Archiv der Kategorie: Gedichte

Schöne Gedichte

GEDICHTE: Strandlust, Hermann Allmers, deutscher Schriftsteller (1821 – 1902)

Gern bin ich allein an des Meeres Strand, Wenn der Sturmwind heult und die See geht hohl, Wenn die Wogen mit Macht rollen zu Land, O wie wird mir so kühn und so wonnig und wohl! Die segelnde Möwe, sie … Weiterlesen

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GEDICHTE: Die wahre Liebe, Nikolaus Götz (1721-1781)

Auf einer alten Mauer saßen Zwei junge treue Turteltauben, Die, voll von innerlicher Liebe, Die Augen auf einander wandten, Und dann und wann die Flügel zuckten. Ein Sperling auf dem nächsten Dache Voll buhlerischer Brunst und Schalkheit, Hieß dieses Paars … Weiterlesen

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GEDICHTE: Rechtfertigung, Friedrich Haug (1761-1829)

Ja wohl! Mein Unbestand ist mir bewusst; Im Lieben wechsl‘ ich ab zu meinem Glücke: Bald lieb‘ ich Deinen Mund, bald Deine Blicke, Und bald die neidisch mir verhüllte Brust.

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GEDICHTE: Damendienst, Theodor Storm (1817-1888)

Die Schleppe will ich dir tragen, Ich will deinem Wink mich weihn, An Festen und hohen Tagen! Sollst du meine Königin sein! Deiner Launen geheimste und kühnste Gehorsam erfüll ich dir; Doch leid ich in diesem Dienste Keinen andern neben … Weiterlesen

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GEDICHTE: Geheime Liebe, Clemens Brentano (1778-1842)

Unbeglückt muss ich durchs Leben gehen, Meine Rechte sind nicht anerkannt; Aus der Liebe schönem Reich verbannt, Muss ich dennoch stets ihr Schönstes sehen! Nicht die schwache Zunge darf’s gestehen, Nicht der Blick verstohlen zugesandt, Was sich eigen hat das … Weiterlesen

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GEDICHTE: Mein Innerstes, Karl Mayer (1786-1870)

Tief in mich, du enges Leben, Hast du meinen Sinn gepresst; Willst die Worte frei nicht geben, Innen hältst du streng sie fest. Manchem kann ich mich ergießen Traulich in das Angesicht; Dort nur muss ich mich verschließen, Wo das … Weiterlesen

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GEDICHTE: Das Gedicht, Isolde Kurz

Das Gedicht ist ein Geduldspiel, Wie es Kindern Lust bereitet, Viele buntbemalte Würfel Liegen planlos ausgebreitet. Nur die Würfel richtig wenden! Heißt’s im Spiel wie im Gedichte, Denn von Anbeginn vollendet Steht das Bild dir vorm Gesichte. Und die ungesungnen … Weiterlesen

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GEDICHTE: Was soll ich nur…, Wilhelm Busch (1832-1908)

Was soll ich nur von eurer Liebe glauben? Was kriecht ihr immer so in dunkle Lauben? Wozu das ewge Flüstern und Gemunkel? Das scheinen höchst verdächtige Geschichten. Und selbst die besten ehelichen Pflichten, Von allem Tun die schönste Tätigkeit, In … Weiterlesen

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GEDICHTE: Nur eine Stunde im grünen Wald, Auguste Kurs (1815-1892)

Nur eine Stunde von Menschen fern, Nur eine einzige Stunde! Statt der tönenden Worte des Waldes Schweigen, Statt des wirbelnden Tanzes der Elfen Reigen, Statt der leuchtenden Kerzen den Abendstern, Nur eine Stunde von Menschen fern! Nur eine Stunde im … Weiterlesen

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GEDICHTE: Die Nicht-Gewesenen, Isolde Kurz

Über ein Glück, das du flüchtig besessen, Tröstet Erinnern, tröstet Vergessen, Tröstet die alles heilende Zeit. Aber die Träume, die nie errungnen, Nie vergeßnen und nie bezwungnen, Nimmer verläßt dich ihr sehnendes Leid.

