Schlagwort-Archive: Gedichte

GEDICHTE: In Politik…, Franz Grillparzer (1791-1872)

  In Politik zwei wichtge kleine Dinger Sind Daumen eben und Zeigefinger, Sie halten die Feder, Das weiß ein jeder. Doch Wichtgres noch wird oft durch sie betrieben, Wenn sie sich übereinander schieben.

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GEDICHTE: Porta Nigra, Stefan George (1868-1933)

Source: Shutterstock, Porta Nigra Dass ich zu eurer zeit erwachen musste Der ich die pracht der Treverstadt gekannt Da sie den ruhm der schwester Roma teilte · Da auge glühend groß die züge traf Der klirrenden legionen · in der … Weiterlesen

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GEDICHTE: An einen politischen Dichter, Heinrich Heine (1797-1856)

Du singst, wie einst Tyrtäus sang, Von Heldenmut beseelet, Doch hast du schlecht dein Publikum Und deine Zeit gewählet. Beifällig horchen sie dir zwar, Und loben, schier begeistert: Wie edel dein Gedankenflug, Wie du die Form bemeistert. Sie pflegen auch … Weiterlesen

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GEDICHTE: Die Welt ein Buch, Friedrich von Logau (1605-1655)

Die Welt, die ist ein Buch, ein jeder eine Letter; Die Länder sind der Bund; die Zeiten sind die Blätter. In diesem find’t man mehr betört als kluge Sachen; In diesem find’t man mehr zum Klagen als zum Lachen; In … Weiterlesen

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GEDICHTE: Der neue Rattenfänger, Joseph von Eichendorff (1788-1857)

Juchheisa! und ich führ den Zug Hopp über Feld und Graben. Des alten Plunders ist genug, Wir wollen neuen haben. Was! wir gering? Ihr vornehm, reich? Planierend schwirrt die Schere, Seid Lumps wie wir, so sind wir gleich, Hübsch breit … Weiterlesen

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GEDICHTE: Weißt du, wo die Nacht bleibt…, Taliesin (5. Jahrhundert)

Weißt du, wo die Nacht bleibt, wenn sie dem Lauf des Tages folgt? Kennst du das Zeichen? Hast du der Bäume Blätter gezählt? Weißt du, wer die Berge baute vor dem Sturz der Elemente? Weißt du, wer die belebte Erde … Weiterlesen

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GEDICHTE: Adam der Erste, Heinrich Heine (1797-1856)

https://nl.wikipedia.org/wiki/Bestand:David Teniers -Adam and Eve after the Expulsion (after Paolo Veronese and studio) Du schicktest mit dem Flammenschwert Den himmlischen Gendarmen, Und jagtest mich aus dem Paradies, Ganz ohne Recht und Erbarmen! Ich ziehe fort mit meiner Frau Nach andren … Weiterlesen

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GEDICHTE: Glück, Cäsar Flaischlen (1864-1920)

Nun ward es Sommer und die Rosen blühn und blaue Sterne blitzen durch die Nacht … und durch die Nacht und ihre blühenden Rosen und ihre glück-tieffrohe Stille hingehen wir … zwei selige Kinder … und endlos vor uns breitet … Weiterlesen

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GEDICHTE: Der Ochs und das Öchslein, Joachim Heinrich Campe (1746-1818)

Öchslein Ach, wär ich doch erst auch so groß wie du, Papa, und hätte solche Hörner! Ochs Und dann? Öchslein Riss ich mich von der Krippe los und lief aufs freie Feld und speiste Halm und Körner. Ochs O bilde … Weiterlesen

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GEDICHTE: Blauer Flieder, Dr. Erhard Jöst (geb. 1947)

Leuchtend blüht der blaue Flieder, der Lavendel duftet stark und die Amseln pfeifen Lieder. Rosen locken in den Park. Schnurrend schmiegt sich Nachbars Katze an den Stuhl und an dein Bein, zuckt nach dir mit ihrer Tatze, zieht die scharfen … Weiterlesen

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GEDICHTE: Welch eine Nacht, ihr Götter und Göttinnen…, Gaius Petronius Arbiter (gest. 66)

