Archiv des Autors: Gabryon

Über Gabryon

Ich male mir mein Leben bunt. Wie der Wind… Vom Sternzeichen bin ich Wassermann und somit ein Luftzeichen. Ich bin praktisch und kreativ veranlagt und philosophiere gerne. Ich mag die Natur, Mensch und Tier. Meine Interessen sind sehr vielseitig und ich will es nicht darauf reduzieren, was ich besonders gerne mag. Das eine liegt mir an manchen Tagen mehr als das andere und ich habe es zumindest ausprobiert, um zu entscheiden, ob es für mich etwas ist oder nicht. Geht nicht, gibt es bei mir nicht. Es gibt immer Wege und Möglichkeiten, es zu tun oder zu lassen. Ich bin wie der Wind. Unterschätze nie die Kraft des Windes.

GEDICHTE: Ja, einmal nimmt der Mensch…, Hermann von Lingg (1820-1905)

Ja, einmal nimmt der Mensch von seinen Tagen Im voraus schon des Glückes Zinsen ein, Und spricht: ich will den Kranz der Freude tragen, Mag, was darauf folgt, nur noch Asche sein. Die vollen Becher! Lass uns alles wagen! Ja … Weiterlesen

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GEDICHTE: Mein Herz, ich will dich fragen, Friedrich Halm (1806-1871)

Mein Herz, ich will dich fragen, Was ist denn Liebe? Sag! „Zwei Seelen und ein Gedanke, Zwei Herzen und ein Schlag!“ Und sprich, woher kommt Liebe? „Sie kommt und sie ist da!“ Und sprich, wie schwindet Liebe? „Die war’s nicht, … Weiterlesen

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GEDICHTE: Liebe, Robert Eduard Prutz (1816-1872)

Was die Liebe kann begehren, Liebe darf es frei gewähren. Was von Liebe ward verschuldet, Gern von Liebe wird’s geduldet. Alles Fehlen, alles Irren, Liebe weiß es zu entwirren; Trägt mit seliger Gebärde Alle Not und Schuld der Erde; Am … Weiterlesen

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GEDICHTE: Wechsel, Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Auf Kieseln im Bache da lieg ich, wie helle! Verbreite die Arme der kommenden Welle, Und buhlerisch drückt sie die sehnende Brust. Dann führt sie der Leichtsinn im Strome danieder; Es naht sich die zweite, sie streichelt mich wieder: So … Weiterlesen

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GEDICHTE: Ich denk’ an dich…, Friedrich Rückert (1788-1866)

Ich denk’ an dich, und meine Seele ruht In dem Gedanken aus an dich, Dem Schiffer gleich, der aus bewegter Flut Zum stillen Hafen rettet sich. Als wie am Tag ein wilder Vogel fliegt, Waldaus, Waldein, nach seiner Lust, Doch … Weiterlesen

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GEDICHTE: Wenn du gute Augen hast…, Heinrich Heine (1797-1856)

Wenn du gute Augen hast, Und du schaust in meine Lieder, Siehst du eine junge Schöne Drinnen wandeln auf und nieder. Wenn du gute Ohren hast, Kannst du gar die Stimme hören, Und ihr Seufzen, Lachen, Singen Wird dein armes … Weiterlesen

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GEDICHTE: Die Liebe, Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781)

Ohne Liebe Lebe, wer da kann. Wenn er auch ein Mensch schon bliebe, Bleibt er doch kein Mann. Süße Liebe, Mach‘ mein Leben süß! Stille nie die regen Triebe Sonder Hindernis. Schmachten lassen Sei der Schönen Pflicht! Nur uns ewig … Weiterlesen

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GEDICHTE: Überall Liebe, Karoline von Günderrode (1780-1806)

Kann ich im Herzen heiße Wünsche tragen? Dabei des Lebens Blütenkränze sehn, Und unbekränzt daran vorübergehn, Und muss ich trauernd nicht in mir verzagen? Soll frevelnd ich dem liebsten Wunsch entsagen? Soll mutig ich zum Schattenreiche gehn? Um andre Freuden, … Weiterlesen

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GEDICHTE: Will eine Blume sich erneuen…, August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)

Will eine Blume sich erneuen, So muss sie ihre Frucht verstreuen; Und will der Mensch in einem Herzen leben, So muss er erst sein eignes Herz drum geben.

