GEDICHTE: Waldvöglein, Johann Peter (1858 – 1935)

Waldvöglein singt in Baum und Strauch
Von Liebe, Lenz und Blüte;
Das dringt wie sanfter Frühlingshauch
Hinein mir ins Gemüte.

Gedenken muss ich still dabei
Der gold’nen Jugendtage,
Wo ich, noch jung und sorgenfrei,
Geträumt im Buchenhage.

Nun mahnt des Vögleins weiches Lied
An jene Zeit mich wieder …
Durch meine tiefste Seele zieht
Ein Traum verklung’ner Lieder! –

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GEDICHTE: Waldbächlein, Johann Peter (1858 – 1935)

Tief im Walde saß ich
An des Bächleins Rand
Schwelgend in der Träume
Gold’nem Fabelland.

Bächlein war so munter!
Ohne Rast und Ruh‘
Hüpften seine Wellen
Grünen Auen zu.

Und ich lauschte selig
Seinem Murmelton –
Frieden fand ich wieder,
Der so lang entfloh’n! …

Meiner Brust entschwebte
Aller Sorgen Leid,
Und ich träumt‘ ein Stündlein
Weltvergessenheit …

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GEDICHTE: Kluge Sterne, Heinrich Heine (1797 – 1856)

Die Blumen erreicht der Fuß so leicht,
Auch werden zertreten die meisten;
Man geht vorbei und tritt entzwei
Die blöden wie die dreisten.

Die Perlen ruhn in Meerestruhn,
Doch weiß man sie aufzuspüren;
Man bohrt ein Loch und spannt sie ins Joch,
Ins Joch von seidenen Schnüren.

Die Sterne sind klug,
Sie halten mit Fug
Von unserer Erde sich ferne;
Am Himmelszelt, als Lichter der Welt,
Stehn ewig sicher die Sterne.

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GEDICHTE: Nur nicht loben, Theodor Fontane (1819-1898)

Schreibt wer in Deutschland historische Stücke,
So steht er auf der Schiller-Brücke.

Macht er den Helden zugleich zum Damöte,
So heißt es: Egmont, siehe Goethe.

Schildert er Juden, ernst oder witzig,
Ist es Schmock oder Veitel Itzig.

Schildert er einige hübsche Damen,
Heißt es: Dumas … Ehebruchsdramen.

Jeder Einfall, statt ihn zu loben,
Wird einem andern zugeschoben.

Ein Glück, so hab‘ ich oft gedacht,
Daß Zola keine Balladen gemacht.

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GEDICHTE: Du darfst mißmutig nicht verzagen, Theodor Fontane (1819-1898),

Du darfst mißmutig nicht verzagen,
In Liebe nicht noch im Gesang,
Wenn mal ein allzu kühnes Wagen,
Ein Wurf im Wettspiel dir mißlang.

Wes Fuß wär‘ niemals fehlgesprungen?
Wer lief nicht irr‘ auf seinem Lauf?
Blick hin auf das, was dir gelungen,
Und richte so dich wieder auf.

Vorüber ziehn die trüben Wetter,
Es lacht aufs neu der Sonne Glanz,
Und ob verwehn die welken Blätter,
Die frischen schlingen sich zum Kranz.

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GEDICHTE: Herr Olaf, Therese Dahn (1845 – 1929) Schriftstellerin

Was gehst Du, Herr Olaf, so ganz allein
In den dunklen Wald bei’m Mondenschein?
Hörtest Du von dem Mädchen nicht,
Das einsam wandelt im Mondenlicht?

Mit weißem Leib und süßem Kuß,
Und wer sie begegnet, sterben muß. –
Der Wald ist tief, die verschlaf’nen Fichten
Flüstern und träumen von alten Geschichten, –
Herr Olaf wandelt mit traurigem Sinn
Auf einsamem Pfad zu den Tannen hin.

Da flüstern im Grunde die Tannen leis‘,
Und es huscht durch die Zweige schneeigweiß;
Herr Olaf lauscht mit süßem Beben
Und sieht heran das Waldkind schweben:
Den Nacken von goldigen Locken umwallt,
Ein Schleier verhüllt die süße Gestalt. –

So steht sie vor ihm, stumm und bleich,
Im Auge meertiefes Himmelreich.
»Und wenn ich verderben und sterben muß!
Ich trinke vom Munde Dir süßen Kuß!«
Herr Olaf rief’s mit heißem Begehren: –
Nie sahen die Menschen ihn wiederkehren.

