Archiv des Autors: Gabryon

Über Gabryon

Ich male mir mein Leben bunt. Wie der Wind… Vom Sternzeichen bin ich Wassermann und somit ein Luftzeichen. Ich bin praktisch und kreativ veranlagt und philosophiere gerne. Ich mag die Natur, Mensch und Tier. Meine Interessen sind sehr vielseitig und ich will es nicht darauf reduzieren, was ich besonders gerne mag. Das eine liegt mir an manchen Tagen mehr als das andere und ich habe es zumindest ausprobiert, um zu entscheiden, ob es für mich etwas ist oder nicht. Geht nicht, gibt es bei mir nicht. Es gibt immer Wege und Möglichkeiten, es zu tun oder zu lassen. Ich bin wie der Wind. Unterschätze nie die Kraft des Windes.

GEDICHTE: Der Adel und die Revolution, Joseph von Eichendorff (1788-1857)

Prinz Rokoko, hast dir Gassen Abgezirkelt fein von Bäumen, Und die Bäume scheren lassen, Dass sie nicht vom Wald mehr träumen. Wo sonst nur gemein Gefieder Ließ sein bäurisch Lied erschallen, Muss ein Papagei jetzt bieder: Vivat Prinz Rokoko! lallen. … Weiterlesen

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GEDICHTE: Revolution, Gustav Falke (1853-1916)

Sie drängen nach oben, Die lange geduckt, Das Haupt erhoben Wird aufgemuckt; Wollen auch was haben Von der Welt Gaben. Habt lange genug allein gezecht, Den Wein verteilt mehr schlecht als recht. Zögernd erst, doch mählich frecher Tappen sie nach … Weiterlesen

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GEDICHTE: In Politik…, Franz Grillparzer (1791-1872)

  In Politik zwei wichtge kleine Dinger Sind Daumen eben und Zeigefinger, Sie halten die Feder, Das weiß ein jeder. Doch Wichtgres noch wird oft durch sie betrieben, Wenn sie sich übereinander schieben.

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GEDICHTE: Porta Nigra, Stefan George (1868-1933)

Source: Shutterstock, Porta Nigra Dass ich zu eurer zeit erwachen musste Der ich die pracht der Treverstadt gekannt Da sie den ruhm der schwester Roma teilte · Da auge glühend groß die züge traf Der klirrenden legionen · in der … Weiterlesen

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GEDICHTE: An einen politischen Dichter, Heinrich Heine (1797-1856)

Du singst, wie einst Tyrtäus sang, Von Heldenmut beseelet, Doch hast du schlecht dein Publikum Und deine Zeit gewählet. Beifällig horchen sie dir zwar, Und loben, schier begeistert: Wie edel dein Gedankenflug, Wie du die Form bemeistert. Sie pflegen auch … Weiterlesen

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GEDICHTE: Die Welt ein Buch, Friedrich von Logau (1605-1655)

Die Welt, die ist ein Buch, ein jeder eine Letter; Die Länder sind der Bund; die Zeiten sind die Blätter. In diesem find’t man mehr betört als kluge Sachen; In diesem find’t man mehr zum Klagen als zum Lachen; In … Weiterlesen

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GEDICHTE: Der neue Rattenfänger, Joseph von Eichendorff (1788-1857)

Juchheisa! und ich führ den Zug Hopp über Feld und Graben. Des alten Plunders ist genug, Wir wollen neuen haben. Was! wir gering? Ihr vornehm, reich? Planierend schwirrt die Schere, Seid Lumps wie wir, so sind wir gleich, Hübsch breit … Weiterlesen

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GEDICHTE: Weißt du, wo die Nacht bleibt…, Taliesin (5. Jahrhundert)

Weißt du, wo die Nacht bleibt, wenn sie dem Lauf des Tages folgt? Kennst du das Zeichen? Hast du der Bäume Blätter gezählt? Weißt du, wer die Berge baute vor dem Sturz der Elemente? Weißt du, wer die belebte Erde … Weiterlesen

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GEDICHTE: Adam der Erste, Heinrich Heine (1797-1856)

https://nl.wikipedia.org/wiki/Bestand:David Teniers -Adam and Eve after the Expulsion (after Paolo Veronese and studio) Du schicktest mit dem Flammenschwert Den himmlischen Gendarmen, Und jagtest mich aus dem Paradies, Ganz ohne Recht und Erbarmen! Ich ziehe fort mit meiner Frau Nach andren … Weiterlesen

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GEDICHTE: Der Wettstreit, Novalis

Jüngst stritt ich mit Lottchen um Nüsse, Wer schneller die würzgen Küsse Wohl gäbe; die Probe fing an: Ich aber, ich zählete immer Zu wenig, drum waren wir immer Vereint, so daß keiner gewann.

