Archiv des Autors: Gabryon

Über Gabryon

Ich male mir mein Leben bunt. Wie der Wind… Vom Sternzeichen bin ich Wassermann und somit ein Luftzeichen. Ich bin praktisch und kreativ veranlagt und philosophiere gerne. Ich mag die Natur, Mensch und Tier. Meine Interessen sind sehr vielseitig und ich will es nicht darauf reduzieren, was ich besonders gerne mag. Das eine liegt mir an manchen Tagen mehr als das andere und ich habe es zumindest ausprobiert, um zu entscheiden, ob es für mich etwas ist oder nicht. Geht nicht, gibt es bei mir nicht. Es gibt immer Wege und Möglichkeiten, es zu tun oder zu lassen. Ich bin wie der Wind. Unterschätze nie die Kraft des Windes.

GEDICHTE: Es liegt der heiße Sommer, Heinrich Heine (1649-1793)

Es liegt der heiße Sommer Auf deinen Wängelein; Es liegt der Winter, der kalte, In deinem Herzchen klein. Das wird sich bei dir ändern, Du Vielgeliebte mein! Der Winter wird auf den Wangen, Der Sommer im Herzen sein.

Bewerten:

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

GEDICHTE: Der tugendhafte Hund, Heinrich Heine

Ein Pudel, der mit gutem Fug Den schönen Namen Brutus trug, War vielberühmt im ganzen Land Ob seiner Tugend und seinem Verstand. Er war ein Muster der Sittlichkeit, Der Langmut und Bescheidenheit. Man hörte ihn loben, man hörte ihn preisen … Weiterlesen

Bewerten:

Veröffentlicht unter Gedichte | 2 Kommentare

GEDICHTE: Wellentanzlied, Richard Dehmel (* 18.11.1863, † 08.02.1920)

Ich warf eine Rose ins Meer, eine blühende Rose ins grüne Meer. Und weil die Sonne schien, Sonne schien, sprang das Licht hinterher, mit hundert zitternden Zehen hinterher. Als die erste Welle kam, wollte die Rose, meine Rose, ertrinken. Als … Weiterlesen

Bewerten:

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

GEDICHTE: Zuflucht, Richard Dehmel (1863 – 1920)

Hinterm Elternhaus am kleinen Weiher, dicht umdunkelt rings von Weidenruten, breitet eine Pappel ihre schwanken Zweige nickend über Schilf und Fluten. Seltsam heimlich ist′s an diesem Orte; schon als Knabe hab ich hier gesessen und mich ausgeweint im Schutz der … Weiterlesen

Bewerten:

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit | Kommentar hinterlassen

GEDICHTE: Wie mans machen muß, Theodor Fontane (1819-1898)

Zwei- oder dreimal mußt‘ er vor’s Messer, Dann war er durch und ein Durchschnittsassesser. Im übrigen war er ein Pfiffikus: »Eine Spezialität man wählen muß.« Und endlich hat er sich entschieden: ›Das Durchfahrtsrecht in Krieg und Frieden.‹ Er las dreiunddreißig … Weiterlesen

Bewerten:

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

GEDICHTE: Verkündigung, Richard Dehmel (1863 – 1920)

Du tatest mir die Tür auf, ernstes Kind. Ich sah mich um in deinem kleinen Himmel, lächelnde Jungfrau; Du wirst einst einen großen Himmel hüten, Mutter mit dem Kind. Ich tu die Tür mit ernstem Lächeln zu.

Bewerten:

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

GEDICHTE: Waldseligkeit, Richard Dehmel (1863 – 1920)

Der Wald beginnt zu rauschen, den Bäumen naht die Nacht; als ob sie selig lauschen, berühren sie sich sacht. Und unter ihren Zweigen, da bin ich ganz allein, da bin ich ganz mein eigen, ganz nur dein.

Bewerten:

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , | 1 Kommentar

GEDICHTE: Bin ich in später Nacht allein, Hermann Allmers (1821-1902)

Bin ich in später Nacht allein, Wenn alles ruht, wenn alles schweigt, O wie sich dann mein ganzes Sein Zu dir mit Macht hinüber neigt! Und wieder kommt dein liebes Bild Hold lächelnd wie an jenen Tagen, Und nickt mir … Weiterlesen

Bewerten:

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

GEDICHTE: Tritt ein für deines Herzens Meinung, Theodor Fontane (1819-1898),

  Tritt ein für deines Herzens Meinung Und fürchte nicht der Feinde Spott, Bekämpfe mutig die Verneinung, So du den Glauben hast an Gott. Wie Luther einst, in festem Sinnen, So sprich auch du zu Gottes Ehr‘: »Ich geh‘ nach … Weiterlesen

Bewerten:

