Schlagwort-Archive: BLUMENGEDICHTE …

BLUMENGEDICHTE …, Erwachen – Albert Träger

Schneeglöckchen läuten leis im Thal, Glöckner ist der Sonnenstrahl, Die Knospen hören’s, die schwellen und treiben, Veilchen die blauen Äuglein reiben, Maiblümchen erwacht, und Lenzesduft Haucht durch die warme, weiche Luft. Seit sonnig mir Dein Blick gelacht, Wieder ist mein … Weiterlesen

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BLUMENGEDICHTE …, Schneeglöckchen – Joseph von Eichendorff

  ’s war doch wie ein leises Singen In dem Garten heute Nacht, Wie wenn laue Lüfte gingen: »Süße Glöcklein, nun erwacht, Denn die warme Zeit wir bringen, Eh’s noch jemand hat gedacht.« – ’s war kein Singen, ’s war … Weiterlesen

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BLUMENGEDICHTE …, Süßer August, du Quell des Lebens – Clemens Brentano

uschi dreiucker / pixelio.de Süßer August, du Quell des Lebens bist so süßer Blumen voll Liebe sucht auch nicht vergebens wem sie Kränze winden soll.

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BLUMENGEDICHTE …, Die Sonnenblumen – Georg Trakl

Rike / pixelio.de Die Sonnenblumen leuchten am Zaun, Still sitzen Kranke im Sonnenschein. Im Acker müh’n sich singend die Frau’n, Die Klosterglocken läuten darein. Die Vögel sagen dir ferne Mär, Die Klosterglocken läuten darein. Vom Hof tönt sanft die Geige … Weiterlesen

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BLUMENGEDICHTE …, Von den heimlichen Rosen – Christian Morgenstern

Der Rosengarten in Bad Langensalza Oh, wer um alle Rosen wüsste, die rings in stillen Gärten stehn oh, wer um alle wüsste, müsste wie im Rausch durchs Leben gehn. Du brichst hinein mit rauhen Sinnen, als wie ein Wind in … Weiterlesen

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BLUMENGEDICHTE …, Die Rose blüht – Clemens Brentano

Die Rose blüht, ich bin die fromme Biene, Die in der Blätter keuschen Busen sinkt, Und milden Tau und süssen Honig trinkt, Doch lebt ihr Glanz und bleibet ewig grüne. So singt mein tiefstes Freudenlied, Ach meine Rose blüht! Die … Weiterlesen

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BLUMENGEDICHTE …, Alle die Blumen sind ohne Harm – Achim von Arnim

Alle die Blumen sind ohne Harm. Nur die rote Rose nicht, Sie sticht! Sticht, wie die liebe Sonne so warm, Mai ist ohne die Rose nur arm, Mai ist ohne die Rose nur Qual – Ihr stillen Gründe, du einsam … Weiterlesen

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BLUMENGEDICHTE …, Rosenzeit – Hermione von Preuschen

Wenn die Rosen voll in Blüte stehn, wolltest du an meinem Herzen liegen, wolltest dich in meine Arme schmiegen, Welt und Schicksal wolltest du besiegen, wenn die Rosen voll in Blüten stehn. Nun die Rosen längst in Blüten stehn und … Weiterlesen

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BLUMENGEDICHTE …, Purpurrote Rosen – Rainer Maria Rilke

Purpurrote Rosen binden möcht ich mir für meinen Tisch und, verloren unter Linden, irgendwo ein Mädchen finden, klug und blond und träumerisch. Möchte seine Hände fassen, möchte knieen vor dem Kind und den Mund, den sehnsuchtblassen, mir von Lippen küssen … Weiterlesen

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BLUMENGEDICHTE …, Weiss und rot – Albrecht von Johannesdorf

Weiss‘ und rote Rosen, blaue Blumen, grünes Gras, Braun und Gelb und wieder Rot, dazu des Klees Blatt, Farb‘ an Farb‘ umgab die grüne Linde, wo ich sass; Oben Vogelsang: es war ’ne schöne Ruhestatt; Herrlich bei einander stand es, … Weiterlesen

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BLUMENGEDICHTE …, Der Blumen Rache – Ferdinand Freiligrath