Welch eine Nacht, ihr Götter und Göttinnen! Wie Rosen war das Bett! Da hingen wir Zusammen im Feuer und wollten in Wonne zerrinnen! Und aus den Lippen flossen dort und hier, Verirrend sich, unsre Seelen in unsre Seelen! – Lebt … Weiterlesen

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GEDICHTE: Mailied, Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

  Wie herrlich leuchtet Mir die Natur! Wie glänzt die Sonne! Wie lacht die Flur! Es dringen Blüten Aus jedem Zweig, Und tausend Stimmen Aus dem Gesträuch. Und Freud und Wonne Aus jeder Brust. O Erd‘, o Sonne! O Glück, … Weiterlesen

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GEDICHTE: Mir ist zu licht zum Schlafen, Achim von Arnim (1781-1831)

Henry James Johnstone – 1835/1907 Mir ist zu licht zum Schlafen, Der Tag bricht in die Nacht, Die Seele ruht im Hafen, Ich bin so froh verwacht! Ich hauchte meine Seele Im ersten Kusse aus, Was ist’s, dass ich mich … Weiterlesen

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GEDICHTE: Hoffnung gleichet einem Wilde…, Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699)

Hoffnung gleichet einem Wilde, Das ein jeder fangen kann, Sie ist allen Herzen milde, Wer sie will, der trifft sie an, Ähnlich einem Schatten-Bilde, Folget der Begierden Bahn. Hoffnung gleichet einem Wilde, Das ein jeder fangen kann. Solche Freude quillt … Weiterlesen

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GEDICHTE: Jung sterben, Joachim Ringelnatz (1883-1934)

Jung sterben – in besten, noch hoffenden Jahren – Wie schön muss das sein! Du hättest nur Gutes, nur Frohes erfahren. Blieb Alles dein. Und es blieb an der Stätte, wo du begraben, Nur Liebe zurück. So gar nichts Trübes … Weiterlesen

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GEDICHTE: Morgendliche Trennung, Rudolf G. Binding (1867-1938)

Dämmerung. Frühgrau. Es tropfen die Bäume. Tief duftet die Welt von der Liebe der Nacht. Noch schaust du mir nach von der Pforte des Gartens. Doch da ich mich wende verschlingt dich das Grau. O heimliche Morgen der wahrhaft Geliebten. … Weiterlesen

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GEDICHTE: Nicht Glückes bar sind deine Lenze, Theodor Fontane (1819-1898)

Nicht Glückes bar sind deine Lenze, Du forderst nur des Glücks zu viel; Gib deinem Wunsche Maß und Grenze, Und dir entgegen kommt das Ziel. Wie dumpfes Unkraut lass vermodern, Was in dir noch des Glaubens ist: Du hättest doppelt … Weiterlesen

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GEDICHTE: Hoffnung, Franz Freiherr von Gaudy (1800-1840)

Hoffnung schlummert tief im Herzen Wie im Lilienkelch der Tau Hoffnung taucht, wie aus den Wolken Nach dem Sturm des Himmels Blau Hoffnung keimt, ein schwaches Hälmchen Auch aus nackter Felsenwand Hoffnung leuchtet unter Tränen Wie im Wasser der Demant … Weiterlesen

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GEDICHTE: Zerstoben sind die Wolkenmassen…, Theodor Fontane (1819-1898)

Zerstoben sind die Wolkenmassen, Die Morgensonn’ ins Fenster scheint: Nun kann ich wieder mal nicht fassen, Dass ich die Nacht hindurch geweint. Dahin ist alles, was mich drückte, Das Aug‘ ist klar, der Sinn ist frei, Und was nur je … Weiterlesen

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GEDICHTE: Die Schwalb‘ ist angekommen…, Friedrich Rückert (1788-1866)

Die Schwalb‘ ist angekommen, Und in Besitz genommen Hat sie ihr altes Nest. Es hanget noch und schwebet An seinem Ort, sie klebet Mit neuer Kunst es fest. Sie lässt sich’s nicht verdrießen, Die Lücken rings zu schließen, Und brütet … Weiterlesen

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