Archiv der Kategorie: Gedichte

Schöne Gedichte

GEDICHTE: Nur nicht loben, Theodor Fontane (1819-1898)

Schreibt wer in Deutschland historische Stücke, So steht er auf der Schiller-Brücke. Macht er den Helden zugleich zum Damöte, So heißt es: Egmont, siehe Goethe. Schildert er Juden, ernst oder witzig, Ist es Schmock oder Veitel Itzig. Schildert er einige … Weiterlesen

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GEDICHTE: Du darfst mißmutig nicht verzagen, Theodor Fontane (1819-1898),

Du darfst mißmutig nicht verzagen, In Liebe nicht noch im Gesang, Wenn mal ein allzu kühnes Wagen, Ein Wurf im Wettspiel dir mißlang. Wes Fuß wär‘ niemals fehlgesprungen? Wer lief nicht irr‘ auf seinem Lauf? Blick hin auf das, was … Weiterlesen

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GEDICHTE: Herr Olaf, Therese Dahn (1845 – 1929) Schriftstellerin

Was gehst Du, Herr Olaf, so ganz allein In den dunklen Wald bei’m Mondenschein? Hörtest Du von dem Mädchen nicht, Das einsam wandelt im Mondenlicht? Mit weißem Leib und süßem Kuß, Und wer sie begegnet, sterben muß. – Der Wald … Weiterlesen

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GEDICHTE: Zum Namenstag meiner Enkelin, Theodor Fontane, (1819-1898),

Der Bäcker bringt dir Kuchenbrot, Der Schneider einen Mantel rot, Der Kaufmann schickt dir, weiß und nett, Ein Puppenkleid, ein Puppenbett Und schickt auch eine Schachtel rund Mit Schäfer und mit Schäferhund, Mit Hürd‘ und Bäumchen, paarweis je, Und mit … Weiterlesen

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GEDICHTE: O trübe diese Tage nicht, Theodor Fontane, (1819 – 1898) Dichter

O trübe diese Tage nicht, Sie sind der letzte Sonnenschein, Wie lange, und es lischt das Licht, Und unser Winter bricht herein. Dies ist die Zeit, wo jeder Tag Viel Tage gilt in seinem Wert, Weil man’s nicht mehr erhoffen … Weiterlesen

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GEDICHTE: Und alles ohne Liebe, Theodor Fontane (1819 – 1898)

Die Mutter spricht: »Lieb Else mein, Wozu dies Grämen und Härmen? Man lebt sich ineinander ein, Auch ohne viel zu schwärmen; Wie manche nahm schon ihren Mann, Daß sie nicht sitzen bliebe, Und dünkte sich im Himmel dann Und – … Weiterlesen

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GEDICHTE: Denkst du verschwundener Tage, Marie?, Theodor Fontane (1819 – 1898)

»Denkst du verschwundener Tage, Marie, Wenn du starrst ins Feuer bei Nacht? Wünschst du die hellen Tage zurück, Wo du selbst wie die Sonne gelacht?« »Ich denk‘ der verschwundenen Tage, Johann, Und denk‘ an all ihr Glück, Doch der sonnigste … Weiterlesen

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GEDICHTE: Der scheidende Sommer, Heinrich Heine, (1797 – 1856)

Das gelbe Laub erzittert, Es fallen die Blätter herab; Ach, alles was hold und lieblich, Verwelkt und sinkt ins Grab. Die Gipfel des Waldes umflimmert Ein schmerzlicher Sonnenschein; Das mögen die letzten Küsse des scheidenden Sommers sein. Mir ist, als … Weiterlesen

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GEDICHTE: Fragen, Heinrich Heine,

Am Meer, am wüsten, nächtlichen Meer Steht ein Jüngling-Mann, Die Brust voll Wehmut, das Haupt voll Zweifel, Und mit düstern Lippen fragt er die Wogen: „O löst mir das Rätsel, Das qualvoll uralte Rätsel, Worüber schon manche Häupter gegrübelt, Häupter … Weiterlesen

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GEDICHTE: Gott versah uns mit zwei Händen, Heinrich Heine (1797 – 1856)

Gott versah uns mit zwei Händen, Daß wir doppelt Gutes spenden; Nicht um doppelt zuzugreifen Und die Beute aufzuhäufen In den großen Eisentruhn, Wie gewisse Leute tun –

