Archiv des Autors: Gabryon

Über Gabryon

Ich male mir mein Leben bunt. Wie der Wind… Vom Sternzeichen bin ich Wassermann und somit ein Luftzeichen. Ich bin praktisch und kreativ veranlagt und philosophiere gerne. Ich mag die Natur, Mensch und Tier. Meine Interessen sind sehr vielseitig und ich will es nicht darauf reduzieren, was ich besonders gerne mag. Das eine liegt mir an manchen Tagen mehr als das andere und ich habe es zumindest ausprobiert, um zu entscheiden, ob es für mich etwas ist oder nicht. Geht nicht, gibt es bei mir nicht. Es gibt immer Wege und Möglichkeiten, es zu tun oder zu lassen. Ich bin wie der Wind. Unterschätze nie die Kraft des Windes.

ZUM 1. ADVENT

Ein besonderes Strahlen erhellt wieder die Welt, wenn die weihnachtliche Zeit mit der ersten Kerze Einzug hält. Möge sie allen Menschen Frieden schenken und Wärme in ihre Herzen lenken. Ich wünsche ALLEN Freunden und Lesern einen gesegneten und einen besinnlichen … Weiterlesen

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GEDICHTE: Die Raben, Georg Trakl, (1887 – 1914)

Über den schwarzen Winkel hasten Am Mittag die Raben mit hartem Schrei. Ihr Schatten streift an der Hirschkuh vorbei Und manchmal sieht man sie mürrisch rasten. O wie sie die braune Stille stören, In der ein Acker sich verzückt, Wie … Weiterlesen

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GEDICHTE: Herbstentschluss, Nikolaus Lenau

Trübe Wolken, Herbstesluft, Einsam wandl‘ ich meine Straßen, Welkes Laub, kein Vogel ruft. Ach, wie stille! wie verlassen! Todeskühl der Winter naht; Wo sind, Wälder, eure Wonnen? Fluren, eurer vollen Saat Goldne Wellen sind verronnen! Es ist worden kühl und … Weiterlesen

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GEDICHTE: Der Herbst, Georg Heym, (1887 – 1912)

Viele Drachen stehen in dem Winde, Tanzend in der weiten Lüfte Reich. Kinder stehn im Feld in dünnen Kleidern, Sommersprossig und mit Stirnen bleich. In dem Meer der goldnen Stoppeln segeln Kleine Schiffe, weiß und leicht erbaut; Und in Träumen … Weiterlesen

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GEDICHTE: Greulich, Wilhelm Busch

Er hatte, was sich nicht gehört, Drei Bräute an der Zahl Und nahm, nachdem er sie betört, ’ne vierte zum Gemahl. Allein, es war ein kurzes Glück. Kaum waren sie getraut, So hat der Hund auch diesen Strick Schon wieder … Weiterlesen

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GEDICHTE: Faunsflötenlied, Otto Julius Bierbaum (1865 – 1910)

Ich glaube an den großen Pan, Den heiter heiligen Werdegeist; Sein Herzschlag ist der Weltentakt, In dem die Sonnenfülle kreist. Es wird und stirbt und stirbt und wird; Kein Ende und kein Anbeginn. Sing, Flöte, dein Gebet der Lust! Das … Weiterlesen

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GEDICHTE: Elegischer Rauchermonolog, Fred Endrikat (1890-1942)

Lebe wohl, es ist genug mit dem langen Erdenrummel. Bald geht unser letzter Zug, lebe wohl, du alter Stummel. Anfangs ging es flott voran, plötzlich kam die große Wende. Funkensprühend fängt man an, und ein Stummel ist das Ende. So … Weiterlesen

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GEDICHTE: Die Wahlesel, Heinrich Heine

Die Freiheit hat man satt am End‘, Und die Republik der Tiere Begehrte, dass ein einz’ger Regent Sie absolut regiere. Jedwede Tiergattung versammelte sich, Wahlzettel wurden geschrieben; Parteisucht wütete fürchterlich, Intrigen wurden getrieben. Das Komitee der Esel ward Von Alt-Langohren … Weiterlesen

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GEDICHTE: Wirklich, er war unentbehrlich…, Wilhelm Busch (1832-1908)

Wirklich, er war unentbehrlich! Überall, wo was geschah, Zu dem Wohle der Gemeinde, Er war tätig, er war da. Schützenfest, Kasinobälle, Pferderennen, Preisgericht, Liedertafel, Spritzenprobe, Ohne ihn, da ging es nicht. Ohne ihn war nichts zu machen, Keine Stunde hatt‘ … Weiterlesen

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GEDICHTE: Altes Lied, Heinrich Heine

Du bist gestorben und weißt es nicht, Erloschen ist dein Augenlicht, Erblichen ist dein rotes Mündchen, Und du bist tot, mein totes Kindchen. In einer schaurigen Sommernacht Hab ich dich selber zu Grabe gebracht; Klaglieder die Nachtigallen sangen, Die Sterne … Weiterlesen

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GEDICHTE: Der Einsame, Wilhelm Busch

Wer einsam ist, der hat es gut, Weil keiner da, der ihm was tut. Ihn stört in seinem Lustrevier Kein Tier, kein Mensch und kein Klavier, Und niemand gibt ihm weise Lehren, Die gut gemeint und bös zu hören. Der … Weiterlesen

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GEDICHTE: Auf dem Wege zum Licht, Peter Rosegger (1843 -1918) – Österreichischer Dichter

Auf dem Wege zum Licht lasset keinen zurück. Führt jeden mit euch, der vergessen vom Glück. Dem die Ampel verlosch, dem die Glut nie gebrannt, Das Kind, das den leitenden Stern nie gekannt. Sie taumeln in Nacht und Verlassenheit. – … Weiterlesen

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GEDICHTE: Die Ameisen, Joachim Ringelnatz (1883-1934)

In Hamburg lebten zwei Ameisen, Die wollten nach Australien reisen. Bei Altona auf der Chaussee Da taten ihnen die Beine weh, Und da verzichteten sie weise Dann auf den letzten Rest der Reise. So will man oft und kann doch … Weiterlesen

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GEDICHTE: Das ewig Weibliche, Fred Endrikat (1890-1942)

Es streiten sich die großen Philosophen seit alters her schon um das Thema Frau. Per eine singt ihr Lied in schönsten Strophen, der andre wünscht sie in den Höllenofen. Nur leider stimmt das meiste nicht genau. Das Thema lässt sich … Weiterlesen

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GEDICHTE: Nichts anzuziehen –!, Kurt Tucholsky (1890-1935)

Ich steh schon eine halbe Stunde lang vor diesem gefüllten Kleiderschrank. Was ziehe ich heute nachmittag an –? Jedes Kleid erinnert mich … also jedes erinnert mich an einen Mann. In diesem Sportkostüm ritt ich den Pony. In diesem braunen … Weiterlesen

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GEDICHTE: Nähe der lieben Frau, Othello von Plaenckner (1797-1847)

Ich denke dein, wenn aus den Wolken oben Der Donner kracht! Oft hast du’s ja, mit Schelten und mit Toben, Ihm nachgemacht. Ich sehe dich, wenn unser Weiberspittel Spazieren geht, Wenn um die Säbelbeine flott der Kittel Im Weste weht. … Weiterlesen

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GEDICHTE: Schöne Fraun mit schönen Katzen, Joachim Ringelnatz (1883-1934)

Schöne Fraun und Katzen pflegen Häufig Freundschaft, wenn sie gleich sind, Weil sie weich sind Und mit Grazie sich bewegen. Weil sie leise sich verstehen, Weil sie selber leise gehen, Alles Plumpe oder Laute Fliehen und als wohlgebaute Wesen stets … Weiterlesen

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GEDICHTE: Schillers Lob der Frauen (Parodie), August Wilhelm Schlegel (1767-1845)

Ehret die Frauen! Sie stricken die Strümpfe, Wollig und warm, zu durchwaten die Sümpfe, Flicken zerrissene Pantalons aus; Kochen dem Manne die kräftigen Suppen, Putzen den Kindern die niedlichen Puppen, Halten mit mäßigem Wochengeld Haus. Doch der Mann, der tölpelhafte … Weiterlesen

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GEDICHTE: Das kleine Volk, Heinrich Heine

In einem Pißpott kam er geschwommen, Hochzeitlich geputzt, hinab den Rhein. Und als er nach Rotterdam gekommen, Da sprach er: »Juffräuken, willst du mich frein? Ich führe dich, geliebte Schöne, Nach meinem Schloß, ins Brautgemach; Die Wände sind eitel Hobelspäne, … Weiterlesen

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GEDICHTE: Wochenbrevier, Fred Endrikat (1890-1942)

Am Montag fängt die Woche an. Am Montag ruht der brave Mann, das taten unsre Ahnen schon. Wir halten streng auf Tradition. Am Dienstag hält man mit sich Rat. Man sammelt Mut und Kraft zur Tat. Bevor man anfängt, eins, … Weiterlesen

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