Schlagwort-Archive: Kurt Tucholsky (1890-1935)

GEDICHTE: Der andre Mann, Kurt Tucholsky (1890-1935)

Du lernst ihn in einer Gesellschaft kennen. Er plaudert. Er ist zu dir nett. Er kann dir alle Tenniscracks nennen. Er sieht gut aus. Ohne Fett. Er tanzt ausgezeichnet. Du siehst ihn dir an … Dann tritt zu euch beiden … Weiterlesen

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GEDICHTE: Mikrokosmos, Kurt Tucholsky (1890-1935)

Dass man nicht alle haben kann –! Wie gerne möcht ich Ernestinen als Schemel ihrer Lüste dienen! Und warum macht mir Magdalene, wenn ich sie frage, eine Szene? Von jener Lotte ganz zu schweigen – ich tät mich ihr als … Weiterlesen

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GEDICHTE: Für Mary, Kurt Tucholsky (1890-1935)

Gibst du dich keinem -? Bist du nur blond und kühl? Demütigt dich ein starkes, heißes Gefühl? Wir sind allein. – Jeder ist so vom andern durch Weiten getrennt, dass er nicht weiß, wo es lodert und flammt und brennt … Weiterlesen

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GEDICHTE: Die Insel, Kurt Tucholsky (1890-1935)

Ich konnte kaum die Nacht erwarten, nun war sie da. Eintrat ich in den Liebesgarten – und bin dir nah. Die Skala der Gefühle spielen wir: ein Duett. Du exzellierst in allen Stilen – adrett… kokett… Scham. Abwehr. Weichen. Überfließen. … Weiterlesen

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GEDICHTE: Sie, zu ihm, Kurt Tucholsky (1890-1935)

Ich hab dir alles hingegeben: mich, meine Seele, Zeit und Geld. Du bist ein Mann – du bist mein Leben, du meine kleine Unterwelt. Doch habe ich mein Glück gefunden, seh ich dir manchmal ins Gesicht: Ich kenn dich in … Weiterlesen

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Silvester…,Kurt Tucholsky (1890-1935)

Was fange ich Silvester an? Geh ich in Frack und meinen kessen Blausanen Strümpfen zu dem Essen, Das Herr Generaldirektor gibt? Wo man heut nur beim Tanzen schiebt? Die Hausfrau dehnt sich wild im Sessel – Der Hausherr tut das … Weiterlesen

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