ veranlagt und philosophiere gerne. Ich mag die Natur, Mensch und Tier. Meine Interessen sind sehr vielseitig und ich will es nicht darauf reduzieren, was ich besonders gerne mag. Das eine liegt mir an manchen Tagen mehr als das andere und ich habe es zumindest ausprobiert, um zu entscheiden, ob es für mich etwas ist oder nicht. Geht nicht, gibt es bei mir nicht. Es gibt immer Wege und Möglichkeiten, es zu tun oder zu lassen. Ich bin wie der Wind. Unterschätze nie die Kraft des Windes.

GEDICHTE: Die Näherin, Ludwig Anzengruber, (1884 – 1889)

Du sitzest in dem Kämmerlein Bei blendend grellem Lampenschein Und führst die Nadel als die Waffe, Die Brot im Daseinskampf dir schaffe. Ein Vöglein ätzest du mit Krumen, Es teilt mit dir die dumpfe Luft, In Töpfen ziehst du deine … Weiterlesen

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GEDICHTE: Ich hab erreicht das Ziel des Strebens…, Ludwig Anzengruber, 1884 – 1889

Ich hab‘ erreicht das Ziel des Strebens Und senk‘ das Haupt in dem Erkennen: Wie wertlos alles Gut des Lebens, Wie ärmlich, was mir Glück benennen. Das Ringen ist’s, das dich beglückt, Erfolg schon hat den Kranz zerrissen, So wie … Weiterlesen

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GEDICHTE: Ich sass, mir selber feind wie nie, Christian Morgenstern (1871-1914)

Ich sass, mir selber feind wie nie, vor der gelassnen grossen Nacht und schrie mich aus in ihren schwarzen Schacht. Da kam’s zurück, wie Hauch zurück: „Wo bist du, Kind? Was willst du, Kind? Mein Auge ist von Sternen blind. … Weiterlesen

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GEDICHTE: Waldkonzerte…, Christian Morgenstern

Waldkonzerte! Waldwindchöre! Düstres Solo strenger Föhre – Tannensatz nach tiefem Schweigen – heller Birken Mädchenreigen – Buschgeschwätze – Gräserlieder – Blätterskalen auf und nieder – – wenn ich euch nur immer höre – Waldkonzerte! Waldwindchöre!

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GEDICHTE: Für Mary, Kurt Tucholsky (1890-1935)

Gibst du dich keinem -? Bist du nur blond und kühl? Demütigt dich ein starkes, heißes Gefühl? Wir sind allein. – Jeder ist so vom andern durch Weiten getrennt, dass er nicht weiß, wo es lodert und flammt und brennt … Weiterlesen

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GEDICHTE: Liebesantrag, Frank Wedekind (1864-1918)

Lass uns mit dem Feuer spielen, Mit dem tollen Liebesfeuer; Lass uns in den Tiefen wühlen, Drin die grausen Ungeheuer. Menschenherzens wilde Bestien, Schlangen, Schakal und Hyänen, Die den Leichnam noch beläst’gen Mit den gier’gen Schneidezähnen. Lass uns das Getier … Weiterlesen

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GEDICHTE: Galathea, Frank Wedekind (1864-1918)

Oh, wie brenn ich vor Verlangen, Galathea, schönes Kind, Dir zu küssen deine Wangen, Weil sie so verlockend sind. Dass ich auch die Gnade fände, Galathea, schönes Kind, Dir zu küssen deine Hände, Weil sie so verlockend sind. Und was … Weiterlesen

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GEDICHTE: Alte Liebe, Frank Wedekind (1864-1918)

Ich hab dich lieb, kannst du es denn ermessen, Verstehn das Wort, so traut und süß? Es schließet in sich eine Welt von Wonne, Es birgt in sich ein ganzes Paradies. Ich hab dich lieb, so tönt es mir entgegen, … Weiterlesen

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GEDICHTE: Nun sei mir heimlich zart und lieb, Theodor Storm (1817-1888)

Nun sei mir heimlich zart und lieb; Setz deinen Fuß auf meinen nun! Mir sagt es: ich verließ die Welt, Um ganz allein auf dir zu ruhn; Und dir: o ließe mich die Welt, Und könnt ich friedlich und allein, … Weiterlesen

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GEDICHTE: Die Insel, Kurt Tucholsky (1890-1935)

Ich konnte kaum die Nacht erwarten, nun war sie da. Eintrat ich in den Liebesgarten – und bin dir nah. Die Skala der Gefühle spielen wir: ein Duett. Du exzellierst in allen Stilen – adrett… kokett… Scham. Abwehr. Weichen. Überfließen. … Weiterlesen

