Archiv des Autors: Gabryon

Über Gabryon

Ich male mir mein Leben bunt. Wie der Wind… Vom Sternzeichen bin ich Wassermann und somit ein Luftzeichen. Ich bin praktisch und kreativ veranlagt und philosophiere gerne. Ich mag die Natur, Mensch und Tier. Meine Interessen sind sehr vielseitig und ich will es nicht darauf reduzieren, was ich besonders gerne mag. Das eine liegt mir an manchen Tagen mehr als das andere und ich habe es zumindest ausprobiert, um zu entscheiden, ob es für mich etwas ist oder nicht. Geht nicht, gibt es bei mir nicht. Es gibt immer Wege und Möglichkeiten, es zu tun oder zu lassen. Ich bin wie der Wind. Unterschätze nie die Kraft des Windes.

FROHE PFINGSTEN …

Der Nachtigall Pfingstgesang Zu Pfingsten sang die Nachtigallnachdem sie Tau getrunken;die Rose hob beim hellen Schalldas Haupt, das ihr gesunken! O kommt ihr alle trinkt und speist,ihr Frühlingsfestgenossen,weil übers ird`sche Mal der Geistdes Herrn ist ausgegossen. Die Himmelsjünger groß und … Weiterlesen

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In stiller Trauer …

Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten. In stiller Trauer, um meinen geliebten Bruder.

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GEDICHTE: Hast du noch nie …, Hermann Allmers, (1821-1902)

Hast du noch nie recht bitterlich geweint, das glühende Tränen dir hervorgedrungen, noch nie mit einem großen Schmerz gerungen, noch nie unsäglich elend dich gemeint? Hat hohe Freude nie dein Herz geschwellt, durchbrausten nie dich stolze Jubelklänge, das du fast … Weiterlesen

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GEDICHTE: Waldeinsamkeit, Hermann Allmers, (1821-1902)

O zaubergrüne Waldeseinsamkeit, Wo alte, dunkle Fichten stehn und träumen, Wo klare Bächlein über Kiesel schäumen In tief geheimer Abgeschiedenheit. Nur Herdenglockenlaut von Zeit zu Zeit, Und leises Säuseln oben in den Bäumen, Dann wieder Schweigen wie in Tempelräumen, O … Weiterlesen

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GEDICHTE: Heimliche Liebe, Anonym

Kein Feuer, keine Kohle kann brennen so heiß als heimliche Liebe, von der niemand nichts weiß. Keine Rose, keine Nelke kann blühen so schön, als wenn zwei verliebte Seelen beieinander tun stehn. Setze du mir einen Spiegel ins Herz mir … Weiterlesen

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GEDICHTE: Zwei Königskinder (16. Jh.)

Es waren zwei Königskinder, die hatten einander so lieb, sie konnten zusammen nicht kommen, das Wasser war viel zu tief. Herzliebster, kannst du nicht schwimmen? Herzlieb, schwimm herüber zu mir! Zwei Kerzen will ich hier anzünden, und die sollen leuchten … Weiterlesen

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GEDICHTE: Steigerlied, Anonym

Glück auf, Glück auf, der Steiger kommt, und er hat sein helles Licht bei der Nacht, und er hat sein helles Licht bei der Nacht schon angezünd’t, schon angezünd’t. Hat’s angezünd’t, das gibt ein‘ Schein, und damit so fahren wir … Weiterlesen

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GEDICHTE: Schneeglöckchen, Anonym

Die Sonne sah die Erde an, es ging ein milder Wind, und plötzlich stand Schneeglöckchen da, das fremde blasse Kind. Und plötzlich brach mit Pomp und Braus der alte Winter auf, die Wolken eilten pfeilgeschwind Zum dunklen Nord hinauf. Eisscholle … Weiterlesen

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GEDICHTE: Die Grippe und die Menschen, Anonym, 1920

Als Würger zieht im Land herum Mit Trommel und mit Hippe, Mit schauerlichem Bum, bum, bumm, Tief schwarz verhüllt die Grippe. Sie kehrt in jedem Hause ein und schneidet volle Garben – Viel rosenrote Jungfräulein Und kecke Burschen starben. Es … Weiterlesen

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GEDICHTE: Konfessionen, Anonym, 18.Jh.