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GEDICHTE: Zum Namenstag meiner Enkelin, Theodor Fontane, (1819-1898),

Der Bäcker bringt dir Kuchenbrot,
Der Schneider einen Mantel rot,
Der Kaufmann schickt dir, weiß und nett,
Ein Puppenkleid, ein Puppenbett
Und schickt auch eine Schachtel rund
Mit Schäfer und mit Schäferhund,
Mit Hürd‘ und Bäumchen, paarweis je,
Und mit sechs Schafen, weiß wie Schnee,
Und eine Lerche, tirili,
Seit Sonnenaufgang hör‘ ich sie,
Die singt und schmettert, was sie mag,
Zu meines Lieblings Namenstag.

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GEDICHTE: O trübe diese Tage nicht, Theodor Fontane, (1819 – 1898) Dichter

O trübe diese Tage nicht,
Sie sind der letzte Sonnenschein,
Wie lange, und es lischt das Licht,
Und unser Winter bricht herein.

Dies ist die Zeit, wo jeder Tag
Viel Tage gilt in seinem Wert,
Weil man’s nicht mehr erhoffen mag,
Daß so die Stunde wiederkehrt.

Die Flut des Lebens ist dahin,
Es ebbt in seinem Stolz und Reiz,
Und sieh, es schleicht in unsern Sinn
Ein banger, nie gekannter Geiz;

Ein süßer Geiz, der Stunden zählt
Und jede prüft auf ihren Glanz,
O sorge, daß uns keine fehlt,
Und gönn uns jede Stunde ganz.

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GEDICHTE: Und alles ohne Liebe, Theodor Fontane (1819 – 1898)

Die Mutter spricht: »Lieb Else mein,
Wozu dies Grämen und Härmen?
Man lebt sich ineinander ein,
Auch ohne viel zu schwärmen;
Wie manche nahm schon ihren Mann,
Daß sie nicht sitzen bliebe,
Und dünkte sich im Himmel dann
Und – alles ohne Liebe.«

Jung-Else hört’s. Sie schloß das Band,
Das ew’ge, am Altare,
Und lächelnd nahm des Gatten Hand
Den Kranz aus ihrem Haare;
Ihr war’s, als ob ein glühend Rot
Sich auf die Stirn ihr schriebe,
Sie gab ihr Alles, nach Gebot,
Und – alles ohne Liebe.

Der Mann ist schlecht; er liebt das Spiel
Und guten Trunk nicht minder,
Sein Weib zu Hause weint zu viel,
Und ewig schrei’n die Kinder;
Spät kommt er heim, er kost, er schlägt,
Nachgiebig jedem Triebe,
Sie trägt’s, wie nur die Liebe trägt,
Und – alles ohne Liebe.

Sie wünscht sich oft, es wär‘ vorbei,
Wenn nicht die Kinder wären,
So aber sucht sie stets aufs neu
Zum Guten es zu kehren,
Sie schmeichelt ihm, und ob er dann
Auch kalt beiseit‘ sie schiebe,
Sie nennt ihn »ihren liebsten Mann«
Und – alles ohne Liebe.

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GEDICHTE: Denkst du verschwundener Tage, Marie?, Theodor Fontane (1819 – 1898)

»Denkst du verschwundener Tage, Marie,
Wenn du starrst ins Feuer bei Nacht?
Wünschst du die hellen Tage zurück,
Wo du selbst wie die Sonne gelacht?«

»Ich denk‘ der verschwundenen Tage, Johann,
Und denk‘ an all ihr Glück,
Doch der sonnigste Tag, der über mich kam,
Ich wünsch‘ ihn nicht zurück.«

»Denkst du an gestorbenes Hoffen, Marie,
Wenn du starrst ins Feuer bei Nacht?
Der Tau, der auf dein Hoffen fiel,
Hat dich um die Ernte gebracht.«

»Ich denk‘ an gestorbenes Hoffen, Johann,
Aber tu’s in stillem Sinn,
Es starb, wie eine Rose stirbt, –
Und was hin ist, ist hin.«

»Denkst du gestorbener Freunde, Marie,
Wenn du starrst ins Feuer bei Nacht?
Wünschst du sie zurück an den einsamen Herd,
Den sie einst dir so heimisch gemacht?«

»Ich denk‘ der gestorbenen Freunde, Johann,
Sie sind allezeit mein Glück,
Doch, die mir die liebsten gewesen sind,
Ich wünsche sie nicht zurück.«

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GEDICHTE: Der scheidende Sommer, Heinrich Heine, (1797 – 1856)

Das gelbe Laub erzittert,
Es fallen die Blätter herab;
Ach, alles was hold und lieblich,
Verwelkt und sinkt ins Grab.