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GEDICHTE: Wegwarte, Isolde Kurz

Mit nackten Füßchen am Wegesrand, die Augen still ins Weite gewandt, saht ihr bei Ginster und Heide das Mädchen im blauen Kleide? – Das Glück kommt nicht in mein armes Haus, drum stell ich mich hier an den Weg heraus; … Weiterlesen

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GEDICHTE: Frühlingslied, Isolde Kurz (1853-1944

Lieblich im Lenzeshauch Baden die Glieder, Seele, der Schmetterling, Löst sein Gefieder. Hoch bis zur Sonne Schwillt mir das Herz, Ach, und die Wonne Mischt sich mit Schmerz. Möchte zum Himmelsblau Jubelnd mich heben, Möcht‘ in der grünen Au Wurzeln … Weiterlesen

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GEDICHTE: Hymne, Charles Baudelaire (1821-1867)

Dich, schöne Liebe, schöne Süße, Dich Engel, der zum Licht mich weiht, Unsterbliches Idol, dich grüße Ich glühend in Unsterblichkeit. Du flutest durch mein ganzes Leben Gleich einem Seewind, herb und rein, Und meiner Seele bangem Streben Flößt du Begehr … Weiterlesen

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GEDICHTE: Der Weise auf dem Lande, Johann Peter Uz, (1720 – 1796), deutscher Justizratssekretär, Dichter, Anakreontiker

O Wald, o Schatten grüner Gänge! Geliebte Flur voll Frühlings-Pracht! Mich hat vom städtischen Gedränge Mein günstig Glück zu euch gebracht: Wo ich, nach unruhvollen Stunden, Die Ruhe, die dem Weisen lacht, Im Schoose der natur gefunden. Ich fühle mich … Weiterlesen

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GEDICHTE: Waldfrieden, Heinrich Zeise, (1822 – 1914), deutscher Dichter

Mich lockt der Wald mit grünen Zweigen aus dumpfer Stadt und trüber Luft; es lockt mit seiner Sänger Reigen, mit seinem feierlichen Schweigen und seiner Blüten mildem Duft. Es wölbt sich stolz der Buchen Krone, und über Kiesel rollt der … Weiterlesen

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GEDICHTE: Dieser Morgen ist traumhaft, Horst Rehmann, (*1943), deutscher Publizist, Maler, Schriftsteller und Kinderbuchautor

Sanft geküsst Sanft werd‘ ich heute geweckt, von Sonnenstrahlen geküsst, die Luft ist zart wie Konfekt, ein blaues Himmelszelt grüßt. Freudig streck´ ich die Glieder, fühle mich rundum gesund, Amseln trillern schon Lieder, im lichtdurchfluteten Bunt. Schmetterlinge im Garten, tanzen … Weiterlesen

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GEDICHTE: Privat-Telegramm, Joachim Ringelnatz (1883-1934)

Unsere Kasse darf leer sein. Doch dein Herz darf nicht schwer sein. Jedes entschlüpfte harte Wort Von mir, – streichle du sofort! Und rate mir in gleichem Sinn!!! Jedes Schmollschweigen tobt ohne Sinn Hetzerisch durch die Brust. Ärger ist stets … Weiterlesen

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GEDICHTE: Es kamen grüne Vögelein, Friedrich Rückert (1788 – 1866)

Es kamen grüne Vögelein Geflogen her vom Himmel, und setzten sich im Sonnenschein In fröhlichem Gewimmel All an des Baumes Äste, Und saßen da so feste Als ob sie angewachsen sein. Sie schaukelten in Lüften lau Auf ihren schwanken Zweigen, … Weiterlesen

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GEDICHTE: An die Natur, Martin Greif, (1839 – 1911) eigentlich Hermann Frey, deutscher Bühnenautor und Lyriker

Die Menschen altern Und wandeln zuletzt Als Greise gebückt Unkenntlich fast; Doch du, Natur, Du bleibst dieselbe In gleicher Frische Jahr um Jahr. Auf deinem Antlitz Ändert sich nichts; Nicht Falten und Furchen Lässest du schau’n, Allen Sterblichen Ihrer Jugend … Weiterlesen

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GEDICHTE: Du, der ichs nicht sage…, Rainer Maria Rilke (1875-1926)

Du, der ichs nicht sage, dass ich bei Nacht weinend liege, deren Wesen mich müde macht wie eine Wiege. Du, die mir nicht sagt, wenn sie wacht meinetwillen: wie, wenn wir diese Pracht ohne zu stillen in uns ertrügen? – … Weiterlesen

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