Schlagwort-Archive: Gedichte

GEDICHTE: Glück, Cäsar Flaischlen (1864-1920)

Nun ward es Sommer und die Rosen blühn und blaue Sterne blitzen durch die Nacht … und durch die Nacht und ihre blühenden Rosen und ihre glück-tieffrohe Stille hingehen wir … zwei selige Kinder … und endlos vor uns breitet … Weiterlesen

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GEDICHTE: Der Ochs und das Öchslein, Joachim Heinrich Campe (1746-1818)

Öchslein Ach, wär ich doch erst auch so groß wie du, Papa, und hätte solche Hörner! Ochs Und dann? Öchslein Riss ich mich von der Krippe los und lief aufs freie Feld und speiste Halm und Körner. Ochs O bilde … Weiterlesen

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GEDICHTE: Blauer Flieder, Dr. Erhard Jöst (geb. 1947)

Leuchtend blüht der blaue Flieder, der Lavendel duftet stark und die Amseln pfeifen Lieder. Rosen locken in den Park. Schnurrend schmiegt sich Nachbars Katze an den Stuhl und an dein Bein, zuckt nach dir mit ihrer Tatze, zieht die scharfen … Weiterlesen

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GEDICHTE: Welch eine Nacht, ihr Götter und Göttinnen…, Gaius Petronius Arbiter (gest. 66)

Welch eine Nacht, ihr Götter und Göttinnen! Wie Rosen war das Bett! Da hingen wir Zusammen im Feuer und wollten in Wonne zerrinnen! Und aus den Lippen flossen dort und hier, Verirrend sich, unsre Seelen in unsre Seelen! – Lebt … Weiterlesen

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GEDICHTE: Mailied, Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

  Wie herrlich leuchtet Mir die Natur! Wie glänzt die Sonne! Wie lacht die Flur! Es dringen Blüten Aus jedem Zweig, Und tausend Stimmen Aus dem Gesträuch. Und Freud und Wonne Aus jeder Brust. O Erd‘, o Sonne! O Glück, … Weiterlesen

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GEDICHTE: Mir ist zu licht zum Schlafen, Achim von Arnim (1781-1831)

Henry James Johnstone – 1835/1907 Mir ist zu licht zum Schlafen, Der Tag bricht in die Nacht, Die Seele ruht im Hafen, Ich bin so froh verwacht! Ich hauchte meine Seele Im ersten Kusse aus, Was ist’s, dass ich mich … Weiterlesen

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GEDICHTE: Hoffnung gleichet einem Wilde…, Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699)

Hoffnung gleichet einem Wilde, Das ein jeder fangen kann, Sie ist allen Herzen milde, Wer sie will, der trifft sie an, Ähnlich einem Schatten-Bilde, Folget der Begierden Bahn. Hoffnung gleichet einem Wilde, Das ein jeder fangen kann. Solche Freude quillt … Weiterlesen

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GEDICHTE: Jung sterben, Joachim Ringelnatz (1883-1934)

Jung sterben – in besten, noch hoffenden Jahren – Wie schön muss das sein! Du hättest nur Gutes, nur Frohes erfahren. Blieb Alles dein. Und es blieb an der Stätte, wo du begraben, Nur Liebe zurück. So gar nichts Trübes … Weiterlesen

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GEDICHTE: Morgendliche Trennung, Rudolf G. Binding (1867-1938)

Dämmerung. Frühgrau. Es tropfen die Bäume. Tief duftet die Welt von der Liebe der Nacht. Noch schaust du mir nach von der Pforte des Gartens. Doch da ich mich wende verschlingt dich das Grau. O heimliche Morgen der wahrhaft Geliebten. … Weiterlesen

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GEDICHTE: Nicht Glückes bar sind deine Lenze, Theodor Fontane (1819-1898)

Nicht Glückes bar sind deine Lenze, Du forderst nur des Glücks zu viel; Gib deinem Wunsche Maß und Grenze, Und dir entgegen kommt das Ziel. Wie dumpfes Unkraut lass vermodern, Was in dir noch des Glaubens ist: Du hättest doppelt … Weiterlesen

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GEDICHTE: Hoffnung, Franz Freiherr von Gaudy (1800-1840)

