Schlagwort-Archive: Richard Dehmel (1863-1920)

GEDICHTE: Wiegenlied für meinen Jungen, Richard Dehmel (1863-1920)

Schlaf, mein Küken; Racker, schlafe! Kuck: im Spiegel stehn zwei Schafe, bläkt ein großes, mäkt ein kleines, und das kleine, das ist meines! Bengel, Bengel, brülle nicht, du verdammter Strampelwicht. Still, mein süßes Engelsfüllen: morgen regnet′ s Zuckerpillen, übermorgen blanke … Weiterlesen

Bewerten:

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , | 2 Kommentare

GEDICHTE: Verkündigung, Richard Dehmel (1863 – 1920)

Du tatest mir die Tür auf, ernstes Kind. Ich sah mich um in deinem kleinen Himmel, lächelnde Jungfrau; Du wirst einst einen großen Himmel hüten, Mutter mit dem Kind. Ich tu die Tür mit ernstem Lächeln zu.

Bewerten:

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

GEDICHTE: Waldseligkeit, Richard Dehmel (1863 – 1920)

Der Wald beginnt zu rauschen, den Bäumen naht die Nacht; als ob sie selig lauschen, berühren sie sich sacht. Und unter ihren Zweigen, da bin ich ganz allein, da bin ich ganz mein eigen, ganz nur dein.

Bewerten:

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , | 1 Kommentar

GEDICHTE: Winterwärme, Richard Dehmel (1863 – 1920)

Mit brennenden Lippen, unter eisblauem Himmel, durch den glitzernden Morgen hin, in meinem Garten, hauch ich, kalte Sonne, dir ein Lied. Alle Bäume scheinen zu blühen; von den reifrauhen Zweigen streift dein Frühwind schimmernde Flöckchen nieder, gleichsam Frühlingsblendwerk; hab Dank! … Weiterlesen

Bewerten:

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , | 2 Kommentare

GEDICHTE: Das alte Lied, Richard Dehmel (1863 – 1920)

Die Rosenknospe gab sie mir, ein weh Lebwohl klang nach, ich wollte Lächeln, als ich ihr dafür ein Lied versprach. Ihr stand ein Tränchen im Gesicht, und lächeln wollte sie auch; doch lächelten wir beide nicht, das ist so Abschiedsbrauch. … Weiterlesen

Bewerten:

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

GEDICHTE: Nachtgebet einer Braut, Richard Dehmel (1863-1920)

O mein Geliebter – in die Kissen bet ich nach dir, ins Firmament! O könnt ich sagen, dürft er wissen, wie meine Einsamkeit mich brennt! O Welt, wann darf ich ihn umschlingen! O lass ihn mir im Traume nahn, mich … Weiterlesen

Bewerten:

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

GEDICHTE: Natur und Sehnsucht, Richard Dehmel (1863-1920)

1. Schlaflos lieg‘ ich, wie im Fieber starr‘ ich in die Schatten hin, ob mir eben nicht ihr lieber Augenstrahl erglänzte drin, ob nicht solche Grüße brächten auch zwei Seelen sich von fern, wie in heitren Sommernächten fällt vom Himmel … Weiterlesen

Bewerten:

Veröffentlicht unter Gedichte | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen