SOMMERGEDICHTE …, Ende, Cäsar Flaischlen

Landleben

Verträumt und müde
wie ein Schmetterling im September
taumelt der Sommer das Gelände entlang.
Altweiberfäden
wirren sich um seine zerrissenen Flügel
und die Blumen,
die noch blühen,
haben keinen Honig mehr.

Am Hochwald drüben,
hinter dem die Sonne glutet,
lauert die Nacht,
gleich einer großen Spinne,
und wie ein engmaschiges Netz
hängt sie die Dämmerung
vor das verflackernde Abendrot,
nach dem der Schmetterling
seinen Flug nimmt.

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Über Gabryon

Ich male mir mein Leben bunt. Wie der Wind… Vom Sternzeichen bin ich Wassermann und somit ein Luftzeichen. Ich bin praktisch und kreativ veranlagt und philosophiere gerne. Ich mag die Natur, Mensch und Tier. Meine Interessen sind sehr vielseitig und ich will es nicht darauf reduzieren, was ich besonders gerne mag. Das eine liegt mir an manchen Tagen mehr als das andere und ich habe es zumindest ausprobiert, um zu entscheiden, ob es für mich etwas ist oder nicht. Geht nicht, gibt es bei mir nicht. Es gibt immer Wege und Möglichkeiten, es zu tun oder zu lassen. Ich bin wie der Wind. Unterschätze nie die Kraft des Windes.
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2 Antworten zu SOMMERGEDICHTE …, Ende, Cäsar Flaischlen

  1. kowkla123 schreibt:

    Liebe Gaby, schön dich wieder zu lesen, wunderschöner Beitrag, komm gut in die neue Woche.

    Gefällt 1 Person

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