-
Aktuelle Beiträge
- GEDICHTE: Und wieder hier draussen ein neues Jahr, Theodor Fontane, 1819-1898, deutscher Schriftsteller
- GEDICHTE: Silvesternacht, Paul Haller, 1882-1920, schweizer Schriftsteller
- GEDICHTE: Die Krankheit, Christian Adolph Overbeck (1755-1821)
- GEDICHTE: Mittagsruh, Joseph von Eichendorff
- GEDICHTE: Das zerbrochene Ringlein, Joseph von Eichendorff (1788 – 1857)
Kategorien
Archiv
Meta
- Follow Gabryon's Blog on WordPress.com
Schlagwort-Archive: Joachim Ringelnatz (1883-1934)
GEDICHTE: Die Ameisen, Joachim Ringelnatz (1883-1934)
In Hamburg lebten zwei Ameisen, Die wollten nach Australien reisen. Bei Altona auf der Chaussee Da taten ihnen die Beine weh, Und da verzichteten sie weise Dann auf den letzten Rest der Reise. So will man oft und kann doch … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Gedichte
Verschlagwortet mit Die Ameisen, Joachim Ringelnatz (1883-1934)
1 Kommentar
GEDICHTE: Schöne Fraun mit schönen Katzen, Joachim Ringelnatz (1883-1934)
Schöne Fraun und Katzen pflegen Häufig Freundschaft, wenn sie gleich sind, Weil sie weich sind Und mit Grazie sich bewegen. Weil sie leise sich verstehen, Weil sie selber leise gehen, Alles Plumpe oder Laute Fliehen und als wohlgebaute Wesen stets … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Gedichte
Verschlagwortet mit Joachim Ringelnatz (1883-1934), Schöne Fraun mit schönen Katzen
1 Kommentar
GEDICHTE: Der Abenteurer, Joachim Ringelnatz (1883 – 1934)
»Abenteurer, wo willst du hin?« Quer in die Gefahren, Wo ich vor tausend Jahren Im Traume gewesen bin. Ich will mich treiben lassen In Welten, die nur ein Fremder sieht. Ich möchte erkämpfen, erfassen, Erleben, was anders geschieht. Ein Glück … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Gedichte
Verschlagwortet mit Der Abenteurer, Joachim Ringelnatz (1883-1934)
Kommentar hinterlassen
GEDICHTE: Ein Stück Bierflasche, Joachim Ringelnatz (1883 – 1934)
Eine Bierflasche ging in Scherben Am Stein am See. Dem Manne, der sie warf, Brachte dieser Wurf Verderben, Besser gesagt: ein Fuß-Wehweh. Glasscherben sind spitz und scharf. Eine Scherbe, nicht die just gemeinte, Reiste unfreiwillig Strömungsfort. Diese ward vom Meeresgrundesand … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Gedichte
Verschlagwortet mit Ein Stück Bierflasche, Joachim Ringelnatz (1883-1934)
2 Kommentare
GEDICHTE: Natur, Joachim Ringelnatz (1883 – 1934)
Wenn immer sie mich fragen, Ob ich ein Freund sei der Natur, Was soll ich ihnen nur Dann sagen? Ich kann eine Bohrmaschine, Einen Hosenträger oder ein Kind So lieben wie Blumen oder Wind. Ein Sofa ist entstanden, So wie … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Gedichte
Verschlagwortet mit Joachim Ringelnatz (1883-1934)
Kommentar hinterlassen
GEDICHTE: Privat-Telegramm, Joachim Ringelnatz (1883-1934)
Unsere Kasse darf leer sein. Doch dein Herz darf nicht schwer sein. Jedes entschlüpfte harte Wort Von mir, – streichle du sofort! Und rate mir in gleichem Sinn!!! Jedes Schmollschweigen tobt ohne Sinn Hetzerisch durch die Brust. Ärger ist stets … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Gedichte
Verschlagwortet mit Joachim Ringelnatz (1883-1934), Privat-Telegramm
1 Kommentar
GEDICHTE: Humorvolle Spinner, Joachim Ringelnatz (1883 – 1934)
Spinnete Köpfe, gescheit und begabt, Weil ihr einen Pieps, einen Vogel habt, Verlachen euch manche und meiden Euch. Ich mag euch leiden. Ein Piepvogel lebt so hoch und frei Über den Filzlatschen der Spießer. Der Spießer meint: Ein Bandwurm sei … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Gedichte
Verschlagwortet mit Humorvolle Spinner, Joachim Ringelnatz (1883-1934)
1 Kommentar
GEDICHTE: Abermals in Zwickau, Joachim Ringelnatz (1883 – 1934)
Rings um das Zwickauer Krankenstift Torkeln im Schnee fette Raben, Die wissen nicht, was Pulver und Gift Ist, und wie gut sie es haben. Es geht modern und freundlich zu In den sauberen Krankenstationen. Ich möchte gern einmal in Ruh … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Gedichte
Verschlagwortet mit Abermals in Zwickau, Joachim Ringelnatz (1883-1934)
3 Kommentare
GEDICHTE: Im Park, Joachim Ringelnatz (1883 – 1934)
Ein ganz kleines Reh stand am ganz kleinen Baum Still und verklärt wie im Traum. Das war des Nachts elf Uhr zwei. Und dann kam ich um vier Morgens wieder vorbei, Und da träumte noch immer das Tier. Nun schlich … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Gedichte
Verschlagwortet mit Im Park, Joachim Ringelnatz (1883-1934)
2 Kommentare
GEDICHTE: Heimatlose, Joachim Ringelnatz (1883-1934)
Ich bin fast Gestorben vor Schreck: In dem Haus, wo ich zu Gast War, im Versteck, Bewegte sich, regte sich, Plötzlich hinter einem Brett In einem Kasten neben dem Klosett Ohne Beinchen, Stumm, fremd und nett Ein Meerschweinchen. Sah mich … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Gedichte
Verschlagwortet mit Heimatlose, Joachim Ringelnatz (1883-1934)
1 Kommentar
GEDICHTE: Silvester, Joachim Ringelnatz (1883-1934)
Die Zeit verrinnt. Die Spinne spinnt in heimlichen Geweben. Wenn heute Nacht ein Jahr beginnt, beginnt ein neues Leben.