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GEDICHTE: Diese Rose von heimlichen Küssen…, Christian Morgenstern (1871-1914)

Diese Rose von heimlichen Küssen schwer: Sieh, das ist unsre Liebe. Unsre Hände reichen sie hin und her, unsre Lippen bedecken sie mehr und mehr mit Worten und Küssen sehnsuchtsschwer, unsre Seelen grüßen sich hin und her – wie über … Weiterlesen

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GEDICHTE: Du und Ich, Siegfried Kawerau (1886-1936)

Du bist der See, ich bin der Strahl, der glitzernd steigt aus Dir zum Glück und immer schimmernd fällt in Dich zurück; Du bist der Wald, ich bin der Stern, der zwischen allen Ästen steht und durch das Dunkel wie … Weiterlesen

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GEDICHTE: Philosophie der Liebe, Percy Bysshe Shelley (1792-1822)

Quelle eint sich mit dem Strome, Dass der Strom ins Meer vertauche; Wind und Wind am blauen Dome Mischen sich mit sanftem Hauche. Nichts auf weiter Welt ist einsam, Jedes folgt und weiht sich hier Einem andern allgemeinsam – Warum … Weiterlesen

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GEDICHTE: Ein Liebesbrief, Joachim Ringelnatz (1883-1934)

Von allen Seiten drängt ein drohend Grau Uns zu. Die Luft will uns vergehen. Ich aber kann des Himmels Blau, Kann alles Trübe sonnvergoldet sehen. Weil ich dich liebe, dich, du frohe Frau. Mag sein, dass alles Böse sich Vereinigt … Weiterlesen

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GEDICHTE: Frisch bei der Liebe! Kaspar Stieler (1632)

Die Liebe lehrt im Finstern gehen, sie lehret an der Tür uns stehen, sie lehrt uns geben manche Zeichen ihr süß Vergnügen zu erreichen. Sie lehrt auf kunst-gemachten Leitern zur Liebsten Fenster ein zu klettern, die Liebe weiß ein Loch … Weiterlesen

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GEDICHTE: Das ist der Liebe…, Friedrich von Schiller (1759-1805)

Das ist der Liebe heil’ger Götterstrahl, der in die Seele schlägt und trifft und zündet, wenn sich Verwandtes zu Verwandtem findet; Da ist kein Widerstand und keine Wahl; Es löst der Mensch nicht, was der Himmel bindet. (Aus dem Trauerspiel: … Weiterlesen

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GEDICHTE: Meine Art zu lieben, Johanne Charlotte Unzer (1725-1782)

Ohne Schmerzen wirkt die Liebe Ekel beim Genuss. Ohne Martern sind die Triebe Laue Flammen lauer Liebe, Die man Greisen gönnen muss. Von der Unruh in dem Herzen Nährt die Liebe sich. Heiße Liebe mischt die Schmerzen In die Wollust … Weiterlesen

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GEDICHTE: An den Prinzen Tristan, Else Lasker-Schüler (1869-1945):

Auf deiner blauen Seele Setzen sich die Sterne zur Nacht. Man muss leise mit dir sein, O, du mein Tempel, Meine Gebete erschrecken dich; Meine Perlen werden wach Von meinem heiligen Tanz. Es ist nicht Tag und nicht Stern, Ich … Weiterlesen

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GEDICHTE: Giselheer dem Tiger, Else Lasker-Schüler (1869-1945)

Über dein Gesicht schleichen die Dschungeln. O, wie du bist! Deine Tigeraugen sind süß geworden In der Sonne. Ich trag dich immer herum Zwischen meinen Zähnen. Du mein Indianerbuch, Wild West, Siouxhäuptling! Im Zwielicht schmachte ich Gebunden am Buxbaumstamm – … Weiterlesen

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GEDICHTE: Mein Jüngling, du, Walter Hasenclever (1890-1940)

Mein Jüngling, du, ich liebe dich vor allen, Du bist mein eigen Bild, das mir erscheint! Ich sehe dich in manchen Teufelskrallen; Gewiss, du bist nicht glücklich, hast geweint. Du liebst zu schmerzlich oder harrst vergebens, Dein Vater, deine Wirtin … Weiterlesen

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GEDICHTE: Senna Hoy, Else Lasker-Schüler (1869-1945)

Wenn du sprichst, Wacht mein buntes Herz auf. Alle Vögel üben sich Auf deinen Lippen. Immerblau streut deine Stimme Über den Weg; Wo du erzählst, wird Himmel. Deine Worte sind aus Lied geformt Ich traure, wenn du schweigst. Singen hängt … Weiterlesen

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