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GEDICHTE: Traum von heimlicher Hochzeit, Bruno Wille (1860-1928)

So heimlich süß war unsre Hochzeitsfeier: Wir lagen dicht Beisammen, überwallt von einem Schleier; Man sah uns nicht. Wir hörten, wie die Leute nach uns fragten Im gleichen Raum. Wir unterm Flore blieben reglos, wagten Zu atmen kaum. Nur unsre … Weiterlesen

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GEDICHTE: Ihr so süße und sanfte Mörderin…, Heinrich von Morungen (ca. 1150-1222)

Ihr so süße und sanfte Mörderin, warum wollt Ihr mir das Leben nehmen, obwohl ich Euch so von Herzen liebe, fürwahr, Herrin, mehr als alle Frauen? Meint Ihr, wenn Ihr mich tötet, würde ich Euch nie mehr anschauen? Nein, die … Weiterlesen

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GEDICHTE: Ein Traum …, Johann Gottfried Herder (1744-1803)

Ein Traum, ein Traum ist unser Leben Auf Erden hier. Wie Schatten auf den Wogen schweben Und schwinden wir Und messen unsre trägen Tritte Nach Raum und Zeit; Und sind (und wissen’s nicht) in Mitte Der Ewigkeit. (1. Strophe aus … Weiterlesen

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GEDICHTE: Abschied, Karl Herloßsohn (1804-1849)

Wenn die Schwalben heimwärts zieh’n, Wenn die Rosen nicht mehr blühn, Wenn der Nachtigall Gesang Mit der Nachtigall verklang; Fragt das Herz in bangem Schmerz: Ob ich Euch wohl wiederseh‘? – Scheiden, ach Scheiden tut weh! – Wenn die Schwäne … Weiterlesen

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GEDICHTE: An die Geliebte, Karl Herloßsohn (1804-1849)

Göttin mit dem Rosenmunde, Mein ganzes Ich ist eine einz’ge Wunde, Mein Herz ein Apfel, wo der Liebe Made Sitzt drinnen und zerfrisst es ohne Gnade. Den Teig deiner Reize knet‘ ich stets in meinen Sinnen, Hoch geht er auf, … Weiterlesen

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GEDICHTE: Das Steckenpferd, (Kinderlied) Carl Hahn (1778-1854)

Hopp, hopp, hopp! Pferdchen lauf Galopp! Über Stock und über Steine, Aber brich dir nicht die Beine, Immer im Galopp, Hopp, hopp, hopp, hopp, hopp! Tipp, tipp, tapp! Wirf mich ja nicht ab! Zähme deine wilden Triebe, Pferdchen tu es … Weiterlesen

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GEDICHTE: Der Alte (2), Friedrich von Hagedorn (1708-1754)

Zu meiner Zeit, zu meiner Zeit Bestand noch Recht und Billigkeit. Da wurden auch aus Kindern Leute, Aus tugendhaften Mädchen Bräute; Doch alles mit Bescheidenheit. O gute Zeit, o gute Zeit! Es ward kein Jüngling zum Verräter, Und unsre Jungfern … Weiterlesen

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GEDICHTE: Taoteking 80, Laotse (zwischen 600 u. 400)

Ein Land mag klein sein und seine Bewohner wenig. Geräte, die der Menschen Kraft vervielfältigen, lasse man nicht gebrauchen. Man lasse das Volk den Tod wichtig nehmen und nicht in die Ferne reisen. Ob auch Schiffe und Wagen vorhanden wären, … Weiterlesen

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GEDICHTE: Die Heil’gen Drei Könige, Heinrich Heine (1797-1856)

Die Heil’gen Drei Könige aus Morgenland, Sie frugen in jedem Städtchen: „Wo geht der Weg nach Bethlehem, Ihr lieben Buben und Mädchen?“ Die Jungen und Alten, sie wussten es nicht, Die Könige zogen weiter; Sie folgten einem goldenen Stern, Der … Weiterlesen

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GRDICHTE: Der Rabe und der Fuchs, Friedrich von Hagedorn (1708-1754)

Allen William Seaby, British (1867-1953) -Fox and Crow/britishmuseum.org Wurst wider Wurst. Das ist das Spiel der Welt, Und auch der Inhalt dieser Fabel. Ein Rabe, welcher sich auf einen Baum gestellt, Hielt einen Käs‘ in seinem Schnabel. Den Käse roch … Weiterlesen

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