Archiv der Kategorie: Gedichte

Schöne Gedichte

Auf gehts in die Blogpause!

Wenn es droht, hektisch zu werden, dann ist es gut, eine kleine Pause einzulegen und sich was Gutes tun. Ich wünsche ALLEN meinen Freunden und Lesern eine schöne Sommerzeit. Und … bleibt gesund! Eure Gabriele

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GEDICHTE: Aus: Der Wildschütz oder – Die Stimme der Natur, August von Kotzebue (1761 – 1819)

Bin ein schlichtes Kind vom Lande, Mein Palast auf grüner Flur Jene Hütt‘ am Wiesenrande, Meine Amme die Natur. Freue mich inniglich, Wenn die muntern Herden treiben Auf der Berge luft’gen Höh’n; Auf dem Lande will ich bleiben, Auf dem … Weiterlesen

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GEDICHTE: Der Minister, Robert Eduard Prutz (1816 – 1872), deutscher Publizist, Lyriker und Romancier

Alles um des Volkes willen! seht, ich lache selbst im stillen dieser Bibeln und Postillen und daß man so gläubig ist: Ich, für mich, bin Atheist! Doch das Volk, das Volk muß glauben! Glauben heißt der Talisman, dem die Erde … Weiterlesen

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GEDICHTE: Der Zauberstab des Dichters; aus Ritter Blaubart. Ludwig Tieck (1773 – 1853)

Der Zauberstab des Dichters schließt uns oft Die fernsten, wundervollsten Welten auf, Und trunken kehrt der Blick aus Sonnenschein Aus fremden Blumen, schöngeformten Bäumen Und Kriegen, Schlachten zu uns selbst zurück. Doch fernab, heimlich im Gebüsch versteckt, Liegt eine alte … Weiterlesen

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GEDICHTE: Fluch an die Gelegenheit, Johann Gottfried von Herder (1744 – 1803)

Gelegenheit! Du Mutter jeder Albernheit! Wie viele Weisen wurden Thoren, Wie viele Plane schnell geboren Und schneller noch durch Dich zerstreut! Die Tugend, die wir ausgeübet, Der Fehler, den wir oft geliebet, Ist unser? Nein, ist Dein, o Zeit, Gelegenheit! … Weiterlesen

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GEDICHTE: Ich lobe mir die Albernheit, Franz Grillparzer (1791 – 1872)

Ich lobe mir die Albernheit, Will sagen: die gesunde, Sie liegt, fast wie der Stoff dem Kleid, Selbst unserm Geist zugrunde, Sie glaubt, was eben jeder glaubt, Sie denkt, was alle denken, Sie tut, was jedermann erlaubt, Kein Zweifel wird … Weiterlesen

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GEDICHTE: Sprüche der Albernheit, Ludwig Eichrodt (1827 – 1892)

Hüte dich vor Hund und Katzen, Hüte dich vor Laus und Floh, Denn die einen können kratzen, Und die andern beißen froh. Darum selber thu‘ dich kratzen Darum leb wie Laus‘ und Floh, Aber nicht wie Hund und Katzen, Laus … Weiterlesen

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GEDICHTE: Das Schicksal ist ganz einem Buchhändler gleich, Friedrich Kaiser (1814 – 1874)

Das Schicksal ist ganz einem Buchhändler gleich, Papier sind die Menschen – sein s‘ arm oder reich; Sie sind leere Blätter bei ihrem Entstehn, ’s ist anfangs die Farb‘ nur der Unschuld zu sehn; Die erste Erziehung ist das Manuskript, … Weiterlesen

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GEDICHTE: Fortuna, Heinrich Heine (1797 – 1856)

Frau Fortuna, ganz umsunst Tust du spröde! deine Gunst Weiß ich mir, durch Kampf und Ringen, Zu erbeuten, zu erzwingen. Überwältigt wirst du doch, Und ich spanne dich ins Joch, Und du streckst am End‘ die Waffen – Aber meine … Weiterlesen

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GEDICHTE: Die Lerchen, Robert Hamerling (1830 – 1889)

Es ziehen die Wolken, Es wandern die Sterne, Es schweben die Lerchen In goldiger Ferne; An himmlischer Pforte, Beseligten Drang’s, Erlauschen sie Worte Seraphischen Klang’s. Die Lerche fliegt nieder Aus himmlischen Höhen, Und was sie gehöret, Und was sie gesehen, … Weiterlesen

