Schlagwort-Archive: SOMMERGEDICHTE …

SOMMERGEDICHTE …, Die blaue Kornblum wohnt versteckt, Max Dauthendey

Die blaue Kornblum wohnt versteckt, So hab ich meinen Schatz entdeckt. Sie kann nicht meinen Händen wehren, Wiegt sie wie’s Sommerfeld die Ähren. Die Ähren sind jetzt körnerschwer, Als läg schon Brot mannshoch umher, Und nahrhaft wie im Bäckerhaus Sieht’s … Weiterlesen

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SOMMERGEDICHTE …, Sommer, Annette von Droste-Hülshoff

Du gute Linde, schüttle dich! Ein wenig Luft, ein schwacher West! Wo nicht, dann schließe dein Gezweig So recht, dass Blatt an Blatt sich presst. Kein Vogel zirpt, es bellt kein Hund; Allein die bunte Fliegenbrut Summt auf und nieder … Weiterlesen

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SOMMERGEDICHTE …, Glück, Cäsar Flaischlen

  Nun ward es Sommer und die Rosen blühn und blaue Sterne blitzen durch die Nacht … und durch die Nacht und ihre blühenden Rosen und ihre glück-tieffrohe Stille hingehen wir … zwei selige Kinder … und endlos vor uns … Weiterlesen

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SOMMERGEDICHTE …, Mittag, Theodor Fontane

Am Waldessaume träumt die Föhre, Am Himmel weiße Wölkchen nur, Es ist so still, dass ich sie höre, Die tiefe Stille der Natur. Rings Sonnenschein auf Wies‘ und Wegen, Die Wipfel stumm, kein Lüftchen wach, Und doch, es klingt, als … Weiterlesen

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SOMMERGEDICHTE …, Guter Rat, Theodor Fontane

An einem Sommermorgen Da nimm den Wanderstab, Es fallen deine Sorgen Wie Nebel von dir ab. Des Himmels heitere Bläue Lacht dir ins Herz hinein, Und schließt, wie Gottes Treue, Mit seinem Dach dich ein. Rings Blüten nur und Triebe … Weiterlesen

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SOMMERGEDICHTE …, Sommer im Süden, Emanuel Geibel

In Teppichzelten, die zum Schlummer taugen, Am Spiele der Gedanken sich vergnügen, Dazwischen dann und wann in langen Zügen Den kühlen Rauch der Wasserpfeife saugen, Bald einsam träumen von geliebten Augen Und mit dem Traum die Gegenwart betrügen, Bald mit … Weiterlesen

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SOMMERGEDICHTE …, Dämmernd liegt der Sommerabend…, Heinrich Heine

Dämmernd liegt der Sommerabend Über Wald und grünen Wiesen; Goldner Mond, im blauen Himmel, Strahlt herunter, duftig labend. An dem Bache zirpt die Grille, Und es regt sich in dem Wasser, Und der Wandrer hört ein Plätschern Und ein Atmen … Weiterlesen

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SOMMERGEDICHTE …, Der Sommer, Friedrich Hölderlin

Das Erntefeld erscheint, auf Höhen schimmert Der hellen Wolke Pracht, indes am weiten Himmel In stiller Nacht die Zahl der Sterne flimmert, Groß ist und weit von Wolken das Gewimmel. Die Pfade gehn entfernter hin, der Menschen Leben, Es zeiget … Weiterlesen

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SOMMERGEDICHTE …, Der Sommer, August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Der Sommer, der Sommer, Das ist die schönste Zeit: Wir ziehen in die Wälder Und durch die Au’n und Felder Voll Lust und Fröhlichkeit. Der Sommer, der Sommer, Der schenkt uns Freuden viel: Wir jagen dann und springen Nach bunten … Weiterlesen

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SOMMERGEDICHTE …, Schwüle, Conrad Ferdinand Meyer

  Trüb verglomm der schwüle Sommertag, Dumpf und traurig tönt mein Ruderschlag – Sterne, Sterne – Abend ist es ja – Sterne, warum seid ihr noch nicht da? Bleich das Leben! Bleich der Felsenhang! Schilf, was flüsterst du so frech … Weiterlesen

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SOMMERGEDICHTE …, Julinacht, Felix Dörmann