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GEDICHTE: Der gefallene Engel, Christian Höppl (1826 – 1862)

In dem Chor der Engel, welche Vor dem Throne Gottes stehen, War ein Engel, milder, schöner Als die andern anzusehen. Ew’ge Ruhe, neigungslose, War in ihr Gesicht geschrieben, Ernst und Friede; nichts vom Hasse, Aber auch kein Zug vom Lieben. … Weiterlesen

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GEDICHTE: Mittag, Hermann Allmers (1821-1902)

Rings alles still – wohin man horcht und späht, Im schatt’gen Walde, wie auf lichter Flur; Nicht einmal eines einz’gen Vogels Laut, Kein Blattgesäusel, keines Hauches Wehn, Denn die Natur hält ihren Odem an. Weißglühend senkt die Sonne scheitelrecht Ihr … Weiterlesen

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GEDICHTE: Liebesbegegnung, Christian Höppl (1826 – 1862)

Ich dachte Dein in tiefer Nacht, Da leuchtete mit heller Macht, Mit plötzlicher, die Finsternis Und wurde klar wie Morgenpracht. Zu jener Stunde hat gewiß Dein Auge, Liebchen, auch gewacht, Zu jener Stunde hat gewiß In Liebe mein Dein Herz … Weiterlesen

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GEDICHTE: Ohne Dich, Christian Höppl (1826 – 1862), Philologe und Dichter

Es wogt der Strom vorbei, die Schiffe, Sie spiegeln in den Fluten sich, Der Nachen schwebt dahin so leise – Was soll der Strom mir ohne Dich? Es rauscht der Wind, die Blätter spielen Im leisen Abendhauch um mich; Des … Weiterlesen

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GEDICHTE: Im Walde, Justinus Kerner (1786 – 1862) – Dichter

Es tönt der Bach wie klagend Dem Wandersmanne sagend: In mir auch wohnt ein Leid. Es rauschen drein die Bäume, Erzählen ihre Träume Der grünen Einsamkeit. Der Vogel singt in Lüften Sein Leid aus, – aus in Düften Strömt es … Weiterlesen

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GEDICHTE: Nichts ist vollkommen auf dieser Welt, Heinrich Heine (1797 – 1856)

Nichts ist vollkommen auf dieser Welt, der Rose ist der Stachel beigesellt; ich glaube gar die lieben Engel im Himmel droben sind nicht ohne Mängel… Du bist, verehrte Frau, du selbst sogar Nicht fehlerfrei, nicht aller Mängel bar. Du schaust … Weiterlesen

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GEDICHTE: Anemone, Therese Dahn, (1845 -1929) Schriftstellerin

Sie sprießen licht aus Waldesnacht, Ohne reichen Duft, ohne Farbenpracht, Unter den großen, alten Bäumen, Über das Moos wie flutend Träumen: Wann der Wind vorüber streicht, Neigen sie ihre Köpfchen leicht, Aber wo die Sonne licht Durch die Blätterkronen bricht, … Weiterlesen

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GEDICHTE: Das macht den Menschen glücklich, Heinrich Heine (1797 – 1856)

Das macht den Menschen glücklich, Das macht den Menschen matt, Wenn er drei sehr schöne Geliebte Und nur zwei Beine hat. Der einen lauf ich des Morgens, Der andern des Abends nach; Die dritte kommt zu mir des Mittags Wohl … Weiterlesen

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GEDICHTE: Mülerad, Anonym

Dört hoch auf jenem berge da get ein mülerad, Das malet nichts denn liebe die nacht biß an den tag; die müle ist zerbrochen, die liebe hat ein end, so gsegen dich got, mein feines lieb! iez fahr ich ins … Weiterlesen

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FROHE PFINGSTEN …

Der Nachtigall Pfingstgesang Zu Pfingsten sang die Nachtigallnachdem sie Tau getrunken;die Rose hob beim hellen Schalldas Haupt, das ihr gesunken! O kommt ihr alle trinkt und speist,ihr Frühlingsfestgenossen,weil übers ird`sche Mal der Geistdes Herrn ist ausgegossen. Die Himmelsjünger groß und … Weiterlesen

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