Schlagwort-Archive: Ernst Stadler

WINTERGEDICHTE …, Winteranfang, Ernst Stadler

Die Platanen sind schon entlaubt. Nebel fließen. Wenn die Sonne einmal durch den Panzer grauer Wolken sticht, Spiegeln ihr die tausend Pfützen ein gebleichtes runzliges Gesicht. Alle Geräusche sind schärfer. Den ganzen Tag über hört man in den Fabriken die … Weiterlesen

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HERBSTGEDICHTE …, Schloss im Herbst, Ernst Stadler

Gischott / pixelio.de Durch düstre Turmkronen wo vom Gemäuer Sand hinstiebt und große schwarze Vögel gespenstisch rauschend durch morsche Luken flattern läuft der Sturm in Nächten wenn der rote Vollmond funkelnd zwischen grauen Wolken liegt stöhnt und läuft durch weite … Weiterlesen

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SOMMERGEDICHTE …, Pans Trauer, Ernst Stadler

Reinhard Grieger / pixelio.de Die dunkle Trauer, die um aller Dinge Stirnen todessüchtig wittert, Hebt sachte deiner Flöte Klingen auf, das mittäglich im braunen Heideröhricht zittert. Die Schwermut aller Blumen, aller Gräser, Steine, Schilfe, Bäume stummes Klagen Saugt es in … Weiterlesen

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SOMMERGEDICHTE …, Die Rosen im Garten, Ernst Stadler

Ulla Trampert / pixelio.de Die Rosen im Garten blühn zum zweiten Mal. Täglich schießen sie in dicken Bündeln In die Sonne. Aber die schwelgerische Zartheit ist dahin, Mit der ihr erstes Blühen sich im Hof des weiß und roten Sternenfeuers … Weiterlesen

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SOMMERGEDICHTE …, Sommer, Ernst Stadler

Verena N. / pixelio.de Mein Herz steht bis zum Hals in gelbem Erntelicht wie unter Sommerhimmeln schnittbereites Land. Bald läutet durch die Ebenen Sichelsang: mein Blut lauscht tief mit Glück gesättigt in den Mittagsbrand. Kornkammern meines Lebens, lang verödet, alle … Weiterlesen

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