Die Mondeslichter rinnen Aus sterndurchsprengtem Raum Zur regungslosen Erde, Die müde atmet kaum. Wie schlummertrunken schweigen Die Linden rund umher, Des Rauschens müde, neigen Herab sie blütenschwer. Nur manchmal, traumhaft leise, Rauscht auf der Wipfel Lied, Wenn schaurig durchs Geäste … Weiterlesen

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SOMMERGEDICHTE …, Sommermorgen, Marie Ebner-Eschenbach

Auf Bergeshöhen schneebedeckt, Auf grünen Hügeln weitgestreckt Erglänzt die Morgensonne; Die tauerfrischten Zweige hebt Der junge Buchenwald und bebt Und bebt in Daseinswonne. Es stürzt in ungestümer Lust Herab aus dunkler Felsenbrust Der Gießbach mit Getose, Und blühend Leben weckt … Weiterlesen

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SOMMERGEDICHTE …, Der faule Mucker, Gustav Sack

Der Regen schlägt, als geißelten des grenzenlosen Himmels wilde Winde den alten Mucker jagend hoch und meißelten aus Schnee und Schmutz und Stubendunst des Sommers nackte Glut heraus. Das gießt und bläst und faucht und raucht, bis über Nacht des … Weiterlesen

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SOMMERGEDICHTE …, Sommersneige, Georg Trakl

Peashooter / pixelio.de Der grüne Sommer ist so leise Geworden, dein kristallenes Antlitz. Am Abendweiher starben die Blumen, Ein erschrockener Amselruf. Vergebliche Hoffnung des Lebens. Schon rüstet Zur Reise sich die Schwalbe im Haus Und die Sonne versinkt am Hügel; … Weiterlesen

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SOMMERGEDICHTE …, Gewitter, Karl Henckell

Falk Blümel / pixelio.de Es wetterleuchtet durch die Nacht, Die Donner, sie rollen von ferne, Die Wolken stürmen zur wilden Schlacht, Und ängstlich verlöschen die Sterne. Es jagt und wettert und kracht und braust, Wie wenn in Lüften der Böse … Weiterlesen

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SOMMERGEDICHTE …, Hochsommer, Emanuel Geibel

Samy13 / pixelio.de Von des Sonnengotts Geschossen Liegen Wald und Flur versengt, Drüber, wie aus Stahl gegossen, Wolkenlose Bläue hängt. In der glutgeborstnen Erde Stirbt das Saatkorn, durstig ächzt Am versiegten Bach die Herde, Und der Hirsch im Forste lechzt. … Weiterlesen

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SOMMERGEDICHTE …, Die letzte Kornblume, Klabund

Erhard Fischer / pixelio.de Sie ging, den Weg zu kürzen, übers Feld. Es war gemäht. Die Ähren eingefahren. Die braunen Stoppeln stachen in die Luft, Als hätte sich der Erdgott schlecht rasiert. Sie ging und ging. Und plötzlich traf sie … Weiterlesen

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SOMMERGEDICHTE …, Sommer, Hermann Löns

angieconscious / pixelio.de Über die Heide ziehen Spinneweben Von Halm zu Halm ihr silberweißes Tuch, Am Himmelsrande weiße Wölkchen schweben Und weißes Wollgras wimpelt überm Bruch. Es glüht die Luft wie ein Maschinenofen, Kein Menschenleben regt sich weit und breit, … Weiterlesen

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SOMMERGEDICHTE …, Pans Trauer, Ernst Stadler

Reinhard Grieger / pixelio.de Die dunkle Trauer, die um aller Dinge Stirnen todessüchtig wittert, Hebt sachte deiner Flöte Klingen auf, das mittäglich im braunen Heideröhricht zittert. Die Schwermut aller Blumen, aller Gräser, Steine, Schilfe, Bäume stummes Klagen Saugt es in … Weiterlesen

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SOMMERGEDICHTE …, Und wieder ist’s des Sommers Geisterstunde …, Wilhelm Jensen

Klaus Steves / pixelio.de Und wieder ist’s des Sommers Geisterstunde, Da stumm das Haus im heißen Mittag schweigt, Geschloss’ne Läden füll’n die Saalesrunde Mit goldnem Dämmern; nur, von Laub umzweigt, Trägt fernher durch des Nebenraumes Dunkel Ein Fenster blitzend sonnengrünes … Weiterlesen

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