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GEDICHTE: In mein gar zu dunkles Leben, Heinrich Heine (1797 – 1856)

  In mein gar zu dunkles Leben Strahlte einst ein süßes Bild; Nun das süße Bild erblichen, Bin ich gänzlich nachtumhüllt. Wenn die Kinder sind im Dunkeln Wird beklommen ihr Gemüt, Und um ihre Angst zu bannen, Singen sie ein … Weiterlesen

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GEDICHTE: Kornrauschen, Ferdinand Avenarius (1856 – 1923)

Bist du wohl im Kornfeld schon gegangen, wenn die vollen Ähren überhangen, durch die schmale Gasse dann inmitten schlanker Flüsterhalme hingeschritten? Zwang dich nicht das heimelige Rauschen, stehn zu bleiben und darein zu lauschen? Rauscht es nicht von fernem Sichelklang? … Weiterlesen

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GEDICHTE: Der Morgen, Joseph von Eichendorff (1788 – 1857)

Fliegt der erste Morgenstrahl Durch das stille Nebeltal, Rauscht erwachend Wald und Hügel: Wer da fliegen kann, nimmt Flügel! Und sein Hütlein in die Luft Wirft der Mensch vor Lust und ruft: Hat Gesang doch auch noch Schwingen, Nun, so … Weiterlesen

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GEDICHTE: Nur wer die Sehnsucht kennt, Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)

Nur wer die Sehnsucht kennt, Weiß was ich leide! Allein und abgetrennt Von aller Freude, Seh‘ ich ans Firmament Nach jener Seite. Ach! Der mich liebt und kennt, Ist in der Weite. Es schwindelt mir, es brennt Mein Eingeweide Nur … Weiterlesen

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GEDICHTE: Wer nie sein Brot mit Tränen aß, Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)

Wer nie sein Brot mit Tränen aß, Wer nie die kummervollen Nächte Auf seinem Bette weinend saß, Der kennt euch nicht, ihr himmlischen Mächte. Ihr führt ins Leben uns hinein, Ihr laßt den Armen schuldig werden, Dann überlaßt ihr ihn … Weiterlesen

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GEDICHTE: Ungeduld, Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)

  Immer wieder in die Weite, Über Länder an das Meer, Phantasien, in der Breite Schwebt am Ufer hin und her! Neu ist immer die Erfahrung: Immer ist dem Herzen bang, Schmerzen sind der Jugend Nahrung, Tränen seliger Lobgesang.

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GEDICHTE: Weg im Nebel, Maria Luise Weissmann (1899 – 1929)

Nun wird die Spur der Füße langsam ungetan, Und aus der Tiefe, aus der tiefen Tiefe steigt Das Trübe, schwadengrauer Nebel himmelan. Nun wird der Augen-Aufblick langsam leer, Und aus der Höhe, aus der hohen Höhe neigt Die Wolke sich, … Weiterlesen

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GEDICHTE: Die erste Nacht, Isolde Kurz

Jetzt kommt die Nacht, die erste Nacht im Grab. O, wo ist aller Glanz, der dich umgab? In kalter Erde ist dein Bett gemacht. Wie wirst du schlummern diese Nacht? Vom letzten Regen ist dein Kissen feucht, Nachtvögel schrein, vom … Weiterlesen

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GEDICHTE: Liebesblüte der Natur, Friedrich Rückert (1788 – 1866)

Liebesblüte der Natur, Schönste Blume dieser Flur! Wo ich suche deine Spur, Find’ ich meine Thränen nur. Meine Thränen find’ ich nur Und die Trauer der Natur, Daß die Blume dieser Flur Weggegangen ohne Spur. Weggegangen ohne Spur! Nach dir … Weiterlesen

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GEDICHTE: Du schlank und rein wie eine flamme…, Stefan George (1868-1933)

Du schlank und rein wie eine flamme Du wie der morgen zart und licht Du blühend reis vom edlen stamme Du wie ein quell geheim und schlicht Begleitest mich auf sonnigen matten Umschauerst mich im abendrauch Erleuchtest meinen weg im … Weiterlesen

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