Schlagwort-Archive: WINTERGEDICHTE …

WINTERGEDICHTE …, Lebhafte Winterstraße, Joachim Ringelnatz

Es gehen Menschen vor mir hin Und gehen mir vorbei, und keiner Davon ist so, wie ich es bin. Es blickt ein jedes so nach seiner Gegebenen Art in seine Welt. Wer hat die Menschen so entstellt?? Ich sehe sie … Weiterlesen

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WINTERGEDICHTE …, Winterlied, Johann Gaudenz von Salis-Seewis

Das Feld ist weiß, so blank und rein, Vergoldet von der Sonne Schein, Die blaue Luft ist stille; Hell, wie Kristall Blinkt überall Der Fluren Silberhülle. Der Lichtstrahl spaltet sich im Eis, Er fimmert blau und rot und weiß, Und … Weiterlesen

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WINTERGEDICHTE …, Am Kamin, Adolf Friedrich von Schack

Stürme, Dezember, vor meinem Gemach, Hänge Zapfen von Eis an das Dach; Nichts doch weiß ich vom Froste; Hier am wärmenden, trauten Kamin Ist mir, als ob des Frühlings Grün Rings um mich rankte und sprosste. All das Gezweig, wie … Weiterlesen

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WINTERGEDICHTE …, Winteranfang, Ernst Stadler

Die Platanen sind schon entlaubt. Nebel fließen. Wenn die Sonne einmal durch den Panzer grauer Wolken sticht, Spiegeln ihr die tausend Pfützen ein gebleichtes runzliges Gesicht. Alle Geräusche sind schärfer. Den ganzen Tag über hört man in den Fabriken die … Weiterlesen

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WINTERGEDICHTE …, Uns hat der Winter…, Walther von der Vogelweide

Uns hat der Winter mehr als alles geschadet: Fahl sind sowohl Heide als auch Wald, wo viele süße Stimmen gehallt haben. Wenn ich die Mädchen auf der Straße den Ball werfen sähe, dann käme uns auch der Gesang der Vögel … Weiterlesen

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WINTERGEDICHTE …, Es wächst viel Brot…, Friedrich Wilhelm Weber

Es wächst viel Brot in der Winternacht, Weil unter dem Schnee frisch grünet die Saat; Erst wenn im Lenze die Sonne lacht, Spürst du, was Gutes der Winter tat. Und deucht die Welt dir öd und leer, Und sind die … Weiterlesen

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WINTERGEDICHTE …, Dämmerstündchen, Bruno Wille

Dämmerstündchen im frostigen Winter, Dämmerstündchen im traulichen Stübchen … Wenn da draußen über den harten Knarrenden Schnee ein kragenvermummter Mann mit dampfendem Atem eilt, Ohren und Nase rotgezwickt … Wolkig umhüllt, mit Schnauben und Stampfen Ziehn zwei Pferde den wuchtigen … Weiterlesen

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WINTERGEDICHTE …, Des Winters Hauch…, Franz Grillparzer

Des Winters Hauch entblättert den Strauch, und wütende Sturmwinde heulen; an des Hügels Hang, wo die Lerche sonst sang, erkrächzen nun Raben und Eulen. Die Rose liegt vom Frost geknickt, und jubelnd hüllet der Winter in raschem Flug sein Leichentuch … Weiterlesen

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WINTERGEDICHTE …, Winterlüfte wehen…, Franz Grillparzer

Winterlüfte wehen durch des Äthers Raum, halb entblättert stehen Strauch und Kraut und Baum, Tot sind Floras Kinder, hin ihr Wohlgeruch, starr deckt sie der Winter mit dem Leichentuch. Welk ist, was mit Prangen feil sich bot zur Schau, selbst … Weiterlesen

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WINTERGEDICHTE …, An den Winter, Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  Winter mit dem grauen Barte, Mit den angefrornen Locken, Willst du denn nicht einmal lachen? Sind die Lippen zugefroren? Komm herein, was stehst du draußen? Komm herein, du sollst schon tauen. Sieh! wie störrisch sind die Minen. Bist du … Weiterlesen