Die Gipfel des Waldes umflimmert
Ein schmerzlicher Sonnenschein;
Das mögen die letzten Küsse
des scheidenden Sommers sein.

Mir ist, als müßt ich weinen
Aus tiefstem Herzensgrund;
Dies Bild erinnert mich wieder
An unsere Abschiedsstund‘.

Ich mußte von dir scheiden,
Und wußte, du stürbest bald;
Ich war der scheidende Sommer,
Du warst der sterbende Wald.

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GEDICHTE: Fragen, Heinrich Heine,

Am Meer, am wüsten, nächtlichen Meer
Steht ein Jüngling-Mann,
Die Brust voll Wehmut, das Haupt voll Zweifel,
Und mit düstern Lippen fragt er die Wogen:
„O löst mir das Rätsel,
Das qualvoll uralte Rätsel,
Worüber schon manche Häupter gegrübelt,
Häupter in Hieroglyphenmützen,
Häupter in Turban und schwarzem Barett,
Perückenhäupter und tausend andere
Arme schwitzende Menschenhäupter –
Sagt mir, was bedeutet der Mensch?
Woher ist er gekommen? Wo geht er hin?
Wer wohnt dort oben auf goldenen Sternen?“
Es murmeln die Wogen ihr ewges Gemurmel,
Es wehet der Wind, es fliehen die Wolken,
Es blinken die Sterne, gleichgültig und kalt,
Und – ein Narr wartet auf Antwort.

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GEDICHTE: Gott versah uns mit zwei Händen, Heinrich Heine (1797 – 1856)

Gott versah uns mit zwei Händen,
Daß wir doppelt Gutes spenden;
Nicht um doppelt zuzugreifen
Und die Beute aufzuhäufen
In den großen Eisentruhn,
Wie gewisse Leute tun –

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GEDICHTE: Der gefallene Engel, Christian Höppl (1826 – 1862)

In dem Chor der Engel, welche
Vor dem Throne Gottes stehen,
War ein Engel, milder, schöner
Als die andern anzusehen.

Ew’ge Ruhe, neigungslose,
War in ihr Gesicht geschrieben,
Ernst und Friede; nichts vom Hasse,
Aber auch kein Zug vom Lieben.

Wie der Sterne kalter Schimmer
War es über sie ergossen;
Jener Engel wie von sanfter,
Milder Morgenröt’ umflossen.

Ewig Gottes Macht besingend,
Nie dem Schlag vom eignen Herzen
Lauschend, waren ihre Lieder
Ohne Wonnen, ohne Schmerzen.

Durch des mildern Engels Weisen
Sich noch andre Worte schlangen,
Bis von Sehnsucht, Weh und Wonne
Seine Lieder wiederklangen.

Von den ernsten Engeln, welche
Zürnend seine Näh’ gemieden,
Ward er einst ihn anzuklagen
Vor des Höchsten Thron beschieden.

Der spricht streng zu ihm die Worte:
„Noch ist dir die Wahl geblieben!
Hier im Himmel — nur Gehorsam,
Unten bei den Menschen — Lieben!“

Doch der Engel neigt sich leise;
Wie von hoher Lust erglüht er,
Und die Schwingen rasch entfaltend
Schwebt er auf die Erde nieder;

Brachte Frühling mit und Liebe,
Sangeslust und Rosenblüte,
Und die Freiheit, die seit jenem
Tag die Menschenbrust durchglühte.

Den aus ihrer Mitt’ gestoßen
Jene kalten Engel droben,
Jauchzend haben ihn die Menschen
Hier zu einem Gott erhoben.

Wer die Seligkeit im Himmel
Sucht, muss jenen Engeln gleichen,
Diesem aber, wer auf Erden
Will die Seligkeit erreichen.

Fragt ihr nach des Engels Namen?
Leis in jedem Liede klingt er,
Genius der Dichtkunst heißt er,
Und aus Dichters Munde singt er.

