Archiv des Autors: Gabryon

Über Gabryon

Ich male mir mein Leben bunt. Wie der Wind… Vom Sternzeichen bin ich Wassermann und somit ein Luftzeichen. Ich bin praktisch und kreativ veranlagt und philosophiere gerne. Ich mag die Natur, Mensch und Tier. Meine Interessen sind sehr vielseitig und ich will es nicht darauf reduzieren, was ich besonders gerne mag. Das eine liegt mir an manchen Tagen mehr als das andere und ich habe es zumindest ausprobiert, um zu entscheiden, ob es für mich etwas ist oder nicht. Geht nicht, gibt es bei mir nicht. Es gibt immer Wege und Möglichkeiten, es zu tun oder zu lassen. Ich bin wie der Wind. Unterschätze nie die Kraft des Windes.

GEDICHTE: Als er ihre Brüste küsste, Celander (um 1700)

Nana- Edouard Manet 1876/77 Blondine deiner Brüste Kuss Hegt mehr von süßen Überfluss Als tausend Zucker-Fladen Und teure Marmeladen Mehr Süßigkeit quillt aus dem Schnee Der Brüste, als aus Hyblens Klee, Die Feige wird zur Schleen Kein Honig kann bestehen, … Weiterlesen

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GEDICHTE: Der späte Mai, Hermann Löns (1866-1914)

Édouard Manet – Jeanne (Spring) 1881 Die roten Blätter rauschen, Der Sommer ist lange vorbei, Es leuchten unsere Augen, Es blüht in uns der Mai. Wir können die Liebe nicht bergen, Wir sind uns viel zu gut, Es brennen unsere … Weiterlesen

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GEDICHTE: Fritze an Franz, Matthias Claudius (1740-1815)

Im Garten – Pierre-Auguste Renoir Ich habe Lenchen heut geküsst, Mama hat’s nicht gesehn; Denn, lieber Franz, wenn die da ist, Darf so was nicht geschehn. Sie sagt, ich bleib vom Küssen tot, Ich glaub’ es aber nicht; Wie wär … Weiterlesen

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GEDICHTE: Ich halte ihr die Augen zu…, Heinrich Heine (1797-1856)

Ich halte ihr die Augen zu Und küss sie auf den Mund; Nun lässt sie mich nicht mehr in Ruh‘, Sie fragt mich um den Grund. Von Abend spät bis morgens fruh, Sie fragt zu jeder Stund‘: »Was hältst du … Weiterlesen

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GEDICHTE: Hast du die Lippen…, Heinrich Heine (1797-1856)

Pierre-Auguste Renoir, 1868 Hast du die Lippen mir wund geküsst, So küsse sie wieder heil, Und wenn du bis Abend nicht fertig bist, So hat es auch keine Eil. Du hast ja noch die ganze Nacht, Du Herzallerliebste mein! Man … Weiterlesen

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GEDICHTE: An eine kleine Schöne, Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781)

Pierre-Auguste Renoir – Mademoiselle Romaine Lascaux, Januar 1864 Kleine Schöne, küsse mich. Kleine Schöne, schämst du dich? Küsse geben, Küsse nehmen, Darf dich jetzo nicht beschämen. Küsse mich noch hundertmal! Küss‘ und merk‘ der Küsse Zahl. Ich will dir, bei … Weiterlesen

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GEDICHTE: Die Küsse, Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781)

„Der Kuss“ von Gustav Klimt, 1908/09 Der Neid, o Kind, Zählt unsre Küsse: Drum küss’ geschwind Ein Tausend Küsse; Geschwind du mich, Geschwind ich dich! Geschwind, geschwind, O Laura, küsse Manch Tausend Küsse: Damit er sich Verzählen müsse.

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GEDICHTE: Der Ochs und das Öchslein, Joachim Heinrich Campe (1746-1818)

Öchslein Ach, wär ich doch erst auch so groß wie du, Papa, und hätte solche Hörner! Ochs Und dann? Öchslein Riss ich mich von der Krippe los und lief aufs freie Feld und speiste Halm und Körner. Ochs O bilde … Weiterlesen

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GEDICHTE: Stammbuchvers, Fred Endrikat (1890-1942)

Wenn etwas schön ist, komme nicht in Wut durch irgendeinen kleinen Zwischenfall. Kackt dir mal eine Nachtigall auf deinen Hut – dann freu dich an dem Lied der Nachtigall.

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GEDICHTE: Blauer Flieder, Dr. Erhard Jöst (geb. 1947)

Leuchtend blüht der blaue Flieder, der Lavendel duftet stark und die Amseln pfeifen Lieder. Rosen locken in den Park. Schnurrend schmiegt sich Nachbars Katze an den Stuhl und an dein Bein, zuckt nach dir mit ihrer Tatze, zieht die scharfen … Weiterlesen

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GEDICHTE: Welch eine Nacht, ihr Götter und Göttinnen…, Gaius Petronius Arbiter (gest. 66)

Welch eine Nacht, ihr Götter und Göttinnen! Wie Rosen war das Bett! Da hingen wir Zusammen im Feuer und wollten in Wonne zerrinnen! Und aus den Lippen flossen dort und hier, Verirrend sich, unsre Seelen in unsre Seelen! – Lebt … Weiterlesen

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GEDICHTE: Nie kampflos wird dir…, Friedrich von Bodenstedt (1819-1892)

Nie kampflos wird dir ganz Das Schöne im Leben geglückt sein – Selbst Diamantenglanz Will seiner Hülle entrückt sein, Und windest du einen Kranz: Jede Blume dazu will gepflückt sein.

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GEDICHTE: Festspiel aus „Des Epimenides Erwachen“, Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

St. Paul Preaching in Athens, by Raphael (1515) Den Frieden kann das Wollen nicht bereiten: Wer alles will, will sich vor allen mächtig; Indem er siegt, lehrt er die andern streiten, Bedenkend macht er seinen Feind bedächtig. So wachsen Kraft … Weiterlesen

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GEDICHTE: Gedenken an die Mutter, Wilhelm Busch

O Du, die mir die Liebste war, Du schläfst nun schon so manches Jahr. So manches Jahr, da ich allein, Du gutes Herz, gedenk ich Dein. Gedenk ich Dein, von Nacht umhüllt, so tritt zu mir Dein treues Bild. Dein … Weiterlesen

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GEDICHTE: Betrachtung der Zeit, Andreas Gryphius (1616-1664)

Mein sind die Jahre nicht, die mir die Zeit genommen, Mein sind die Jahre nicht, die etwa möchten kommen. Der Augenblick ist mein, und nehm‘ ich den in acht, So ist der mein, der Jahr und Ewigkeit gemacht.

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GEDICHTE: Mailied, Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

  Wie herrlich leuchtet Mir die Natur! Wie glänzt die Sonne! Wie lacht die Flur! Es dringen Blüten Aus jedem Zweig, Und tausend Stimmen Aus dem Gesträuch. Und Freud und Wonne Aus jeder Brust. O Erd‘, o Sonne! O Glück, … Weiterlesen

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GEDICHTE: Die Frage bleibt, Theodor Fontane (1819-1898)

Halte dich still, halte dich stumm, Nur nicht forschen, warum? warum? Nur nicht bittre Fragen tauschen, Antwort ist doch nur wie Meeresrauschen. Wie’s dich auch aufzuhorchen treibt, Das Dunkel, das Rätsel, die Frage bleibt.

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GEDICHTE: Eignes Haus, Paul Heyse (1839-1914)

Die Welt zerstreut oder engt dich ein; Musst in dir selbst zu Hause sein. Der wird von Unrast nicht verschont, Der bei sich selbst zur Miete wohnt.

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GEDICHT: Poesie der Arbeit, Franz Grillparzer (1791-1872)

Die Arbeit ist etwa auch poetisch, Wir wollen da nicht streiten lang; Doch ist die Wahrheit antithetisch, Denn poetischer noch ist der Müßiggang.

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GEDICHT: Ermunterung zur Arbeit, Joseph Franz Ratschky (1757-1810)

Brüder, lasst mit frohem Mut Uns die Arbeit nun beginnen! Denn der Zeiten rasche Flut Soll uns nicht umsonst verrinnen. Singt mit freudigem Gefühl: Arbeit ist des Maurers Ziel. Diese Schürz’ und Kelle hier Dienen, nicht, uns bloß zu zieren, … Weiterlesen

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