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WINTERGEDICHTE …, Februar, Cäsar Flaischlen

Schon leuchtet die Sonne wieder am Himmel und schmilzt die Schneelast von den Dächern und taut das Eis auf an den Fenstern und lacht ins Zimmer: wie geht’s? wie steht’s? Und wenn es auch noch lang nicht Frühling, so laut … Weiterlesen

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WINTERGEDICHTE …, Winterfreuden, Ludwig Eichrodt

Nicht nur der Sommer, sondern auch Der Winter hat sein Schönes, Wiewohl man friert bei seinem Hauch, So ist doch dies und jenes Im Winter wirklich angenehm, Besonders dass man sich bequem Kann vor dem Frost bewahren, Und auch im … Weiterlesen

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WINTERGEDICHTE …, Schneeflocke, Felix Dörmann

Du bist eine weiße Flocke, Ein himmelentsprungenes Kind Und wirbelst – licht und selig Dahin durch Wolken und Wind. Du bist eine weiße Flocke – Du stirbst der Flocken Tod: Nach kurzem Sonnengruße In Straßenstaub und Kot…

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WINTERGEDICHTE …, Winter …, Otto Julius Bierbaum

Der alte Säemann geht übers Land; Sein grauer Sack ist voll und wird nicht leer, So viele Hampfeln auch die Hand verstreut. Und alles ist ihm Feld: Wald, Wiese, Berg; Allüberallhin sät er seine Saat, Die niemals aufgeht. Schweigend tut … Weiterlesen

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WINTERGEDICHTE …, Winter …, Adelbert von Chamisso

In den jungen Tagen Hatt ich frischen Mut, In der Sonne Strahlen War ich stark und gut. Liebe, Lebenswogen, Sterne, Blumenlust! Wie so stark die Sehnen! Wie so voll die Brust! Und es ist zerronnen, Was ein Traum nur war; … Weiterlesen

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WINTERGEDICHTE …, Ein Lied hinterm Ofen zu singen …, Matthias Claudius

Der Winter ist ein rechter Mann, Kernfest und auf die Dauer; Sein Fleisch fühlt sich wie Eisen an, Und scheut nicht süß noch sauer. War je ein Mann gesund wie er? Er krankt und kränkelt nimmer, Er trotzt der Kälte … Weiterlesen

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WINTERGEDICHTE …, Lob des Winters …, Georg Philipp Harsdörffer

Wem behagt Aprillenwetter? Wem des Hundsgestirnes Hitz‘? Wem des Herbstes falbe Blätter? Niemand, der nicht sparet Witz. Ich will nun kaltsinnig loben Die begrau’te Winterszeit, Die uns unsre Augen weid’t, Und auch billig wird erhoben. Wie ein fast bejahrter Alter … Weiterlesen

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WINTERGEDICHTE …, A, a, a, der Winter der ist da, August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

A, a, a, der Winter der ist da. Herbst und Sommer sind vergangen, Winter, der hat angefangen. A, a, a, der Winter der ist da. E, e, e, nun gibt es Eis und Schnee. Blumen blüh´n an Fensterscheiben, Sind sonst … Weiterlesen

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WINTERGEDICHTE …, Winter, Friedrich Hölderlin

Wenn sich das Laub auf Ebnen weit verloren, So fällt das Weiß herunter auf die Tale, Doch glänzend ist der Tag vom hohen Sonnenstrahle, Es glänzt das Fest den Städten aus den Toren. Es ist die Ruhe der Natur, des … Weiterlesen

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WINTERGEDICHTE …, Winters Abschied, Hoffmann von Fallersleben

Winter, ade! Scheiden tut weh. Aber dein Scheiden macht, Dass jetzt mein Herze lacht. Winter, ade! Scheiden tut weh. Winter, ade! Scheiden tut weh. Gerne vergess‘ ich dein, Kannst immer ferne sein. Winter, ade! Scheiden tut weh. Winter, ade! Scheiden … Weiterlesen

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