Auf des Lagers weichem Kissen Ruht die Jungfrau, schlafbefangen, Tief gesenkt, die braune Wimper, Purpur auf den heißen Wangen. Schimmernd auf dem Binsenstuhle Steht der Kelch, der reichgeschmückte, Und im Kelche prangen Blumen, Duft’ge, bunte, frischgepflückte. Brütend hat sich dumpfe … Weiterlesen

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BLUMENGEDICHTE …, Dort wucherte Mohn – Max Dauthendey

Andreas Hermsdorf / pixelio.de Wir gingen in helle Kornfelder hinein. Dort wucherte Mohn rotfleckig am Rain, Fein klingen dort Ähren dem Ohr Melodein Und wiegen die Köpfe leise und träge, Und heiße Dinge liegen am Wege. Nicht Körner allein im … Weiterlesen

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BLUMENGEDICHTE …, Die letzte Kornblume – Klabund

luise / pixelio.de Sie ging, den Weg zu kürzen, übers Feld. Es war gemäht. Die Ähren eingefahren. Die braunen Stoppeln stachen in die Luft, Als hätte sich der Erdgott schlecht rasiert. Sie ging und ging. Und plötzlich traf sie Auf … Weiterlesen

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BLUMENGEDICHTE …, Mohnblumen – Hermann Löns

Irene R. / pixelio.de Mit roten Feldmohnblüten Hatt‘ ich dein Haar geschmückt, Die roten Blumenblätter Die sind nun alle zerdrückt. Du bist zu mir gekommen Beim Abendsonnenschein, Und als die Nacht hereinbrach, Da ließest du mich allein. Ich höre die … Weiterlesen

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BLUMENGEDICHTE …, Die blaue Kornblum wohnt versteckt – Max Dauthendey

Bredehorn.J / pixelio.de Die blaue Kornblum wohnt versteckt, So hab ich meinen Schatz entdeckt. Sie kann nicht meinen Händen wehren, Wiegt sie wie’s Sommerfeld die Ähren. Die Ähren sind jetzt körnerschwer, Als läg schon Brot mannshoch umher, Und nahrhaft wie … Weiterlesen

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BLUMENGEDICHTE …, An die Rose – Johann Joachim Ewald

Ich liebe dich o Rose! Du Königin der Blumen, Und mag dich gerne pflücken; Doch, pflückt‘ ich dich vom Stamme, So stächen mich die Dornen; Darum pflück‘ ich dich lieber Vom Busen schöner Mädchen, Da stechen keine Dornen!

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BLUMENGEDICHTE …, An eine Rose – Friedrich Hölderlin

Ewig trägt im Mutterschoße, Süße Königin der Flur! Dich und mich die stille, große, Allbelebende Natur; Röschen! unser Schmuck veraltet, Stürm entblättern dich und mich, Doch der ewge Keim entfaltet Bald zu neuer Blüte sich.

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BLUMENGEDICHTE …, Die kleinen schwachblauen Vergissmeinnicht – Max Dauthendey

Susanne Schmich / pixelio.de Die kleinen schwachblauen Vergissmeinnicht Sind die Blumen vom wachsenden Vertrauen. Sie sehen dir offenherzig ins Angesicht Wie Gedanken, die im Denken aufschauen; Gedanken, die Pläne ins Grüne bauen, Von denen der Mund nicht laut spricht; Gleich … Weiterlesen

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BLUMENGEDICHTE …, An die Entfernte, II. – Nikolaus Lenau

II. Rosen fliehen nicht allein, Und die Lenzgesänge, Auch dein Wangenrosenschein, Deine süßen Klänge. O, dass ich, ein Tor, ein Tor, Meinen Himmel räumte! Dass ich einen Blick verlor, Einen Hauch versäumte! Rosen wecken Sehnsucht hier, Dort die Nachtigallen Mädchen, … Weiterlesen

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BLUMENGEDICHTE …, An die Entfernte, I. – Nikolaus Lenau

I. Diese Rose pflück’ ich hier, In der fremden Ferne; Liebes Mädchen, dir, ach dir Brächt ich sie so gerne! Doch bis ich zu dir mag ziehn Viele weite Meilen, Ist die Rose längst dahin, Denn die Rosen eilen. Nie … Weiterlesen

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