GEDICHTE: An die Kunstrichter, Karl Friedrich Kretschmann (1738-1809)

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Ein Lob, das alle Fehler uns verschweigt,
Ist wie der fette Frühlingsregen,
Der allzustark die Felder säugt;
Er tötet sie durch Segen.
Die Tadel, die, an Galle reich,
nur zu beschämen suchten,
sind schloßenvollen Wettern gleich;
Sie stürmen Saaten ein, anstatt sie zu befruchten.
Ein Lob, zu rein für Schmeichelei,
Erweckt uns, wie die Flur der Mai;
Und Wahrheit ohn‘ Erbittern;
Ruft unsre Kraft empor, gleich fruchtenden Gewittern.

Über Gabryon

Ich male mir mein Leben bunt. Wie der Wind… Vom Sternzeichen bin ich Wassermann und somit ein Luftzeichen. Ich bin praktisch und kreativ veranlagt und philosophiere gerne. Ich mag die Natur, Mensch und Tier. Meine Interessen sind sehr vielseitig und ich will es nicht darauf reduzieren, was ich besonders gerne mag. Das eine liegt mir an manchen Tagen mehr als das andere und ich habe es zumindest ausprobiert, um zu entscheiden, ob es für mich etwas ist oder nicht. Geht nicht, gibt es bei mir nicht. Es gibt immer Wege und Möglichkeiten, es zu tun oder zu lassen. Ich bin wie der Wind. Unterschätze nie die Kraft des Windes.
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Eine Antwort zu GEDICHTE: An die Kunstrichter, Karl Friedrich Kretschmann (1738-1809)

  1. Eulencamperin schreibt:

    Auch das Loben will gelernt sein.

    Gefällt 1 Person

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