Schlagwort-Archive: Wilhelm Busch

GEDICHTE: Wiedergeburt, Wilhelm Busch

Wer nicht will, wird nie zunichte, Kehrt beständig wieder heim. Frisch herauf zum alten Lichte Dringt der neue Lebenskeim. Keiner fürchte zu versinken, Der ins tiefe Dunkel fährt. Tausend Möglichkeiten winken Ihm, der gerne wiederkehrt. Dennoch seh‘ ich dich erbeben, … Weiterlesen

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GEDICHTE: Tröstlich, Wilhelm Busch

Die Lehre von der Wiederkehr Ist zweifelhaften Sinns. Es fragt sich sehr, ob man nachher Noch sagen kann: »Ich bin’s.« Allein was tut’s, wenn mit der Zeit Sich ändert die Gestalt? Die Fähigkeit zu Lust und Leid Vergeht wohl nicht … Weiterlesen

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GEDICHTE: Gründliche Heilung, Wilhelm Busch

Es saß der fromme Meister Mit Weib und Kind bei Tisch. Ach, seine Lebensgeister Sind nicht wie sonst so frisch. Er sitzt mit krummem Nacken Vor seinem Leibgericht, Er hält sich beide Backen, Worin es heftig sticht. Das brennt wie … Weiterlesen

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GEDICHTE: Peinlich berührt, Wilhelm Busch

Im Dorfe wohnt ein Vetter, Der gut versichert war Vor Brand und Hagelwetter Nun schon im zehnten Jahr. Doch nie seit dazumalen Ist ein Malheur passiert, Und so für nichts zu zahlen, Hat peinlich ihn berührt. Jetzt, denkt er, überlasse … Weiterlesen

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GEDICHTE: Die Nachbarskinder, Wilhelm Busch

Wer andern gar zu wenig traut, Hat Angst an allen Ecken; Wer gar zu viel auf andre baut, Erwacht mit Schrecken. Es trennt sie nur ein leichter Zaun, Die beiden Sorgengründer; Zu wenig und zu viel Vertraun Sind Nachbarskinder.

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GEDICHTE: Waldfrevel, Wilhelm Busch

Ein hübsches Pärchen ging einmal Tief in des Waldes Gründe. Sie pflückte Beeren ohne Zahl, Er schnitt was in die Rinde. Der pflichtgetreue Förster sieht’s. Was sind das für Geschichten? Er zieht sein Buch, er nimmt Notiz Und wird den … Weiterlesen

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GEDICHTE: Schein und Sein, Wilhelm Busch

Mein Kind, es sind allhier die Dinge, Gleichwohl, ob große, ob geringe, Im wesentlichen so verpackt, Daß man sie nicht wie Nüsse knackt. Wie wolltest du dich unterwinden, Kurzweg die Menschen zu ergründen. Du kennst sie nur von außenwärts. Du … Weiterlesen

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GEDICHTE: Woher, wohin?, Wilhelm Busch

Wo sich Ewigkeiten dehnen, Hören die Gedanken auf, Nur der Herzen frommes Sehnen Ahnt, was ohne Zeitenlauf. Wo wir waren, wo wir bleiben, Sagt kein kluges Menschenwort; Doch die Grübelgeister schreiben: Bist du weg, so bleibe fort. Laß dich nicht … Weiterlesen

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GEDICHTE: Viel zu spät, Wilhelm Busch, (1832-1908)

Viel zu spät begreifen viele, die versäumten Lebensziele. Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Drum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist’s! Reise, reise!

