Schlagwort-Archive: Heinrich Heine

SOMMERGEDICHTE …, Dämmernd liegt der Sommerabend…, Heinrich Heine

Dämmernd liegt der Sommerabend Über Wald und grünen Wiesen; Goldner Mond, im blauen Himmel, Strahlt herunter, duftig labend. An dem Bache zirpt die Grille, Und es regt sich in dem Wasser, Und der Wandrer hört ein Plätschern Und ein Atmen … Weiterlesen

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GEDANKENLYRIK über Engel – Die Engel, Heinrich Heine

Freilich, ein ungläub’ger Thomas, Glaub ich an den Himmel nicht, Den die Kirchenlehre Romas Und Jerusalems verspricht. Doch die Existenz der Engel, Die bezweifelte ich nie; Lichtgeschöpfe sonder Mängel, Hier auf Erden wandeln sie. Nur, genäd’ge Frau, die Flügel Sprech … Weiterlesen

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GEDANKENLYRIK – Weltlauf, Heinrich Heine

Hat man viel, so wird man bald Noch viel mehr dazubekommen. Wer nur wenig hat, dem wird Auch das wenige genommen. Wenn du aber gar nichts hast, Ach, so lasse dich begraben – Denn ein Recht zum Leben, Lump, Haben … Weiterlesen

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WINTERGEDICHTE …, Ein Fichtenbaum steht einsam…, Heinrich Heine

Ein Fichtenbaum steht einsam Im Norden auf kahler Höh‘. Ihn schläfert; mit weißer Decke Umhüllen ihn Eis und Schnee. Er träumt von einer Palme, Die, fern im Morgenland, Einsam und schweigend trauert Auf brennender Felsenwand.

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WINTERGEDICHTE …, Winter, Heinrich Heine 

Die Kälte kann wahrlich brennen Wie Feuer. Die Menschenkinder Im Schneegestöber rennen Und laufen immer geschwinder. Oh, bittre Winterhärte! Die Nasen sind erfroren, Und die Klavierkonzerte Zerreißen uns die Ohren. Weit besser ist es im Summer, Da kann ich im … Weiterlesen

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BLUMENGEDICHTE …, Es schauen die Blumen alle – Heinrich Heine

luise / pixelio.de Es schauen die Blumen alle Zur leuchtenden Sonne hinauf; Es nehmen die Ströme alle Zum leuchtenden Meere den Lauf. Es flattern die Lieder alle Zu meinem leuchtenden Lieb Nehmt mit meine Tränen und Seufzer, Ihr Lieder, wehmütig … Weiterlesen

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Dämmernd liegt der Sommerabend,… Heinrich Heine

Dämmernd liegt der Sommerabend Über Wald und grünen Wiesen; Goldner Mond im blauen Himmel Strahlt herunter, duftig labend. An dem Bache zirpt die Grille, Und es regt sich in dem Wasser, Und der Wandrer hört ein Plätschern Und ein Atmen … Weiterlesen

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FRÜHLINGSGEDICHTE …, Der Schmetterling ist in die Rose verliebt,… Heinrich Heine

Gabriela Neumeier / pixelio.de Der Schmetterling ist in die Rose verliebt, Umflattert sie tausendmal, Ihn selber aber, goldig zart, Umflattert der liebende Sonnenstrahl. Jedoch, in wen ist die Rose verliebt? Das wüßt ich gar zu gern. Ist es die singende … Weiterlesen

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FRÜHLINGSGEDICHTE …, Die Linde blühte, die Nachtigall sang,… Heinrich Heine

Bredehorn.J / pixelio.de Die Linde blühte, die Nachtigall sang, Die Sonne lachte mit freundlicher Lust; Da küßtest du mich, und dein Arm mich umschlang, Da preßtest du mich an die schwellende Brust. Die Blätter fielen, der Rabe schrie hohl, Die … Weiterlesen

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FRÜHLINGSGEDICHTE …, Die Welt ist so schön und der Himmel so blau,… Heinrich Heine

berggeist007 / pixelio.de Die Welt ist so schön und der Himmel so blau, Und die Lüfte, die wehen so lind und so lau, Und die Blumen winken auf blühender Au, Und funkeln und glitzern im Morgentau, Und die Menschen jubeln, … Weiterlesen