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GEDICHTE: Walzer, Novalis

Hinunter die Pfade des Lebens gedreht Pausiert nicht, ich bitt euch so lang es noch geht Drückt fester die Mädchen ans klopfende Herz Ihr wißt ja wie flüchtig ist Jugend und Scherz. Laßt fern von uns Zanken und Eifersucht sein … Weiterlesen

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HERBSTGEDICHTE …, Novembertag, Christian Morgenstern (1871-1914)

Nebel hängt wie Rauch ums Haus, drängt die Welt nach innen; ohne Not geht niemand aus; alles fällt in Sinnen. Leiser wird die Hand, der Mund, stiller die Gebärde. Heimlich, wie auf Meeresgrund träumen Mensch und Erde.

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GEDICHTE: Ihr Herz und Kuss, Novalis

Mir wirds so weit im Busen drin, So offen, hehr und frei, Nie wars so hell in meinem Sinn Und meiner Phantasei; Mir glüht die Wange und die Stirn, Mir schmückt der Himmel sich, Und süßer dünkt der Weste Girrn … Weiterlesen

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GEDICHTE: Wenn ich ihn nur habe, Novalis

Wenn ich ihn nur habe, Wenn er mein nur ist, Wenn mein Herz bis hin zum Grabe Seine Treue nie vergißt: Weiß ich nichts von Leide, Fühle nichts, als Andacht, Lieb und Freude. Wenn ich ihn nur habe, Laß ich … Weiterlesen

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GEDICHTE: Die Liebe, Novalis

Wenn sanft von Rosenhügeln Der Tag nach Westen schleicht, Der Nacht mit Schlummerflügeln Und Sternenchor entweicht, Will ich die Liebe singen Auf der Theorbe hier, Mein Lockenhaar umschlingen Mit süßen Myrten ihr. Es soll dann widertönen In dieser Grotte Nacht … Weiterlesen

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GEDICHTE: Mein Wunsch, Novalis

König möchte sein, wer wollte! Was ging mir der König an; Möchte sitzen tief im Golde, Wer es listig sich gewann! Wenn ich ruhig könnte lachen In Luischens weichem Arm, Ungestört von stolzen Hachen, Unbetäubt vom Torenschwarm. Nur zum süßesten … Weiterlesen

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HERBSTGEDICHTE: Erlkönig, Johann Wolfgang von Goethe ( 1749-1832)

goethezeitportal.de Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Es ist der Vater mit seinem Kind; Er hat den Knaben wohl in dem Arm, Er fasst ihn sicher, er hält ihn warm. Mein Sohn, was birgst du so bang dein … Weiterlesen

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HERBSTGEDICHTE…, Der fliegende Robert, Heinrich Hoffmann (1809-1894)

Wenn der Regen niederbraust, Wenn der Sturm das Feld durchsaust, Bleiben Mädchen oder Buben Hübsch daheim in Ihren Stuben. Robert aber dachte: Nein! Das muss draußen herrlich sein! Und im Felde patschet er Mit dem Regenschirm umher. Hui wie pfeift … Weiterlesen

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HERBSTGEDICHTE…, Wie bald des Sommers holdes Fest verging, Theodor Storm (1817–1888)

Wie bald des Sommers holdes Fest verging! Rau weht der Herbst; wird’s denn auch Frühling wieder? Da fällt ein bleicher Sonnenstrahl hernieder Komm, lass uns spielen, weißer Schmetterling! Ach, keine Nelke, keine Rose mehr; Am Himmel fährt ein kalt Gewölk … Weiterlesen

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HERBSTGEDICHTE…, Vollkommenheit, Angelus Silesius (1624-1677)

Der Winter ist die Sünd‘, Die Buße Frühlingszeit, Der Sommer Gnadenstand, Der Herbst Vollkommenheit.

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