GEDICHTE: Ich sass, mir selber feind wie nie, Christian Morgenstern (1871-1914)

Mama mit Kind - Mom with child

Ich sass, mir selber feind wie nie,
vor der gelassnen grossen Nacht
und schrie
mich aus in ihren schwarzen Schacht.

Da kam’s zurück, wie Hauch zurück:
„Wo bist du, Kind? Was willst du, Kind?
Mein Auge ist von Sternen blind.
Was nennst du Schmerz? Was nennst du Glück?

Wachse, wie du musst,
und welkst du, geht es schnell dahin.
Das Leben hat nur Deinen Sinn.
Aber ewig bleibt dir meine Mutterbrust.“

Über Gabryon

Ich male mir mein Leben bunt. Wie der Wind… Vom Sternzeichen bin ich Wassermann und somit ein Luftzeichen. Ich bin praktisch und kreativ veranlagt und philosophiere gerne. Ich mag die Natur, Mensch und Tier. Meine Interessen sind sehr vielseitig und ich will es nicht darauf reduzieren, was ich besonders gerne mag. Das eine liegt mir an manchen Tagen mehr als das andere und ich habe es zumindest ausprobiert, um zu entscheiden, ob es für mich etwas ist oder nicht. Geht nicht, gibt es bei mir nicht. Es gibt immer Wege und Möglichkeiten, es zu tun oder zu lassen. Ich bin wie der Wind. Unterschätze nie die Kraft des Windes.
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Eine Antwort zu GEDICHTE: Ich sass, mir selber feind wie nie, Christian Morgenstern (1871-1914)

  1. Eulencamperin schreibt:

    Ja, wahre Mütter….

    Gefällt 1 Person

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