Schlagwort-Archive: Friedrich Hebbel (1813-1863)

GEDICHTE: Ein Reiseabenteuer in Deutschland, Friedrich Hebbel (1813 – 1863)

Es flog in X mein Hut mir ab, Natürlich über die Grenze, Und als ich, ihn wiederholen, lief, Da gab’s vertrackte Tänze. Ich durfte den deutschen Nachbarstaat Nicht ohne Paß betreten, Und da ich bloß spazierenging, So hatt‘ ich mir … Weiterlesen

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GEDICHTE: Herbstgefühl, Friedrich Hebbel (1813 – 1863)

Grünen, Blühen, Duften, Glänzen, Reichstes Leben ohne Grenzen, Alles steigernd, nirgends stockend, Selbst die kühnsten Wünsche lockend; Ja, da kann ich wohl zerfließen, Aber nimmermehr genießen; Solche Flügel tragen weiter, Als zur nächsten Kirschbaumleiter. Doch, wenn rot die Blätter fallen, … Weiterlesen

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GEDICHTE: Spaziergang am Herbstabend, Friedrich Hebbel (1813 – 1863)

Wenn ich abends einsam gehe Und die Blätter fallen sehe, Finsternisse niederwallen, Ferne, fromme Glocken hallen: Ach, wie viele sanfte Bilder, Immer inniger und milder, Schatten längst vergangner Zeiten, Seh ich dann vorübergleiten. Was ich in den fernsten Stunden, Oft … Weiterlesen

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GEDICHTE: Meisenglück, Friedrich Hebbel (1813 – 1863)

Aus dem gold’nen Morgen-Qualm Sich herniederschwingend, Hüpft die Meise auf den Halm, Aber noch nicht singend. Doch der Halm ist viel zu schwach, Um nicht bald zu knicken, Und nur, wenn sie flattert, mag Sie sich hier erquicken. Ihre Flügel … Weiterlesen

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GEDICHTE: Neue Liebe, Friedrich Hebbel (1813-1863)

O Blitz, der aus dem Tiefsten springt Und mir durch jede Faser zuckt, Der mich mit neuer Glut durchdringt, Die sonst mein Inn’res still verschluckt; Ich grüße dich viel tausend Mal Und frag’ nicht: bringst du mir Genuss? Denn du … Weiterlesen

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GEDICHTE: Auf ein errötendes junges Mädchen, das ich im Louvre sah, Friedrich Hebbel (1813-1863)

Ich ließ mein Auge auf dem deinen ruh’n, Da ward zur Purpurflamme dein Gesicht; Du warst ein Kind, ein Mädchen bist du nun, So weig’re auch die Mädchenfrucht mir nicht. Dein Mund ist reif jetzt für den ersten Kuss, Er … Weiterlesen

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