Hoffnung schlummert tief im Herzen Wie im Lilienkelch der Tau Hoffnung taucht, wie aus den Wolken Nach dem Sturm des Himmels Blau Hoffnung keimt, ein schwaches Hälmchen Auch aus nackter Felsenwand Hoffnung leuchtet unter Tränen Wie im Wasser der Demant … Weiterlesen

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GEDICHTE: Zerstoben sind die Wolkenmassen…, Theodor Fontane (1819-1898)

Zerstoben sind die Wolkenmassen, Die Morgensonn’ ins Fenster scheint: Nun kann ich wieder mal nicht fassen, Dass ich die Nacht hindurch geweint. Dahin ist alles, was mich drückte, Das Aug‘ ist klar, der Sinn ist frei, Und was nur je … Weiterlesen

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GEDICHTE: Die Schwalb‘ ist angekommen…, Friedrich Rückert (1788-1866)

Die Schwalb‘ ist angekommen, Und in Besitz genommen Hat sie ihr altes Nest. Es hanget noch und schwebet An seinem Ort, sie klebet Mit neuer Kunst es fest. Sie lässt sich’s nicht verdrießen, Die Lücken rings zu schließen, Und brütet … Weiterlesen

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GEDICHTE: Glück, Joseph von Eichendorff (1788-1857)

„Spring“, Philippe-Jacques Linder, a. 1873; Wie jauchzt meine Seele Und singet in sich! Kaum, dass ich’s verhehle So glücklich bin ich. Rings Menschen sich drehen Und sprechen gescheut, Ich kann nichts verstehen, So fröhlich zerstreut. – Zu eng wird das … Weiterlesen

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GEDICHTE: Es wächst viel Brot…, Friedrich Wilhelm Weber (1813-1894)

Es wächst viel Brot in der Winternacht, Weil unter dem Schnee frisch grünet die Saat; Erst wenn im Lenze die Sonne lacht, Spürst du, was Gutes der Winter tat. Und deucht die Welt dir öd und leer, Und sind die … Weiterlesen

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GEDICHTE: Glückwunsch, Joseph von Eichendorff (1788-1857)

Brech der lustige Sonnenschein Mit der Tür Euch ins Haus hinein, Dass alle Stuben so frühlingshelle; Ein Engel auf des Hauses Schwelle Mit seinem Glanze säume Hof, Garten, Feld und Bäume, Und geht die Sonne abends nie aus, Führ er … Weiterlesen

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GEDICHTE: Kopf hoch!, Cäsar Flaischlen (1864-1920)

Weil dir ein goldener Traum zerronnen, was hast du drum für herbe Qual?! es ist doch nicht das erste Mal, dass dich enttäuscht, was du begonnen! Den Kopf hoch! auf! wozu verzagen kleingläubig gleich und hoffnungslos?! dein Mut schien doch … Weiterlesen

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GEDICHTE: Hoffnung, Friedrich von Schiller (1759-1805)

Es reden und träumen die Menschen viel Von bessern künftigen Tagen, Nach einem glücklichen goldenen Ziel Sieht man sie rennen und jagen. Die Welt wird alt und wird wieder jung, Doch der Mensch hofft immer Verbesserung. Die Hoffnung führt ihn … Weiterlesen

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GEDICHTE: Horto recreamur amoeno, (Im lieblichen Garten erholen wir uns), Simon Dach (1605-1659)

Der habe Lust zu Würfeln und zu Karten, Der zu dem Tanz und der zum kühlen Wein. Ich liebe nichts, als was in diesem Garten Mein Drangsalstrost und Krankheitsarzt kann sein. Ihr grünen Bäume, Du Blumenzier, Ihr Haus der Reime, … Weiterlesen

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GEDICHTE: Das Glück ist eine leichte Dirne…, Heinrich Heine (1797-1856)

  Das Glück ist eine leichte Dirne, Und weilt nicht gern am selben Ort; Sie streicht das Haar dir von der Stirne Und küsst dich rasch und flattert fort. Frau Unglück hat im Gegenteile Dich liebefest ans Herz gedrückt; Sie … Weiterlesen

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