GEDICHTE: Daheim, Wilhelm Hertz (1835-1902)

Landscape

Stets, wenn ich beim Heimgang sehe
unsres Herdes Rauch,
rührt mich deine liebe Nähe,
wie ein Frühlingshauch.

Trieb mich einst durchs Weltgedränge,
flücht’ges Traumgebild,
hier in dieser trauten Enge,
atm’ ich tiefgestillt.

Ob es auch an Schätzen fehle,
reich ist nur, wer liebt,
wem sich eine reine Seele
voll und treu ergibt.

Was auch kommt, wie sollt ich zagen,
Hand in Hand mit dir?
Alles, alles will ich tragen,
bleibst du nur bei mir.

Über Gabryon

Ich male mir mein Leben bunt. Wie der Wind… Vom Sternzeichen bin ich Wassermann und somit ein Luftzeichen. Ich bin praktisch und kreativ veranlagt und philosophiere gerne. Ich mag die Natur, Mensch und Tier. Meine Interessen sind sehr vielseitig und ich will es nicht darauf reduzieren, was ich besonders gerne mag. Das eine liegt mir an manchen Tagen mehr als das andere und ich habe es zumindest ausprobiert, um zu entscheiden, ob es für mich etwas ist oder nicht. Geht nicht, gibt es bei mir nicht. Es gibt immer Wege und Möglichkeiten, es zu tun oder zu lassen. Ich bin wie der Wind. Unterschätze nie die Kraft des Windes.
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2 Antworten zu GEDICHTE: Daheim, Wilhelm Hertz (1835-1902)

  1. Eulencamperin schreibt:

    Kann ich nachvollziehen.
    Wenn liebe Menschen zuhause auf einen warten, kehrt man gern und schnell zurück.
    Sitzt man allein kommt man gewiss auf dumme, dunkle Gedanken.

    Gefällt 1 Person

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