Ich sage gänzlich ab Luthero bis ins Grab Ich lache und verspott‘ Lutheri sein Gebot Ich hasse mehr und mehr Der Lutheraner Lehr Bei mir hat kein Bestand Was Luther ist verwandt Wer Lutherisch verstirbt In Ewigkeit verdirbt der Römer … Weiterlesen

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GEDICHTE: Sonett, Charlotte von Ahlefeld

Als mir, von goldner Freiheit noch umfangen, Des Daseyns Fülle blühend sich erschloss, Da war’s ein dunkles, heiliges Verlangen, Das über mich der Sehnsucht Flammen goss. Da blickt ich froh und kühn in die Gefilde Der Zukunft hin, von Morgenroth … Weiterlesen

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GEDICHTE: Geduld, Charlotte von Ahlefeld,

Umstarrt vom Eis des Norden In trüber Einsamkeit, Ist mir ein Blümchen worden Das duftend mich erfreut. Im Thaue bittrer Thränen Entfaltete es sich, Und heilte von dem Sehnen Nach bessrer Zukunft mich. Tief trag ich es verborgen In der … Weiterlesen

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GEDICHTE: Wenn ich ein Vöglein wär, Anonym

Wenn ich ein Vöglein wär und auch zwei Flügel hätt, flög ich zu dir. Weils aber nicht kann sein, bleib ich allhier. Bin ich gleich weit von dir, bin ich doch im Traum bei dir und red mit dir; wenn … Weiterlesen

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GEDICHTE: Lass rauschen, Anonym

Ich hört ein Sichlein rauschen, Wohl rauschen durch das Korn, Ich hört ein Mägdlein klagen, Sie hätt ihr Lieb verlorn. Lass rauschen Lieb, lass rauschen, Ich acht nicht, wie es geht, Ich tät mein Lieb vertauschen In Veilchen und im … Weiterlesen

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GEDICHTE: Der arme Fischer, Charlotte von Ahlefeld,

Wenn des Flusses klare Wellen Mondbeglänzt vorüber ziehn, Schau ich trübe nach den hellen Fenstern ihres Schlosses hin. Und es zittern bange Schauer Mir durch Mark und durch Gebein, Denn in hoffnungsloser Trauer Muss ich mich der Sehnsucht weihn. Ach … Weiterlesen

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GEDICHTE: Beim Abschied, Charlotte von Ahlefeld (1781-1849)

Wirst Du in der Ferne mein gedenken, Wenn die Welt geräuschvoll Dich zerstreut? Wirst Du oft mir stille Stunden schenken, Der Erinnrung unsres Glücks geweiht? Wird kein neues Band mir Dein Vertrauen, Keines Deine Liebe mir entziehn? Kann ich ganz … Weiterlesen

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GEDICHTE: Herr Olaf, Therese Dahn (1845 – 1929), Schriftstellerin

Was gehst Du, Herr Olaf, so ganz allein In den dunklen Wald bei’m Mondenschein? Hörtest Du von dem Mädchen nicht, Das einsam wandelt im Mondenlicht? Mit weißem Leib und süßem Kuß, Und wer sie begegnet, sterben muß. – Der Wald … Weiterlesen

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GEDICHTE: Ach weh mir unglückhaftem Mann, Felix Dahn (1834 – 1912) – Schriftsteller,

Ach weh mir unglückhaftem Mann, daß ich Geld und Gut nicht habe, sonst spannt’ ich gleich vier Schimmel an und führ’ zu dir im Trabe. Ich putzte sie mit Schellen aus, daß du mich hört’st von weitem, ich steckt’ ein’n … Weiterlesen

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GEDICHTE: Nacht, besternte, unter deinen Schleiern, Théodore de Banville

Nacht, besternte, unter deinen Schleiern, Lüften, deinen Düften – voller Trauer seufzt die Leier – träum’ ich längst verfloss’ner Liebe nach. Tief im Herzen ist erblüht mir diese Wehmut, bittersüß – höre meiner Liebsten Seele, die den Wald, der träumt, … Weiterlesen

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GEDICHTE: Der Lenz, Théodore de Banville (1823 – 1891)

Trittst ein mit Lachen ins Jahr! Der Flieder blüht doldenschwer. Die Liebenden lieben dich sehr und lösen ihr fließendes Haar. Goldglänzender Strahlen Schar bedrängt alten Efeu sehr. Trittst ein mit Lachen ins Jahr! Der Flieder blüht doldenschwer. Komm, sind wir … Weiterlesen

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