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GEDICHTE: Wanderlust, Wilhelm Busch, (1832-1908)

Die Zeit, sie orgelt emsig weiter, Sein Liedchen singt dir jeder Tag, Vermischt mit Tönen, die nicht heiter, Wo keiner was von hören mag. Sie klingen fort. Und mit den Jahren Wird draus ein voller Singverein. Es ist, um aus … Weiterlesen

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GEDICHTE: Ihr kennt ihn doch schon so manches Jahr, Wilhelm Busch, (1832-1908)

Ihr kennt ihn doch schon so manches Jahr, Wisst, was es für ein Vogel war; Wie er in allen Gartenräumen Herumgeflattert auf den Bäumen; Wie er die hübschen roten Beeren, Die andern Leuten zugehören, Mit seinem Schnabel angepickt Und sich … Weiterlesen

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GEDICHTE: Gedenken an die Mutter, Wilhelm Busch

O Du, die mir die Liebste war, Du schläfst nun schon so manches Jahr. So manches Jahr, da ich allein, Du gutes Herz, gedenk ich Dein. Gedenk ich Dein, von Nacht umhüllt, so tritt zu mir Dein treues Bild. Dein … Weiterlesen

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GEDANKENLYRIK – Die Selbstkritik…, Wilhelm Busch

Die Selbstkritik hat viel für sich. Gesetzt den Fall, ich tadle mich, So hab ich erstens den Gewinn, Dass ich so hübsch bescheiden bin; Zum zweiten denken sich die Leut, Der Mann ist lauter Redlichkeit; Auch schnapp ich drittens diesen … Weiterlesen

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GEDANKENLYRIK – Humor, Wilhelm Busch

  Es sitzt ein Vogel auf dem Leim, er flattert sehr und kann nicht heim. Ein schwarzer Kater schleicht herzu, die Krallen scharf, die Augen gluh. Am Baum hinauf und immer höher kommt er dem armen Vogel näher. Der Vogel … Weiterlesen

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HERBSTGEDICHTE …, Im Herbst, Wilhelm Busch

angieconscious / pixelio.de Der schöne Sommer ging von hinnen, der Herbst, der reiche, zog ins Land. Nun weben all die guten Spinnen so manches feines Festgewand. Sie weben zu des Tages Feier mit kunstgeübten Hinterbein ganz alleröiebste Elfenschleier als Schmuck … Weiterlesen

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HERBSTGEDICHTE …, In trauter Verborgenheit, Wilhelm Busch

  Timo Klostermeier / pixelio.de Ade, ihr Sommertage, Wie seid ihr so schnell enteilt, Gar mancherlei Lust und Plage Habt ihr uns zugeteilt. Wohl war es ein Entzücken, Zu wandeln im Sonnenschein Nur die verflixten Mücken Mischten sich immer darein. … Weiterlesen

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FREUNDSCHAFTSGEDICHTE …, Die Freunde, Wilhelm Busch

Albert Anker (1831-1910) – „Mädchen mit Katze“ 1881 Zwei Knaben, Fritz und Ferdinand, Die gingen immer Hand in Hand, Und selbst in einer Herzensfrage Trat ihre Einigkeit zutage. Sie liebten beide Nachbars Käthchen, Ein blondgelocktes, kleines Mädchen. Einst sagte die … Weiterlesen

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FREUNDSCHAFTSGEDICHTE …, Es saßen einstens beieinand…, Wilhelm Busch

Luise / pixelio.de Es saßen einstens beieinand Zwei Knaben, Fritz und Ferdinand. Da sprach der Fritz: Nun gib mal acht, Was ich geträumt vergangne Nacht. Ich stieg in einen schönen Wagen, Der Wagen war mit Gold beschlagen. Zwei Englein spannten … Weiterlesen

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Der Stern, Wilhelm Busch

Hätt einer auch fast mehr Verstand als die drei Weisen aus Morgenland und ließe sich dünken, er wär wohl nie, dem Sternlein nachgereist wie sie; dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest seine Lichtlein wonniglich scheinen läßt, fällt auch auf sein verständig … Weiterlesen

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Dies für Den und Das für Jenen

Dies für Den und Das für Jenen. Viele Tische sind gedeckt. Keine Zunge soll verhöhnen, Was der andern Zunge schmeckt. Lasse Jedem seine Freuden, Gönn ihm, daß er sich erquickt, Wenn er sittsam und bescheiden Auf den eignen Teller blickt. … Weiterlesen

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