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

GEDICHTE: Beutst du dem Geiste seine Nahrung, Theodor Fontane (1819-1898),

Beutst du dem Geiste seine Nahrung, So laß nicht darben dein Gemüt, Des Lebens höchste Offenbarung Doch immer aus dem Herzen blüht. Ein Gruß aus frischer Knabenkehle, Ja mehr noch, eines Kindes Lall’n, Kann leuchtender in deine Seele Wie Weisheit … Weiterlesen

Bewerten:

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

GEDICHTE: Es kann die Ehre dieser Welt, Theodor Fontane (1819-1898),

Es kann die Ehre dieser Welt Dir keine Ehre geben, Was dich in Wahrheit hebt und hält, Muß in dir selber leben. Wenn’s deinem Innersten gebricht An echten Stolzes Stütze, Ob dann die Welt dir Beifall spricht, Ist all dir … Weiterlesen

Bewerten:

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

GEDICHTE: Dort Saaleck, hier die Rudelsburg, Hermann Allmers (1821-1902),

Dort Saaleck, hier die Rudelsburg, Und unten tief im Tale Da rauschet zwischen Felsen durch Die alte liebe Saale; Und Berge hier und Berge dort Zur Rechten und zur Linken – Die Rudelsburg, das ist ein Ort Zum Schwärmen und … Weiterlesen

Bewerten:

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

GEDICHTE: Der Halligmatrose, Hermann Allmers (1821-1902)

Kaptain, ich bitt‘ euch, laßt mich fort, O lasset mich frei, sonst lauf ich von Bord, Ich muß heim, muß heim nach der Hallig! Schon sind vergangen drei ganze Jahr, Daß ich stets zu Schiff, daß ich dort nicht war, … Weiterlesen

Bewerten:

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit | 1 Kommentar

GEDICHTE: Strandlust, Hermann Allmers (1821-1902)

Gern bin ich allein an des Meeres Strand, Wenn der Sturmwind heult und die See geht hohl, Wenn die Wogen mit Macht rollen zu Land, O wie wird mir so kühn und so wonnig und wohl! Die segelnde Möwe, sie … Weiterlesen

Bewerten:

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit | 1 Kommentar

GEDICHTE: Nachtsegen, Hermann Allmers (1821-1902)

Dämmrig wird’s auf allen Fluren, Dunkel wird’s im Buchenhain Alle Waldesvögel schlafen Unter leisem Singen ein Alle Tagesstimmen schweigen, Aus den Wiesen steigt der Duft, Und der braune Käfer surret Durch die laue Sommerluft. Und die bleichen Nachtphalänen Flattern leis … Weiterlesen

Bewerten:

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , | 2 Kommentare

GEDICHTE: Waldgruß, Johann Peter (1858 – 1935)

Und wieder stieg ich zu Berge Und sah hinab ins Tal Und grüßte die dunklen Wälder Vielhunderttausendmal. Und grüßte das freundliche Dörfchen, Wo ich als Kind gescherzt, Wo zärtlich ich die Mutter Und glühend mein Liebchen geherzt. Und grüßte die … Weiterlesen

Bewerten:

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , | 1 Kommentar

GEDICHTE: Waldglocken, Johann Peter (1858 – 1935)

Tausend Glocken klingen Aus dem grünen Wald; Leis ihr holdes Singen In den Lüften hallt. Sehnsuchtmächtiges Drängen Tief im Herzen drin Zieht nach diesen Klängen Mich gewaltig hin. Ist mir’s doch, als riefen Sie mir traulich zu: In des Waldes … Weiterlesen

Bewerten:

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

GEDICHTE: Waldvöglein, Johann Peter (1858 – 1935)

Waldvöglein singt in Baum und Strauch Von Liebe, Lenz und Blüte; Das dringt wie sanfter Frühlingshauch Hinein mir ins Gemüte. Gedenken muss ich still dabei Der gold’nen Jugendtage, Wo ich, noch jung und sorgenfrei, Geträumt im Buchenhage. Nun mahnt des … Weiterlesen

Bewerten:

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit | Kommentar hinterlassen

GEDICHTE: Waldbächlein, Johann Peter (1858 – 1935)

Tief im Walde saß ich An des Bächleins Rand Schwelgend in der Träume Gold’nem Fabelland. Bächlein war so munter! Ohne Rast und Ruh‘ Hüpften seine Wellen Grünen Auen zu. Und ich lauschte selig Seinem Murmelton – Frieden fand ich wieder, … Weiterlesen

Bewerten:

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , | 1 Kommentar

GEDICHTE: Kluge Sterne, Heinrich Heine (1797 – 1856)

Die Blumen erreicht der Fuß so leicht, Auch werden zertreten die meisten; Man geht vorbei und tritt entzwei Die blöden wie die dreisten. Die Perlen ruhn in Meerestruhn, Doch weiß man sie aufzuspüren; Man bohrt ein Loch und spannt sie … Weiterlesen

Bewerten:

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , , | 1 Kommentar