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Der Doktor Faust,… Heinrich Heine…

Faust im Studierzimmer, Gemälde von Georg Friedrich Kersting, 1829 Ein Tanzpoem nebst kuriosen Berichten über Teufel, Hexen und Dichtkunst Geschrieben zu Paris, den 1. Oktober 1851 Herr Lumley, Direktor des Theaters Ihrer Majestät der Königin zu London, forderte mich auf, … Weiterlesen

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Der Scheidende,… Heinrich Heine…

Caspar David Friedrich: Kreuz an der Ostsee Erstorben ist in meiner Brust Jedwede weltlich eitle Lust, Schier ist mir auch erstorben drin Der Haß des Schlechten, sogar der Sinn Für eigne wie für fremde Not – Und in mir lebt … Weiterlesen

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Der Ex-Lebendige,… Heinrich Heine…

Luzifer quält die drei Verräter Judas, Brutus und Cassius. (Codex Altonensis, ex Bibliotheca Gymnasii Altonani, Hamburg) Brutus, wo ist dein Cassius, Der Wächter, der nächtliche Rufer, Der einst mit dir, im Seelenerguß, Gewandelt am Seineufer? Ihr schautet manchmal in die … Weiterlesen

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Der Asra,… Heinrich Heine

Qais, der von Laila Besessene, in der Wildnis Täglich ging die wunderschöne Sultantochter auf und nieder um die Abendzeit am Springbrunn, wo die weißen Wasser plätschern. Täglich stand der junge Sklave um die Abendzeit am Springbrunn, wo die weißen Wasser … Weiterlesen

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Der Traumgott bracht mich in ein Riesenschloß,… Heinrich Heine

Der von Kürenberg (Große Heidelberger Liederhandschrift, Anfang 14. Jahrhundert). Der Traumgott bracht mich in ein Riesenschloß, Wo schwüler Zauberduft und Lichterschimmer, Und bunte Menschenwoge sich ergoß Durch labyrinthisch vielverschlungne Zimmer. Die Ausgangspforte sucht der bleiche Troß, Mit Händeringen und mit … Weiterlesen

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Die Liebe begann im Monat März – Heinrich Heine

Le printemps („Der Frühling“, 1873), von Pierre Auguste Cot. Die Liebe begann im Monat März, Wo mir erkrankte Sinn und Herz. Doch als der Mai, der grüne, kam: Ein Ende all mein Trauern nahm. Es war am Nachmittag um Drei … Weiterlesen

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Die Nixen,… Heinrich Heine

Die Najaden und Hylas, von John William Waterhouse Am einsamen Strande plätschert die Flut, Der Mond ist aufgegangen, Auf weißer Düne der Ritter ruht, Von bunten Träumen befangen. Die schönen Nixen, im Schleiergewand, Entsteigen der Meerestiefe. Sie nahen sich leise … Weiterlesen

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Die blauen Frühlingsaugen,… Heinrich Heine

La Belle Dame sans Merci (1893), John William Waterhouse Die blauen Frühlingsaugen Schaun aus dem Gras hervor; Das sind die lieben Veilchen, Die ich zum Strauß erkor. Ich pflücke sie und denke, Und die Gedanken all, Die mir im Herzen … Weiterlesen

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Das Herz ist mir bedrückt, und sehnlich,… Heinrich Heine

Höfische Liebe: Miniatur im Codex Manesse, fol. 342v, 1300/1340 Das Herz ist mir bedrückt, und sehnlich Gedenke ich der alten Zeit; Die Welt war damals noch so wöhnlich, Und ruhig lebten hin die Leut‘. Doch jetzt ist alles wie verschoben, … Weiterlesen

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Kirchenrath Prometheus …, Heinrich Heine

Hera und Prometheus (Attische Schale, ca. 500–450 v. Chr.) Ritter Paulus, edler Räuber, Mit gerunzelt düstren Stirnen Schaun die Götter auf dich nieder, Dich bedroht das höchste Zürnen, Ob dem Raube, ob dem Diebstahl, Den du im Olymp begangen – … Weiterlesen

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