Schlagwort-Archive: Max Dauthendey (1867-1918)

GEDICHTE: Küsste ich zur Nacht, Max Dauthendey (1867-1918)

Ach, wie fröhlich und gesund Mich die Liebe macht! Bin der beste Mensch am Tag, Küsste ich zur Nacht. Arbeit tut von selber gehn, Jeder Schritt ist Dank, Reden, die ich reden muss, Red‘ ich frei und frank. Heller wird … Weiterlesen

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GEDICHTE: Immer neue Küsse gib, Max Dauthendey (1867-1918)

Küss mich auf den Mund, mein Lieb, Immer neue Küsse gib. Welkt am Weinstock Blatt um Blatt, Man den Most im Keller hat. Ach, das Leben ist versüßt Dem, der sich durchs Leben küsst. Wer verkennt des Jahres Zweck, Dem … Weiterlesen

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GEDICHTE: Die Schwalben schossen vorüber tief dir zu Füßen, Max Dauthendey (1867-1918)

Die Schwalben schossen vorüber tief dir zu Füßen, Als sei ihr Flug ihr Zeichen tief dich zu grüßen. Oft dünkten die Vögel am Himmel mich mehr klug Wie mancher, den ich nach Wegen der Erde frug. Schwalben, die früh bis … Weiterlesen

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GEDICHTE: Die Uhr zeigt heute keine Zeit, Max Dauthendey (1867-1918)

Die Uhr zeigt heute keine Zeit. Ich bin so glücklich von deinen Küssen, Dass alle Dinge es spüren müssen. Mein Herz in wogender Brust mir liegt, Wie sich ein Kahn im Schilfe wiegt. Und fällt auch Regen heut ohne Ende, … Weiterlesen

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GEDICHTE: Bleibt die Geliebteste zu lang aus, Max Dauthendey (1867-1918)

So viele Haare, So viele Gedanken Sich sonst um meinen Schädel ranken. Doch heut nach meiner Gedankenzahl Bin ich am Schädel ratzekahl. Die Sehnsucht hat mir ohn’ Gewissen Das letzte Härlein ausgerissen. Und wie des Müllers Esel dumm Trag ich … Weiterlesen

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