GEDICHTE: Winterfreuden …

Schlittenfahrt

Im Winter gibt es viele Sachen,
die wir gern zusammen machen.
Schlittenfahrten, Schneeballschlacht,
wie schön ist doch ein Kind, das lacht!
Wir können einen Schneemann bauen
und in die weißen Wipfel schauen.
Auch ein heißer Punsch für Kinder
ist wirklich ein Genuss im Winter.

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GEDICHTE: Der Nikolaus …

Frohes Fest

Hohoho, ich bin der Nikolaus,
viele Geschenke trage ich aus.
Alle Taten ob schlecht oder gut,
schreibe ich in mein großes Buch.
Du warst ein liebes Kind steht meinem Buch geschrieben,
und warum viele Menschen dich lieben.
Artig, brav und vorbildlich,
doch fertig sind wir noch lange nicht.
Viele liebe Mädchen und Jungen,
haben für mich schon gedichtet und gesungen.
Daher, bevor du bekommst diese schönen Gaben,
musst du ein Gedicht vortragen.

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GEDICHTE: Stell den größten Stiefel raus …

Merry Christmas

Pfeffernuss und Mandeln fein
Rosinen, Plätzchen, Äpfelein
Zuckerrosen und Spekulatius
Mandarinen, Orangen, Haselnuss
Korinthen, Lebkuchen und noch viel mehr
ist drin im großen Sack vom Nikolaus
deshalb ist der auch soooo schwer!
Stell schnell deine größten Stiefel raus
Noch einmal schlafen und artig sein,
dann sind all die leckren Sachen Dein!

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GEDICHTE: Die Harmonie der Weihnachtszeit

Merry Christmas

Familie, Harmonie und Gemütlichkeit –
das ist das Schöne an der Weihnachtszeit.
Pyramiden, Wichtel und viele Kerzen –
diese Dinge erfreuen die Herzen.

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GEDICHTE: Auf dem Weihnachtsmarkt

Merry Christmas

Auf dem Weihnachtsmarkt
Ein Weihnachtsmarkt ist wunderschön,
dort kannst du gut spazieren geh`n.
Auf Tischen stehen viele Kerzen
in Form von Sternen oder Herzen.
Lebkuchenduft ist überall,
von fern ertönt ein froher Schall.
Die Bläser spielen schöne Lieder,
Spatzen schütteln ihr Gefieder.
Du kannst Geschenke hier entdecken
und an der Zuckerwatte schlecken.
Vom heißen Tee wird dir ganz warm,
nach Hause geh`n wir Arm in Arm.

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GEDICHTE: Die Umgebung verändert sich …

Die Umgebung verändert sich
Wenn die Landschaft wird getaucht in weißen Schnee,
ist zugefroren bereits mancher See.
Jetzt nimmt die Adventszeit ihren Lauf,
und wärmt die Gefühle der Menschen auf.
Es duftet nach Zimt und Marzipan,
wie schön es war, als wir noch Kinder waren.
Eine Lösung gab es für alle Sorgen,
wir fühlten uns dabei immer geborgen.
Durch die Adventszeit können wir uns wieder besinnen
und den nötigen Abstand zum Alltag gewinnen.

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GEDICHTE: Es wird weihnachtlich …

In Erwartung des ChristkindesKerzenlicht die Nächte wärmen;
im Advent ein ruhiger Schein.
Glocken läuten in der Ferne,
stimmen auf die Zeit jetzt ein.

Kinder freuen sich auf die Weihnacht,
sind schon aufgeregt und froh.
Schnee grüßt von den Bergen runter,
deckt die Gräser sorgsam zu.

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ZUM 1. ADVENT …


ALLEN
Freunden und Lesern
wünsche ich
zum 1. Adventssonntag
alles Liebe
und eine gesegnete Adventszeit.

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GEDICHTE: Taoteking 7, Laotse (zwischen 600 u. 400)

 

Der Himmel ist bleibend und die Erde dauernd.
Himmel und Erde können deshalb bleibend und dauernd sein,
weil sie sich nicht selbst leben.

Darum können sie bleiben und dauern.

Daher:
Der heilige Mensch setzt sein Selbst hintan,
und sein Selbst kommt voran;

er entäußert sich seines Selbst,
und sein Selbst wird bewahrt.

Ist es etwa nicht so,
weil er nichts eigen hat,
darum kann er sein Eigen vollenden.

(aus dem Chinesischen von Victor von Strauß und Torney)

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GEDICHTE: Die Tierphilosophen, Erich Mühsam (1878-1934)

Gott hatte die Welt für gut befunden
und verzog sich darauf für einige Stunden,
damit sich die Tiere der Zeiten bedächten,
womit sie die Zeit ihres Daseins verbrächten.
Die meisten besahen sich nur ihren Leib
und bestimmten darnach ihren Zeitvertreib.
Je, ob sie zwei-, vier- oder hundertbeinig,
war man sich schnell über alles einig.
Die wollten einzeln sein, die in Horden,
die wollten nach Süden gehen, die nach Norden –
die Vögel wollten in Lüften schweben,
die Würmer unter der Erde leben,
die Fische wollten im Wasser schwimmen,
die Gämsen hoch auf den Bergen klimmen,
und in kurzer Zeit hatten allesamt
einen Lebensplan und ein Weltenamt.
Und Gott sah hernieder zu seinem Volke
von seiner prächtigsten Purpurwolke.
Da sah er die Tiere schon alle am Werke
und freute sich seiner Schöpferstärke…
Nur eine Gruppe von seltsamen Vögeln
war noch dabei, ihren Weltplan zu regeln.
Das war die Familie der M a r a b u; –
Gott wunderte sich und sah ihnen zu.
Doch er vernahm kein Schnattern und kein Zanken, –
sie standen alle in tiefen Gedanken.
Es wusst noch keiner: sollten sie fliegen
oder sollten sie müßig im Wasser liegen?
Sollten sie Frösche und Kröten verzehren
oder sollten sie sich vegetarisch ernähren?
Sollten zum Schlaf sie im Wüstensand kauern
oder in Nestern an Kirchenmauern? …

Sie senkten den Schnabel und hoben den Fuß, –
doch keiner kam zu einem Entschluss.
Da musste Gott sich denn selber bequemen,
den schwierigen Fall in die Hand zu nehmen.
Und er bedachte: den klügsten Geschöpfen
lastet stets der schwerste Verstand in den Köpfen
und lässt sie vor lauter Denken und Sinnen
nicht dazu kommen, ein Werk zu beginnen.
So sollten die Marabus mit ihrem Schweigen
der Welt ein Beispiel des Tiefsinns zeigen;
nicht hadern und zanken mit andern Tieren,
sondern allezeit nur philosophieren. —

Drum steht, den Schnabel tief gesenkt,
seitdem der Marabu und denkt,
und überlegt und sinnt und trachtet,
und wird von aller Welt geachtet.

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GEDICHTE: Messkunst wird und Forscherlust…, Christian Morgenstern (1871-1914)

Alles braucht seine Zeit ...

Messkunst wird und Forscherlust
einst noch Gras und Baum befragen:
und der Wissenschaft wird tagen,
was der Weisheit längst bewusst.

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GEDICHTE: Die Raupe und der Schmetterling, Johann Gottfried Herder (1744-1803)

Rose mit Schmetterlinge

Freund, der Unterschied der Erdendinge
Scheinet groß und ist so oft geringe;
Alter und Gestalt und Raum und Zeit
Sind ein Traumbild nur der Wirklichkeit.

Träg und matt auf abgezehrten Sträuchen
Sah ein Schmetterling die Raupe schleichen,
Und erhob sich fröhlich, argwohnfrei,
Dass er Raupe selbst gewesen sei.

Traurig schlich die Alternde zum Grabe:
»Ach, dass ich umsonst gelebet habe!
Sterbe kinderlos und wie gering!
Und da fliegt der schöne Schmetterling.«

Ängstig spann sie sich in ihre Hülle,
Schlief, und als der Mutter Lebensfülle
Sie erweckte, wähnte sie sich neu,
Wusste nicht, was sie gewesen sei.

Freund, ein Traumreich ist das Reich der Erden.
Was wir waren, was wir einst noch werden,
Niemand weiß es; glücklich sind wir blind;
Lass uns Eins nur wissen: was wir sind.

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GEDICHTE: An sich, Paul Fleming (1609-1640)

Sei dennoch unverzagt, gib dennoch unverloren,
weich keinem Glücke nicht, steh‘ höher als der Neid,
vergnüge dich an dir und acht‘ es für kein Leid,
hat sich gleich wider dich Glück, Ort und Zeit verschworen.

Was dich betrübt und labt, halt Alles für erkoren,
nimm dein Verhängnis an, lass‘ Alles unbereut.
Tu, was getan muss sein, und eh‘ man dirs gebeut.
Was du noch hoffen kannst, das wird noch stets geboren.

Was klagt, was lobt man doch? Sein Unglück und sein Glücke
ist ihm ein jeder selbst. Schau alle Sachen an,
dies Alles ist in dir. Lass deinen eiteln Wahn,

und eh‘ du förder gehst, so geh‘ in dich zurücke.
Wer sein selbst Meister ist und sich beherrschen kann,
dem ist die weite Welt und Alles untertan.

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GEDICHTE: Was ist die Welt?, Hugo von Hofmannsthal (1874-1929)

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Was ist die Welt? Ein ewiges Gedicht,
Daraus der Geist der Gottheit strahlt und glüht,
Daraus der Wein der Weisheit schäumt und sprüht,
Daraus der Laut der Liebe zu uns spricht

Und jedes Menschen wechselndes Gemüt,
Ein Strahl ists, der aus dieser Sonne bricht,
Ein Vers, der sich an tausend andre flicht,
Der unbemerkt verhallt, verlischt, verblüht.

