GEDICHTE: Fritze an Franz, Matthias Claudius (1740-1815)

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Im Garten – Pierre-Auguste Renoir

Ich habe Lenchen heut geküsst,
Mama hat’s nicht gesehn;
Denn, lieber Franz, wenn die da ist,
Darf so was nicht geschehn.

Sie sagt, ich bleib vom Küssen tot,
Ich glaub’ es aber nicht;
Wie wär denn Lenchens Mund so rot?
So freudlich ihr Gesicht?

Drum lief ich schnell zu Lenchen hin
Und küsste ihren Mund;
Das schmeckte gut, Franz! – und ich bin
Bis dato noch gesund

Und werd’ es sicher wieder tun,
Sobald es möglich ist.
Und sterb ich denn davon – je nun!
So hab ich doch geküsst.

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Über Gabryon

Ich male mir mein Leben bunt. Wie der Wind… Vom Sternzeichen bin ich Wassermann und somit ein Luftzeichen. Ich bin praktisch und kreativ veranlagt und philosophiere gerne. Ich mag die Natur, Mensch und Tier. Meine Interessen sind sehr vielseitig und ich will es nicht darauf reduzieren, was ich besonders gerne mag. Das eine liegt mir an manchen Tagen mehr als das andere und ich habe es zumindest ausprobiert, um zu entscheiden, ob es für mich etwas ist oder nicht. Geht nicht, gibt es bei mir nicht. Es gibt immer Wege und Möglichkeiten, es zu tun oder zu lassen. Ich bin wie der Wind. Unterschätze nie die Kraft des Windes.
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2 Antworten zu GEDICHTE: Fritze an Franz, Matthias Claudius (1740-1815)

  1. Eulencamperin schreibt:

    Wir dachten als Kinder dass man vom Küssen Kinder bekommt. Fritze denkt dass er daran stirbt. 😂 😂

    Gefällt 1 Person

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