Unsere Freunde, die Blumen…die Narzisse, Osterglocke

Die Narzisse (Narcissus pseudonarcissus), auch Osterglocke genannt, bildet eine eigene Pflanzengattung innerhalb der Familie der Amaryllisgewächse. 1560 bis 1620, gelangten sie gemeinsam mit Tulpen und Hyazinthen in die Gartenkultur. Sie ist eine Giftpflanze.

Es gibt eine Legende von Ovid in der griechischen Mythologie, in der ein Jüngling Narziss vorkommt. Narziss war wunderschön und die Damenwelt liebte ihn und lag ihm betäubt zu Füßen. In ihn verliebte sich die Quellnymphe Echo. Narziss dagegen spottete über sie, während sie sich so nach ihm verzehrte. Weil er aber so schön war, liebte Narziss nur sich selbst. Aus lauter Liebe zu sich, wollte er sein eigenes Spiegelbild im Wasser umschlingen und dabei ertrank er.
Auf seinem Grab erblühte eine Narzisse, eine Blume, die strahlend schön und duftend war.
Der Name Narzisse bedeutet „ich betäube“. Die Narzisse ist ein typischer Einzelgänger, weil sie sehr giftig ist. Sie sondert einen Schleim ab, der auf eine ganze Reihe von Schnittblumen unverträglich wirkt.
Die Narzisse steht symbolisch für Eigenliebe, unfähig andere zu lieben, für Frühling und Fruchtbarkeit, Schlaf und Tod, für den Brautstand. Die weiße Narzisse steht für den Sieg Christi über den Tod, unglückliche Liebe, Ritterlichkeit, Eitelkeit. Narzissen sind Blumen des Versprechens.
In der Symbolik gilt die Narzisse als Glückssymbol.
Beim chinesischen Neujahrsfest gilt die Narzisse bis heute als sogenannte einhundertköpfige Wasserfee und als besonderes Glückszeichen.
Narzissen werden den Sternzeichen Steinbock und Waage zugeordnet.
Die Narzisse sagt in der Blumensprache: – Du bist ganz schön eitel! Hör auf mit der Koketterie.“

Weiße Narzissen

Weiße Narzissen leuchten
Über dein Bild her und sagen
Mit leisen Märchenstimmen
Von heimlichen Frühlingstagen.

Von heimlichen, warmen Tagen,
Wo sich die Blumen verfrühten,
Stille weiße Sterne
Aus meinem Herzen blühten.

Stille weiße Sterne
Der Liebe, um dich zu schmücken,
Aber du gingst vorüber,
Durftest sie nicht pflücken.

Irgendwo warten,
Gewiegt von zärtlichen Winden,
Rote Rosen deiner,
Du wirst den Weg wohl finden.

Indessen leuchten die stillen
Großen Narzissensterne
Über dein Bild, wie aus weiter,
Weißer Märchenferne.

Gustav Falke

Über Gabryon

Ich male mir mein Leben bunt. Wie der Wind… Vom Sternzeichen bin ich Wassermann und somit ein Luftzeichen. Ich bin praktisch und kreativ veranlagt und philosophiere gerne. Ich mag die Natur, Mensch und Tier. Meine Interessen sind sehr vielseitig und ich will es nicht darauf reduzieren, was ich besonders gerne mag. Das eine liegt mir an manchen Tagen mehr als das andere und ich habe es zumindest ausprobiert, um zu entscheiden, ob es für mich etwas ist oder nicht. Geht nicht, gibt es bei mir nicht. Es gibt immer Wege und Möglichkeiten, es zu tun oder zu lassen. Ich bin wie der Wind. Unterschätze nie die Kraft des Windes.
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