Und doch auch eine Welt für sich allein,
Voll süß-geheimer, nievernommner Töne,
Begabt mit eigner, unentweihter Schöne,

Und keines andern Nachhall, Widerschein.
Und wenn du gar zu lesen drin verstündest,
Ein Buch, das du im Leben nicht ergründest.

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GEDICHTE: Nicht artig, Wilhelm Busch (1832-1908)

Mama mit den Kindern

Man ist ja von Natur kein Engel,
Vielmehr ein Welt- und Menschenkind,
Und rings umher ist ein Gedrängel
Von solchen, die dasselbe sind.

In diesem Reich geborner Flegel,
Wer könnte sich des Lebens freun,
Würd‘ es versäumt, schon früh die Regel
Der Rücksicht kräftig einzubläun.

Es saust der Stock, es schwirrt die Rute.
Du darfst nicht zeigen, was du bist.
Wie schad, o Mensch, dass dir das Gute
Im Grunde so zuwider ist.

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GEDICHTE: Dummheit, August Kopisch (1799-1853)

Landschaft - landscape

Wer nur der Weisheit nachgespürt, den halt’ ich noch für keinen Mann:
Doch wer die Dummheit ausstudiert, den seh ich für was Rechtes an!
Der Weisen Tun errät man leicht: man sieht da noch wann, wie, warum;
Bei Dummen kuckt man sich umsonst nach allen diesen Sachen um.
Der Dummheit Weg ist wunderbar; niemals erkennet man den Grund,
Und fänd’ ihn einer richtig aus, so tät er aller Funde Fund!
Denn Dummheit ist die größte Macht, sie führt Heere stärkstes an;
Ich glaube, dass sie nie ein Held bekämpfen und besiegen kann.

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GEDICHTE: Leuten und Land…, Gottfried von Straßburg (gestorben ca. 1220)

Bild - picture

Liute unde lant die mohten mit genâden sîn,
wan zwei vil kleiniu wortelîn ‘mîn‘ unde ‘dîn‘,
diu briuwent michel wunder ûf der erde.
wie gânt si vrüetende und wüetende über al
und trîbent al die wélt úmbe als einen bal:
ich waene, ir krieges iemer ende werde.
Diu vertâne gîte
diu wahset allez umbe sich dâher sît Êven zîte
und irret elliu herze und elliu rîche.
dewander hant noch zunge
die méinènt noch minnent niht wan valsch und anderunge.
lêre und volge liegent offenlîche.

Leuten und Land könnte es passabel ergehen,
gäb’s nicht die winzigen Wörtchen mein und dein,
die auf der Erde höchst Wunderliches zusammenbrauen!
Wie stapfen sie überall rüstig und verheerend
und treten die Welt umher wie einen Ball.
Ich glaube, dass ihr Krieg nie enden wird.
Die völlig überflüssige Habgier
wächst um alles seit Evas Zeiten,
macht alle Herzen und Reiche irre.
Weder Hand noch Zunge
erstreben und lieben anderes als Falschheit Zerteilung Umsturz.
Die Lehren und Wirkungen liegen offen.

(aus dem Mittelhochdeutschen von Wersch)

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GEDICHTE: Taoteking 81, Laotse (zwischen 600 u. 400)

Landscape

Wahre Worte sind nicht schön,
schöne Worte sind nicht wahr.
Tüchtigkeit überredet nicht,
Überredung ist nicht tüchtig.
Der Weise ist nicht gelehrt,
der Gelehrte ist nicht weise.
Der Berufene häuft keinen Besitz auf.
Je mehr er für andere tut,
desto mehr besitzt er.
Je mehr er anderen gibt,
desto mehr hat er.
Des Himmels SINN ist segnen ohne zu schaden.
Des Berufenen SINN ist wirken ohne zu streiten.

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GEDICHTE: Umsonst, Theodor Fontane (1819-1898)

Beim Fischen - When fishing

Immer rascher fliegt der Funke,
Jede Dschunke und Spelunke
Wird auf Wissenschaft bereist,
Jede Sonne wird gewogen
Und in Rechnung selbst gezogen,
Was noch sonnenjenseits kreist.

Immer höhre Wissenstempel,
Immer richt’ger die Exempel,
Wie Natur es draußen treibt,
Immer klüger und gescheiter,
Und wir kommen doch nicht weiter,
Und das Lebensrätsel bleibt.

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GEDICHTE: An die Kunstrichter, Karl Friedrich Kretschmann (1738-1809)

Bild - picture

Ein Lob, das alle Fehler uns verschweigt,
Ist wie der fette Frühlingsregen,
Der allzustark die Felder säugt;
Er tötet sie durch Segen.
Die Tadel, die, an Galle reich,
nur zu beschämen suchten,
sind schloßenvollen Wettern gleich;
Sie stürmen Saaten ein, anstatt sie zu befruchten.
Ein Lob, zu rein für Schmeichelei,
Erweckt uns, wie die Flur der Mai;
Und Wahrheit ohn‘ Erbittern;
Ruft unsre Kraft empor, gleich fruchtenden Gewittern.

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