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GEDICHTE: Mittag, Hermann Allmers (1821-1902)

Rings alles still – wohin man horcht und späht,
Im schatt’gen Walde, wie auf lichter Flur;
Nicht einmal eines einz’gen Vogels Laut,
Kein Blattgesäusel, keines Hauches Wehn,
Denn die Natur hält ihren Odem an.

Weißglühend senkt die Sonne scheitelrecht
Ihr Strahlenmeer herab aufs stille All,
Und kein Gewölk am ganzen Horizont
Erspäht der Blick, nur eine weiße Flocke
Hängt leuchtend dort, ganz einsam, wie verloren,
Ganz regungslos im glühenden Azur.

„Es schlummert Pan“, so redeten sie einst.
„Seid stille, stört den Geist des Waldes nicht.“
Nun aber ist er tot, der alte Pan.
Und mit ihm sind gestorben der Dryaden
wie der Najaden gütige Gestalten,
Die schützend tief im Walde Wohnenden,
In grüner, quelldurchrauschter Einsamkeit –
Dahin die ganze alte schöne Welt.

Du aber, Mensch, befolge noch das Wort;
Sei still in wunderbarer Mittagszeit,
Daß du den Traum des Waldes nimmer störst
Durch wüsten Lärm, und laß die Arbeit ruhen
Und ruhe selbst und träume. Es ist süß,
Ganz aufzugehen in das große Schweigen
Und eins zu werden mit der Natur.

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GEDICHTE: Liebesbegegnung, Christian Höppl (1826 – 1862)

Ich dachte Dein in tiefer Nacht,
Da leuchtete mit heller Macht,
Mit plötzlicher, die Finsternis
Und wurde klar wie Morgenpracht.

Zu jener Stunde hat gewiß
Dein Auge, Liebchen, auch gewacht,
Zu jener Stunde hat gewiß
In Liebe mein Dein Herz gedacht!

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GEDICHTE: Ohne Dich, Christian Höppl (1826 – 1862), Philologe und Dichter

Es wogt der Strom vorbei, die Schiffe,
Sie spiegeln in den Fluten sich,
Der Nachen schwebt dahin so leise –
Was soll der Strom mir ohne Dich?

Es rauscht der Wind, die Blätter spielen
Im leisen Abendhauch um mich;
Des Waldes Einsamkeit so duftig –
Was kann sie sein mir ohne Dich?

Es naht die Nacht, der Himmel funkelt
Mit seinen Sternen feierlich;
O wunderbare Reiz der Nächte –
Was soll die Nacht mir ohne Dich?

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GEDICHTE: Im Walde, Justinus Kerner (1786 – 1862) – Dichter

Es tönt der Bach wie klagend
Dem Wandersmanne sagend:
In mir auch wohnt ein Leid.
Es rauschen drein die Bäume,
Erzählen ihre Träume
Der grünen Einsamkeit.

Der Vogel singt in Lüften
Sein Leid aus, – aus in Düften
Strömt es die Blum‘ der Flur.
Und oft ertönt’s in Nächten,
Als ob uns Lüfte brächten
Wehlaute der Natur.

Und schweigen sollt‘ alleine,
Auf daß es fröhlich scheine,
Ein volles Menschenherz?
Nicht singen sollt’s, nichts sagen,
Stumm dulden, niemand klagen,
Wie es zerreißt der Schmerz?

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GEDICHTE: Nichts ist vollkommen auf dieser Welt, Heinrich Heine (1797 – 1856)

Nichts ist vollkommen auf dieser Welt,
der Rose ist der Stachel beigesellt;
ich glaube gar die lieben Engel
im Himmel droben sind nicht ohne Mängel…

Du bist, verehrte Frau, du selbst sogar
Nicht fehlerfrei, nicht aller Mängel bar.
Du schaust mich an, du fragst mich, was dir fehle?
Ein Busen, und im Busen eine Seele.

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GEDICHTE: Anemone, Therese Dahn, (1845 -1929) Schriftstellerin


Sie sprießen licht aus Waldesnacht,
Ohne reichen Duft, ohne Farbenpracht,
Unter den großen, alten Bäumen,
Über das Moos wie flutend Träumen:
Wann der Wind vorüber streicht,
Neigen sie ihre Köpfchen leicht,
Aber wo die Sonne licht
Durch die Blätterkronen bricht,
Saugen sie all das goldige Scheinen
Sehnsuchtsvoll in den Kelch, den kleinen.
So blühen sie scheu, ohne Glanz und Pracht:
Die lichten Kinder der Waldesnacht.

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