Veröffentlicht unter Gedichte
Verschlagwortet mit Joachim Ringelnatz (1883-1934), SILVESTER
1 Kommentar
GEDICHTE: Weihnachten, Joachim Ringelnatz (1883-1934)
Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle, mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit, und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle schöne Blumen der Vergangenheit. Hand schmiegt sich an Hand im engen Kreise, und das alte Lied von Gott und Christ bebt durch Seelen … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Gedichte
Verschlagwortet mit Joachim Ringelnatz (1883-1934), Weihnachten
Kommentar hinterlassen
GEDICHTE: Einsiedlers Heiliger Abend, Joachim Ringelnatz (1883-1934)
Ich hab‘ in den Weihnachtstagen Ich weiß auch warum – Mir selbst einen Christbaum geschlagen, Der ist ganz verkrüppelt und krumm. Ich bohrte ein Loch in die Diele Und steckte ihn da hinein Und stellte rings um ihn viele Flaschen … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Gedichte
Verschlagwortet mit Einsiedlers Heiliger Abend, Joachim Ringelnatz (1883-1934)
Kommentar hinterlassen
GEDICHTE: Schenken, Joachim Ringelnatz (1883-1934)
Schenke groß oder klein, Aber immer gediegen. Wenn die Bedachten Die Gaben wiegen, Sei dein Gewißen rein. Schenke herzlich und frei. Schenke dabei Was in dir wohnt An Meinung, Geschmack und Humor, So daß die eigene Freude zuvor Dich reichlich … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Gedichte
Verschlagwortet mit Joachim Ringelnatz (1883-1934), schenken
1 Kommentar
HERBSTGEDICHTE…, Herbst, Joachim Ringelnatz (1883-1934)
Eine trübe, kalt feuchte Wagenspur: Das ist die herbstliche Natur. Sie hat geleuchtet, geduftet, und trug Ihre Früchte. Nun, ausgeglichen, Hat sie vom Kämpfen und Wachsen genug. Scheint’s nicht, als wäre alles Betrug Gewesen, was ihr entwichen? Das Händesinken in … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Gedichte
Verschlagwortet mit HERBSTGEDICHTE: Herbst, Joachim Ringelnatz (1883-1934)
Kommentar hinterlassen
GEDICHTE: Ein Liebesbrief, Joachim Ringelnatz (1883-1934)
Von allen Seiten drängt ein drohend Grau Uns zu. Die Luft will uns vergehen. Ich aber kann des Himmels Blau, Kann alles Trübe sonnvergoldet sehen. Weil ich dich liebe, dich, du frohe Frau. Mag sein, dass alles Böse sich Vereinigt … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Gedichte
Verschlagwortet mit Ein Liebesbrief, Joachim Ringelnatz (1883-1934)
Kommentar hinterlassen
GEDICHT: Blues, Joachim Ringelnatz (1883-1934)
Wenn du nicht froh kannst denken, Obwohl nichts Hartes dich bedrückt, Sollst du ein Blümchen verschenken, Aufs Geratewohl von dir gepflückt. Irgendein staubiger, gelber, – Sei’s Hahnenfuß – vom Wegesrand. Und schenke das Blümchen dir selber Aus linker Hand an … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Gedichte
Verschlagwortet mit Blues, Joachim Ringelnatz (1883-1934)
Kommentar hinterlassen
GEDICHTE: Jung sterben, Joachim Ringelnatz (1883-1934)
Jung sterben – in besten, noch hoffenden Jahren – Wie schön muss das sein! Du hättest nur Gutes, nur Frohes erfahren. Blieb Alles dein. Und es blieb an der Stätte, wo du begraben, Nur Liebe zurück. So gar nichts Trübes … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Gedichte
Verschlagwortet mit Gedichte, Joachim Ringelnatz (1883-1934), Jung sterben
Kommentar hinterlassen
GEDICHTE: Zu dir, Joachim Ringelnatz (1883-1934)
Sie sprangen aus rasender Eisenbahn Und haben sich gar nicht weh getan. Sie wanderten über Geleise, Und wenn ein Zug sie überfuhr, Dann knirschte nichts. Sie lachten nur. Und weiter ging die Reise. Sie schritten durch eine steinerne Wand, Durch … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Gedichte
Verschlagwortet mit Joachim Ringelnatz (1883-1934), Zu dir
Kommentar hinterlassen